An der Autobahn

Die Autobahn ist um diese späte Stunde schon recht leer.

Ein kleiner Stop an einer wohl typischen Autobahnraststätte.

Irgendwie ein unheimliches Ambiente hier.

Mitten im Nichts an an einer Autobahn, auf der nur ab und zu ein Auto vorbeirast.

Der nächste Ort ist mehr als 10 Kilometer entfernt.

Hier draußen gibt es nur die Nacht und diese fast leere Raststätte.

Am Tage ist es hier bestimmt gut belebt, aber jetzt in der Nacht sitzen nur zwei Trucker auf der Durchreise mit im Raum.

Ruhe…nur das Brummen der Tiefkühltruhe…hier draußen in der Nacht und der Stille.

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Hannover

Auf der Rücktour von Heidepark führt uns der Weg vorbei an Hannover.

Diesmal nicht nur vorbei, sondern mitten rein.

Es ist der oft gezeigte Blick über den Maschteich aufs Rathaus, welchen ich mal mit eigenen Augen sehen wollten.

Soll man über Hannover sagen, was man will, jede Stadt hat einen mystischen Ort.

Für mich ist das dieser hier.

Komischerweise zog es mich in den letzten Monaten immer wieder in meinen Träumen hier her.

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Heidepark

Einfach mal raus und in den Herbstferien zwei Tage in den Heidepark.

Ein Familienerlebnis.

Trotz hoher Erwartungen, wars dann dich noch schöner und perfekter als wir das alle erwartet hatten.

Zwei Tage mal als Familie unterwegs.

Mußte auch mal wieder sein.

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Der erste Jahresrückblick

Zu Hause, und schon treffen mich in der Ruhe des Alleinseins die Gedanken.

Ich denke an die Zeit, die dieses Jahr schon hinter sich gelassen hat und wie weit wir eigentlich schon wieder am Ende des Jahres sind.

Sonst ist das Jahr so vollgepackt mit Arbeit aber diesmal habe ich das Gefühl, kaum länger Arbeiten gewesen zu sein, sondern das mein Privatleben das Jahr bisher primär gefüllt hat.

So viele Dinge und Erlebnisse, die dieses Jahr so um mich rum passiert sind, sind fast ausschließlich privater Natur, zumindest wenn sie bedeutend waren.

So sehe ich das Jahr nun als Eines, das bestimmt von meinen privaten Eindrücken bestimmt war, in dem ich im Hintergrund oder nebenbei gearbeitet habe.

Irgendwie ein gutes Gefühl, kannte ich das bisher eigentlich nur umgekehrt, das es im Meer der beruflichen Eingespanntheit immer mal wieder kleine Inseln gab, an dem das eigentliche Leben statt fand.

Nun ist es also gefühlt umgekehrt und das macht Es jetzt schon zu einem gelungenen Jahr.

Herbstfest

Der 3.Oktober 2013.

Ein herbstliches Treffen mit der Familie im Garten, bei Stockbrot und Feuertopfgulasch.

Es ist Herbst und der sonnenreichste schönste Oktobertag kann nicht darüber hinwegtäuschen , das es kalt ist und man völlig durchgefroren ist, nach 4 Stunden im Freien.

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Brücken bauen

Irgendwie scheint es mir doch zu gelingen, eine Brücke zwischen sozialen Welten zu schlagen.

Auf der einen Seite mein alter „neu gefundener“ Freund und auf der anderen Seite, mein neuer Freundeskreis.

Mir scheint, als hätte mein , einst so selbstisolierter, Freund etwas dazugelernt und auch grundlegende Dinge in seiner Denkweise geändert, die mich früher so störten.

Vielleicht wirft diese Integration ein gutes Karma auf mein sonst so egoistischen Lebensverlauf.

Indoor-Spielplatz

War gestern mal wieder mit den Kids auf einem Indoor-Spielplatz und habe sie dort ganze fünf Stunden toben lassen.

Bin immer wieder aufs Neue überrascht, welche Energien die Kids so freisetzen um selbst nach fünf Stunden Bewegung noch nicht genug zu haben.


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Die Es(s)-Bahn

Es gibt sie an beiden Berliner Flughäfen.
Eine ausrangierte alte S-Bahn wurde jeweils zu einem kleinen Imbiss umgebaut..
Immer wenn ich an einem der beiden Flughäfen losfliege sehe ich sie, war aber noch nie drin.
Bis heute.
Da ich die Kinder dabei hatte, die auch schon ein leichtes Hungergefühl hatten, sind wir heute ganz spontan mal rein und haben Currywurst mit Pommes gegessen.
So sitzt man in einem originalen S-Bahn-Wagon und schaut dabei auf das Vorfeld des Flughafens.
Als Berliner hatte ich immer das typische Abfahrtsklingeln dieser alten Bahnen beim Essen im Kopf und das Gefühl, die Imbissbude macht gleich einen Ruck und fährt an.
Für die Kinder natürlich auch ein Event..essen in einem echten S-Bahn-Wagon.

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Tegel

Nachdem die Kinder schon vom Funkturm aus nur auf die landenden und startenden Flugzeuge am Flughafen Tegel geachtet haben, dachte ich , ich setz dem noch einen drauf und wir fahren zum Flughafen und gehen auf die Besucherplattform.
Sowas hatten wir schonmal gemacht, aber keiner der Kinder konnte sich daran erinnern und somit war’s wieder was besonderes.
Das hektische Treiben auf dem Vorfeld war für sie genauso faszinierend wie die Tatsache, das die Flugzeuge hier nun wie an einer endlosen Perlenkette gereiht, pausenlos landen und hin und wieder auch wieder Maschinen starten, obwohl man schon die nächsten drei Lichter im Anflug erkennen kann.
So wie es auf der Besucherplattform scheint bewahrheitet es sich in der Flughafenhalle.
Nach der Flughafenpleite des neuen tollen Berliner Großflughafens, muss Tegel nun genau diesen Flugplan umsetzen, der einst für ein Großflughafen gedacht ist.
Es ist eng und total überfüllt, keine angenehme Flughafenatmosphäre.
Für die Kinder allerdings ein Abenteuer…so viel Action auf so einem kleinen Flughafen.

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ZOB

Berlin, am zentralen Omnibusbahnhof.
Ich weis noch, als ich das letzte mal hier war, vielleicht vor einem Jahr, hatte ich das hier alles sehr verlassen und vergangen in Erinnerung.
Ich traf ich kein Mensch und es fuhren von hier kaum noch Busse.
Mir schien es so, als hätte die schnelle Bahn, das Thema Fernbus schon vor Jahren überholt und ich befinde mich an einem Ort , der früher man für Abreisen und Ankünfte von Bedeutung war.
Heute war ich in der Nähe und wollte mal gucke und wurde vom kräftigen Treiben hier völlig überrascht.
In die Wartehalle ist ein neues Bistro eingezogen und an den Ticketschaltern stehen die Leute Schlange.
Ein voller Raum und draußen ein Kommen und Gehen…ein Bus nach dem Anderen…so wie ich das eigentlich vom Anfang der 90er kannte, als man Berlin auf der Strasse noch viel schneller erreichen konnte als per Schiene.
Heute scheint das Reisen mit dem Fernbus wieder zu einer Alternativen zu wachsen.
Reges Treiben von Reisenden aller Art, die es vorziehen lieber ein paar Minuten länger zu brauchen aber dafür auch bedeutend günstiger als mit der Bahn zu reisen.
Mich hat es überrascht, das ein von mir totgeglaubter Verkehrsweg sich einfach so wieder aus der Versenkung erhebt und weiterlebt.

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Funkturm

Als ich mit meinem Sohn das letzte mal hier war, wurden wir beide enttäuscht denn der Turm hatte (witterungsbedingt) geschlossen.

Seit diesem Tag steht es in meinem Unterbewusst sein, diesen Tag mit ihm irgendwann erfolgreich zu wiederholen.

Immerhin war es damals einer seiner größten Wünsche, mal auf den Berliner Funkturm zu fahren.

Nun sind Ferien und ich habe Urlaub, da war es irgendwie wie das Einlösen eines langen Versprechens, als ich heute mit den Kids als erstes den Funkturm anpeilte.

Heute , beim besten Oktoberwetter, hatten wir eine gute Sicht und eine Sache mehr, die wir ins Buch unserer gemeinsamen Unternehmungen schreiben können.

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Minecraft

Habe eben meine erste Runde „Minecraft“ im Leben hinter mich gebracht.
Im Multiplayermodus bin ich auf die Welt meiner Kinder gelangt, die sich seit Monaten hier aufhalten und mich natürlich gleich bemerkt haben.
Und schon merkte ich, das ich nicht mehr am Zahn der Zeit bin was Computerspiele betrifft.
Als lustiger Neuling wurde ich hier unter lautem Gelächter erst eingemauert und schließlich aus der Welt geworfen.
Aber irgendwie hat meine haushohe Unterlegenheit meinen Kampfgeist geweckt.
Es war nicht das letzte Mal, das ich im Spiel meiner Kinder auftauche und nach dem Rechten sehe.
Das nächste Mal bin ich gewarnt.

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Urlaub

Es ist Wochenende und es sind Ferien.
Die Herbstferien habe ich zum Anlass genommen, in der ersten Ferienwoche selbst Urlaub zu nehmen.
Der Feiertag am 3.Oktober bietet es an, hier mit wenigen Tagen ganze neun Tage in Folge frei zu haben.
Urlaub lohnt sich außerdem erst, wenn die Kinder nicht morgens raus müssen und wir zumindest ausschlafen könnten.
Die Tatsache, das ich Urlaub habe kam für mich recht überraschend, denn schon lange eingereicht hatte ich ihn im Gewusel der letzten Wochen ganz gut ausgeblendet.
Nun ist es soweit, heute ist kein normaler Samstag sondern der erste von neun arbeitsfreien Tagen.

Eishockey

Ich war noch nie beim Eishockey.

Ein Grund, das zu ändern und die Firmeneinladung zu einem Eishockeyspiel anzunehmen.

Von der Stimmung und Fanbegeisterung hier hatte ich mehr erwartet und dennoch war es ein gelungener Abend.

Ich werde hier sicherlich kein Dauergast werden, aber als seltene Sportevent, was man alle Jahre mal besucht taugt es allemal.


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Der Himmel reißt auf

Als hätte Jemand mit Einfluss meinen letzten Eintrag gelesen.

Auf einmal reißt der Himmel auf und läßt die Sonne durchblicken.

Die deprimierende nasskalte Landschaft verwandelt sich in einen goldenen Herbsttag.

Ich hoffe nun darauf, das dieses ein Wetterumschwung war und kein Einzelfall.

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Tage wie Blei

Nun bin ich schon gesundheitlich leicht angeschlagen und nun drückt mich das Wetter auch noch runter.

Morgens fällt das Aufstehen schwerer, wenn es so scheint, als wäre draußen noch tiefste Nacht.

Dann wird es langsam hell aber nicht richtig.

Tiefhängende Dauerregenwolken schlucken einen Großteil des Tageslichts einfach weg.

Du kämpfe ich mich müde durch den dunklen Tag und fühle mich krank und ausgekühlt.

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Rotzfrech

Ich hab mir heute mal eine Auszeit von den täglichen Arbeiten gegönnt und gut zwei Stunden damit verbracht meine privaten Urlaubsvideos zu schneiden.

Rotzfrech fand meine kleine Kreativpause mitten in der Arbeitszeit statt.

Ich sag einfach mal, ich darf das.

Zwischen gesunden Selbstbewusstsein und arrogantem Größenwahn , heute war mir danach.

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Eine Facebook-Geschichte

Eine schöne nette kleine Party.
Wir feiern du du sitzt im Abseits.Warum du da sitzt, wissen wir nicht, du hast dich umgesetzt und sitzt nun dort und bist abwesend und grenzt dich aus.
Still und versunken starrst du auf dein Smartphone.
Irgendwann, als keiner mehr Notiz von dir genommen hat und wir aufgegeben haben, dich in unser Gespräch zu integrieren, springst du auf und fotografierst dich mit uns.
Später sehe ich dieses Foto auf deinem Facebook-Profil mit dem Titel “Party mit Freunden”.
291 deiner Freunde gefällt das.291 Menschen die dich noch nie gesehen haben, gefällt ein Bild auf dem sie Niemanden kennen und stauen, was du für ein geselliger Mensch bist.
Dein Foto lügt und niemand hat dir gesagt das es ihm gefällt..es war nur ein Klick, der zehn Sekunden später vergessen ist.
Dein Leben zieht an dir vorbei…schneller als du denkst…beim Blick auf den Smartphone sogar ungesehen von dir.

Freizeit

Heute hatte ich mal etwas früher Feierabend und auch dann nichts mehr vor.

Die Kinder bei ihren Freunden, hatte ich mal wieder richtig Zeit zum Lesen.

Da ich mich heute recht müde durch den nasskalten Tag geschleppt hatte, dauerte es auch nicht mehr lange, das ich einfach kurz eingedöst bin.

Es war nur ein kurzes Schläfchen, aber ich habe nun das wunderbare Gefühl, komplett erholt zu sein.

Ausgeschlafen und wach lese ich nun gleich weiter.

Meine Welt der Entspannung.

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