Das erste Weihnachtszeug
Schleichende Erkältung
Seit zwei Wochen bin ich immer wieder am Niesen.
Seit gestern habe ich eine permanent verstopfte Nase, sodass ich immer mal wieder Nasenspray nehmen muss.
Wirkt dann das Spray, ist alles wieder frei und ich fühle mich wieder gesund.
Vielleicht ein klein wenig angeschlagen , aber nicht erkältet.
Eigentlich kenne ich einen Schnupfen nur so, das er mit Volldampf kommt und nach einer Woche wieder weg ist.
Hier plage ich mich seit Wochen mit einer Erkältung Light rum , die mich zwar nicht einschränkt aber doch vorhanden ist.
Ich frage mich, ob das ein kleines Theaterstück meines Immunsystems ist, da sonst alle in meiner Familie in letzter Zeit schon ihren ersten „Herbstrotz“ hatten, ich vielleicht nicht richtig infiziert werde aber auch nicht so richtig verschont werde?
Stumpfsinnige Wiederholungen
In den meisten Jobs gibt es viele Dinge, die sich dann doch immer wiederholen.
Bei Einigen mehr und bei Anderen weniger.
Immer wieder wird man mit Arbeit konfrontiert, die man dann, fast schon automatisiert, nach Schema erledigt.
Die immer gleiche Aufgabe verlangt den immer gleichen Lösungsweg.
Umso länger man in einer Firma bleibt, desto mehr wird man in diesen Routinen versinken und umso mehr nerven Sie einen dann auch.
Mir fiel in den letzten Monaten auf, das ich beim Gedanken an meinen Job in erster Linie genau an diese stupiden Arbeiten dachte, die ich abfahre, wie eine Lok ein Gleis.
So bin ich nun dabei, meinen Arbeitsalltag , so weit wie es geht, selbst neu zu formen und ein Ziel mit möglichst vielen Wegen zu verbinden.
Ich werde versuchen mich bewusst um das Neue zu kümmern um das Bekannte an andere Kräfte abgeben zu können.
Vielleicht gelingt es mir, soviel wie möglich von dem stumpfsinnigen ätzenden Wiederholungen aus meinem Arbeitshirn zu verdrängen.
Nach vier Wochen
Nach ganzen vier Wochen in der neuen Wohnung fühle ich mich hier doch schon sehr zu Hause.
Vom Gefühl her bin ich hier zwar immer noch neu, aber es ist nun eindeutig mein Reich und die präsente Erinnerung an die alte Wohnung verblasst so langsam umso weiter sie in die Vergangenheit rückt.
Noch sind die neuen Vorteile der Wohnung gegenüber der Alten noch nicht so alltäglich.
So weiß ich Sie noch jedes Mal aufs Neue zu würdigen.
Ich glaube ,jetzt in der vierten Woche, bin ich endgültig, umgezogen.
Körper und Geist wieder vereint an einem Ort.
Was wäre dir lieber?
Was wäre dir lieber?
1.In einem Job 100.000 Euro pro Jahr zu verdienen, wobei alle Anderen nur 50.000 Euro pro Jahr bekommen?
Oder
2.In einem Job 200.000 Euro verdienen, wobei alle Anderen 500.000 Euro bekommen?
Es ist die übliche Frage, ob man lieber der Beste einer schwachen Gruppe sein will oder lieber der Schwächste einer starken Gruppe.
Ich finde, die Antwort sagt viel über uns aus.
Wahlsonntag
Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt wählen gehe.
Noch nie hat mich ein Wahlgang so wenig mitgenommen oder wenigstens tangiert, wie dieses Mal.
Eigentlich gibt’s für mich Niemanden, dem ich meine Stimme anvertrauen möchte.
Kein Politiker(in) hat mich irgendwie überzeugt oder ein Thema gefunden, bei dem ich mich angesprochen fühle.
Eine Restaurantkarte läßt man doch auch zurückgehen, wenn absolut nicht darauf ist, was man jetzt runterwürgen könnte.
Nun war ich doch in Wahllokal, aber eher als Erlebnismoment.
Nun kann ich sagen, ich war dabei und irgendwie wirkt es auch, denn nun fühle ich mich wieder als kleine Zelle einer Demokratie.
Sicherlich kann eine Wahl leichte Entscheidungen korrigieren, aber den Einfluss einer Wahl sehe ich eher wie eine Weiche für einen Zug, als wie eine Straße, die auch mal spürbar deutlich ihre Richtung ändern kann.
Freitagsritual
Es läuft
Schlaftag
Und wieder so ein düsterer Regentag ab dem man am liebsten im Bett bleiben möchte.
Erste Fortschritte
Nachdem ich es endlich geschafft habe, WordPress auf dem Firmenserver zum Laufen zu kriegen, tauche ich nun immer mehr in das Menü ein und probier mich so experimentell durch.
Die Tage werden kürzer
Ruhelos
Dunkle Stimmung
Wird es ein Ende haben?
Sonntagabend
Ein Tag der Ruhe, an dem ich es mal geschafft habe richtig zu faulenzen und mich ein bisschen tiefer in WordPress einzuarbeiten.
Sonntag
Seit langem mal wieder ein Sonntag, den man einfach nur so faul an sich vorbeiziehen lässt.
Spätes Aufwachen und noch späteres Aufstehen und noch späteres Frühstück zieht die Mittagszeit immer weiter nach hinten.
Schlafen, essen und faulenzen im Wechsel immer dann wenn mir genau danach ist.
Muss auch mal sein.
Integration
Auf der einen Seite mein neuer Freundeskreis, der mir schon sehr ans Herz gewachsen ist und auf der anderen Seite der alte Freund, zu dem die Freundschaft schon im Sterben lag und sich nun stückweise erholt.
Lieblingsessen
Rammstein
Hab heute die Musik von Rammstein für mich entdeckt.
Ich hatte ja vier oder fünf bekanntere Songs schon seit Urzeiten auf dem iPod, aber so richtig fand ich bisher nie den richtigen Zugang dazu.
Heute über ein älteres Lied gestolpert und gleich mal zwei Alben bei iTunes geladen und heute praktisch den ganzen Tag rauf und runter laufen lassen.
So lange, bis ich mich in dieser Musik ganz verloren habe.
Vielleicht passt diese Musik gerade jetzt zu meiner Grundstimmung, oder mein Musikgeschmack ändert sich ebenfalls alle paar Jahre und was früher nicht hörbar war finde ich heute gut und umgekehrt?
Wie auch immer, es ist wie es ist und ich nehme es einfach so hin.
Musik ist eine eigene Welt, die man nicht mit Worten erklären kann.









