Das erste Weihnachtszeug

Ich weis , das Zeug steht schon Tage und Wochen in den Supermärkten, aber da ich selten einkaufen gehe, ist es mir heute das erste Mal selbst aufgefallen.

Da draußen heute alles grau und spätherbstlich kühl und kühl wirkt, passt es irgendwie.

Dieses Jahr freue ich mich auf die Weihnachtszeit.

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Schleichende Erkältung

Seit zwei Wochen bin ich immer wieder am Niesen.

Seit gestern habe ich eine permanent verstopfte Nase, sodass ich immer mal wieder Nasenspray nehmen muss.

Wirkt dann das Spray, ist alles wieder frei und ich fühle mich wieder gesund.

Vielleicht ein klein wenig angeschlagen , aber nicht erkältet.

Eigentlich kenne ich einen Schnupfen nur so, das er mit Volldampf kommt und nach einer Woche wieder weg ist.

Hier plage ich mich seit Wochen mit einer Erkältung Light rum , die mich zwar nicht einschränkt aber doch vorhanden ist.

Ich frage mich, ob das ein kleines Theaterstück meines Immunsystems ist, da sonst alle in meiner Familie in letzter Zeit schon ihren ersten „Herbstrotz“ hatten, ich vielleicht nicht richtig infiziert werde aber auch nicht so richtig verschont werde?

Stumpfsinnige Wiederholungen

In den meisten Jobs gibt es viele Dinge, die sich dann doch immer wiederholen.

Bei Einigen mehr und bei Anderen weniger.

Immer wieder wird man mit Arbeit konfrontiert, die man dann, fast schon automatisiert, nach Schema erledigt.

Die immer gleiche Aufgabe verlangt den immer gleichen Lösungsweg.

Umso länger man in einer Firma bleibt, desto mehr wird man in diesen Routinen versinken und umso mehr nerven Sie einen dann auch.

Mir fiel in den letzten Monaten auf, das ich beim Gedanken an meinen Job in erster Linie genau an diese stupiden Arbeiten dachte, die ich abfahre, wie eine Lok ein Gleis.

So bin ich nun dabei, meinen Arbeitsalltag , so weit wie es geht, selbst neu zu formen und ein Ziel mit möglichst vielen Wegen zu verbinden.

Ich werde versuchen mich bewusst um das Neue zu kümmern um das Bekannte an andere Kräfte abgeben zu können.

Vielleicht gelingt es mir, soviel wie möglich von dem stumpfsinnigen ätzenden Wiederholungen aus meinem Arbeitshirn zu verdrängen.


Nach vier Wochen

Nach ganzen vier Wochen in der neuen Wohnung fühle ich mich hier doch schon sehr zu Hause.
Vom Gefühl her bin ich hier zwar immer noch neu, aber es ist nun eindeutig mein Reich und die präsente Erinnerung an die alte Wohnung verblasst so langsam umso weiter sie in die Vergangenheit rückt.
Noch sind die neuen Vorteile der Wohnung gegenüber der Alten noch nicht so alltäglich.
So weiß ich Sie noch jedes Mal aufs Neue zu würdigen.
Ich glaube ,jetzt in der vierten Woche, bin ich endgültig, umgezogen.
Körper und Geist wieder vereint an einem Ort.

Was wäre dir lieber?

Was wäre dir lieber?

1.In einem Job 100.000 Euro pro Jahr zu verdienen, wobei alle Anderen nur 50.000 Euro pro Jahr bekommen?

Oder

2.In einem Job 200.000 Euro verdienen, wobei alle Anderen 500.000 Euro bekommen?

Es ist die übliche Frage, ob man lieber der Beste einer schwachen Gruppe sein will oder lieber der Schwächste einer starken Gruppe.

Ich finde, die Antwort sagt viel über uns aus.

Wahlsonntag

Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt wählen gehe.

Noch nie hat mich ein Wahlgang so wenig mitgenommen oder wenigstens tangiert, wie dieses Mal.

Eigentlich gibt’s für mich Niemanden, dem ich meine Stimme anvertrauen möchte.

Kein Politiker(in) hat mich irgendwie überzeugt oder ein Thema gefunden, bei dem ich mich angesprochen fühle.

Eine Restaurantkarte läßt man doch auch zurückgehen, wenn absolut nicht darauf ist, was man jetzt runterwürgen könnte.

Nun war ich doch in Wahllokal, aber eher als Erlebnismoment.

Nun kann ich sagen, ich war dabei und irgendwie wirkt es auch, denn nun fühle ich mich wieder als kleine Zelle einer Demokratie.

Sicherlich kann eine Wahl leichte Entscheidungen korrigieren, aber den Einfluss einer Wahl sehe ich eher wie eine Weiche für einen Zug, als wie eine Straße, die auch mal spürbar deutlich ihre Richtung ändern kann.

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Freitagsritual

Es ist Freitag.

Wie an jedem Freitag, heißt es für mich meine Tochter abzuholen und mit ihr zur Tanzschule zu gehen.
Ich glaube so geht das jetzt seit drei Jahren und ist schon lange so etwas wie ein Ritual geworden.
Feierabend..Kind holen..zum Tanzen bringen..eine Stunde warten (meist allein)..nach Hause und dann beginnt das eigentliche Wochenende.
Wenn ich dann so allein sitze, wie jetzt, habe ich das erste Mal in der Woche absolute einsame Ruhe.
Zeit für Gedanken über die gelaufene Woche oder einfach nur so um zu Lesen oder um „runterzukommen“ während ich ins nichts starre und die gedämpfte Musik aus dem Tanzstudio höre.
Das Stille Warten in der Tanzschule ist das meditative Einläuten des Wochenendes, denn sonst sind alle Arbeitstage gleich, nur am Freitag sind wir hier.
Jetzt nach Jahren wird mir bewusst, wie sehr einem diese Rituale auf einmal so wichtig werden.
Mir wird klar, auch wenn ich hier „nur“ auf meine Tochter warte, findet das Leben in seiner gewöhnlichen Nebensächlichkeit ab, an die ich mich mein ganzes Leben erinnern werde.
…“Früher , als du noch klein warst , war ich mit dir immer in der Tanzschule..“

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Es läuft

Nach langem Probieren läuft nun alles genau so wie ich es will.

Mein WordPress läuft und greift auf die richtige Datenbank zu und die richtige Domain (Beachkraft.de) zeigt an die richtige Stelle.
Im Gegensatz zu Blog.de habe ich hier die Möglichkeit ein (weiter verwendbares) lokales Backup zu machen.
So kann ich mein Herzblut, der ich im Laufe der Jahre in meinem Content sammelt, zur Not überall neu einspielen und bin nicht auf den Betrieb eines geschlossenen Systems ausgeliefert, das dazu irgendwie seit einem knappen Jahr nicht mehr so richtig auf die Füße kommt.
Ein schönes Gefühl, wenn man eine Sache anfängt zu verstehen.

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Schlaftag

Und wieder so ein düsterer Regentag ab dem man am liebsten im Bett bleiben möchte.

Das Wetter macht es einem nicht leicht auf Touren zu kommen und so kämpfe ich mich müde und mit leichten Kopfschmerzen durch den Tag.
Der Gedanke, das ich heute Abend was schönes vorhabe, wirkt auf mich erstmal kräftemässig unerreichbar.
Da ich aber weis, wie ich mich fühle, wenn ich gegen den faulen Hund in mir ankämpfe und dann an einem schönen Event teilhaben darf , werde ich mich so langsam motivieren und auf diesen Abend hinleben.
Eine Kopfschmerztablette und ein Kaffee sollen mir den Weg durch den Tag etwas einfacher machen.

Erste Fortschritte

Nachdem ich es endlich geschafft habe, WordPress auf dem Firmenserver zum Laufen zu kriegen, tauche ich nun immer mehr in das Menü ein und probier mich so experimentell durch.

Mit den ersten Erfolgen steigt natürlich auch wieder die Begeisterung, eine Sache in ihren Grundzügen verstanden zu haben.
Auch wenn der Anfang mit dem Einrichten einer mySQL Datenbank und PHP5 Kram , für einen Laien wie mich, nicht einfach war.
Die erste und schwerste Hürde ist nun genommen.

Die Tage werden kürzer

Die Tage werden kürzer und dunkler.

Bin jetzt monatelang im Hellen aufgestanden und nun rückt die Nacht immer weiter vor in den Morgen.
Heute viel es mir das erste Mal bewußt auf, das es morgens um 6 Uhr noch Stockduster ist und das diesig feuchte Wetter schluckt den letzten Rest Licht.
Es ist Herbst und es ist ungemütlich.

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Ruhelos

Diese Zeit ist irgendwie vollgepackt mit Unternehmungen und Verabredungen.

Irgendwie habe ich immer etwas vor oder irgendein großes Ereignis wirft schon in froher Erwartung seine Schatten voraus, was mich in ständiger Vorfreude nicht so richtig zur Ruhe kommen lässt.
So geht das irgendwie schon das ganze Jahr und es ist eigentlich gewollt.
Immer wenn ich gefragt werde „Kommste mit..?“ wollte ich zustimmen , es sei denn es gibt einen guten Grund abzulehnen.
So ist das Jahr 2013 bisher voller schöner Momente und toller Erlebnisse an mir vorbeigefallen und ich hätte Vieles nicht erlebt, wäre ich weiter in meiner faulen Defensive geblieben.
Nun fällt mir auf, das mir die nachdenklichen Momente und Tage in diesem Jahr sehr selten geworden sind.
Wenn man ständig unter Strom steht und von Event zu Event fällt , kann sich keine sentimentale Stimmung und keine Lebensroutine einstellen, die diese nachdenklich sentimentale Stimmung in mir auslöst.
Sicherlich ist es immer besser sein Leben mit dem Maximum an Erleben zu füllen, und doch hoffe ich auf einen Winter in denen die Uhren wieder langsamer gehen.

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Dunkle Stimmung

Die dunklen Wolken hängen spätherbstlich am Himmel und filtern das Tageslicht gut durch.

Lichtarm und grau erscheint die Umwelt und drückt mir sofort auf die Stimmung.
Und wenn schon düstere Stimmung dann bitte auch passende Musik dazu und schon wieder bestätigt sich der Kreislauf.Zur deprimierenden Jahreszeit passt deprimierende Musik, was die depressive Stimmung noch unterstützt.
Egal, nur wer auch mal im Tal hockt, wird einen Stimmungsgipfel so richtig zu schätzen und zu genießen wissen.

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Wird es ein Ende haben?

Mal geht’s dann wieder nicht.

Die Baustelle um Blog.de scheint mir genauso schwammig in der Durchführung wie der Berliner Großflughafen.
Da weis auch niemand mehr, wann er angefangen hat und wann er fertig wird.
Für Baustellen hab ich Verständnis, aber man sollte zumindest ein Licht am Tunnel sehen.
Heute konnte ich mich wieder lange nicht einloggen und bin dann über die „MeinBlog“ Seite nicht hinaus gekommen.Satt dessen wieder der Dauerhinweis, den ich schon Monate habe…es wird gebaut und es wird Einschränkungen geben.

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Sonntagabend

Ein Tag der Ruhe, an dem ich es mal geschafft habe richtig zu faulenzen und mich ein bisschen tiefer in WordPress einzuarbeiten.

Jetzt sind es schon drei Wochen, die ich in unserer neuen Wohnung lebe und jetzt ist es schon mehr „mein Zuhause“ auch wenn noch alles ganz neu und ungewohnt ist.
Ich merke, wie die alte Wohnung langsam aus dem Muster fällt, wenn ich an zu Hause denke.
Sehr ich auf das Jahr als Ganzes, so fällt mir auf, das vor gut vier Monaten noch kein Gedanke an ein Umzug existierte und ich da noch davon ausging, auch den Rest des Jahres noch dort zu leben.
So schnell können sich die Dinge ändern.

Sonntag

Seit langem mal wieder ein Sonntag, den man einfach nur so faul an sich vorbeiziehen lässt.
Spätes Aufwachen und noch späteres Aufstehen und noch späteres Frühstück zieht die Mittagszeit immer weiter nach hinten.
Schlafen, essen und faulenzen im Wechsel immer dann wenn mir genau danach ist.
Muss auch mal sein.

Integration

Auf der einen Seite mein neuer Freundeskreis, der mir schon sehr ans Herz gewachsen ist und auf der anderen Seite der alte Freund, zu dem die Freundschaft schon im Sterben lag und sich nun stückweise erholt.

Ob sie sich gänzlich erholt, steht in den Sternen.
Ich sehe mich nun abwechselnd in zwei Welten leben.
Mal mit dem Freundeskreis unterwegs und dann wieder mit dem alten und neuen Freund alleine unterwegs.
Im Freundeskreis auf angenehmen kommunikativen und lebensbejahenden Niveau und dann der alte Freund, der aus seiner Isolation kommend eigentlich nur noch mich kennt.
Nun stellt sich für mich die Frage, und irgendwie schon der Wunsch, beide Welten zu einer zu einem großen Freundeskreis zu vereinen.
Ob es mir gelingen kann weis ich nicht, aber derzeit habe ich die Weichen in diese Richtung gestellt und nehme ihn einfach überall mit hin.
Einfach so.
Auch wenn ich befürchte, das es für ihn wieder als Selbstverständlich aufgenommen wird, aber vielleicht auch nicht.
Vielleicht ist diesmal alles anders und vielleicht ist es auch einfach nur eine unbedankte gute Tat.

Lieblingsessen

Es schmeckt viel besser als es aussieht und erinnert mich an meine Kindheit.

Essen wie bei Muttern.

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Rammstein

Hab heute die Musik von Rammstein für mich entdeckt.
Ich hatte ja vier oder fünf bekanntere Songs schon seit Urzeiten auf dem iPod, aber so richtig fand ich bisher nie den richtigen Zugang dazu.
Heute über ein älteres Lied gestolpert und gleich mal zwei Alben bei iTunes geladen und heute praktisch den ganzen Tag rauf und runter laufen lassen.
So lange, bis ich mich in dieser Musik ganz verloren habe.
Vielleicht passt diese Musik gerade jetzt zu meiner Grundstimmung, oder mein Musikgeschmack ändert sich ebenfalls alle paar Jahre und was früher nicht hörbar war finde ich heute gut und umgekehrt?
Wie auch immer, es ist wie es ist und ich nehme es einfach so hin.
Musik ist eine eigene Welt, die man nicht mit Worten erklären kann.