Newtown

Als ich früher derart grausame Nachrichten vernahm, waren das zwar schreckliche Dinge aber dann auch wieder weit weg von meinem eigenen Leben.
Mit der Zeit, besonders in den letzten Jahren bin ich dünnhäutiger geworden.
So bleibt die Nachrichtenlage vom Amoklauf aus Newtown nicht einfach nur eine schreckliche Tatsache, sondern das ganze Ausmaß bringt mich zum Nachdenken.
Ich heute selbst Vater, will nichtmal ahnen, was es für Qualen sind, wenn das eigene Kind ermordet wird.
Die eigenen Kinder zu überleben ist das Schlimmste was es gibt.
So bin ich mit den Gedanken oft nicht nur bei der reinen Newsmeldung und der Berichterstattung, sondern eher bei dem, was nun dort Väter und Mütter durchmachen müssen.
Ein Leid was man durch nichts lindern kann, wenn das eigene Kind stirbt.

Weihnachtsfeier

Die Weihnachtsfeier 2012 ist gelaufen und noch nach 24 Stunden nach deren Beginn kämpfe ich noch immer mit den Auswirkungen.
Drei Maß Bier sind definitiv zuviel für mich.
Ansonsten eine Weihnachtsfeier mit bestem Oktoberfestcharakter und das war mal was ganz Anderes als die üblichen Festtagsweihnachtsfeiern.
Alles in allem aber ein gelungener Abend und in zwei Tagen ist der Kater auch vergessen.

Müde geschlafen

Man kann nicht sagen das ich in den letzten Tagen zu wenig Schlaf bekommen würde.
Ganz im Gegenteil, ich hab ich in den letzten zwei Tagen richtig müde geschlafen, wenn das geht.
Kaum draußen gewesen, immer in der Wohnung, die meiste Zeit davon wohl im Bett oder auf der Couch.
Das macht träge.
Merke ich heute, das ich irgendwie kaum richtig in die Gänge komme.
Wie gut, das mich die Betriebsweihnachtsfeier heute nach draußen zwingt, denn ist man erstmal in Bewegung, geht’s meist mit der Trägheit.

Der Tag

Heute habe ich den Tag abwechselnd mit Schlafen und Lesen verbracht und somit das Gefühl einer totalen Tiefenerholung.
Immer faul genau das zu machen, zu dem einem sponan ist, tat mal richtig gut.
Körperlich und seelisch gesehen sind meine Akkus so aufgeladen ,wie lange nicht mehr.
Und die Aussichten sind noch besser, denn nun folgen noch 3 erholsame Tage, also das Wochenende und dann eine letzte (hoffentlich nicht allzu stressige) Weihnachtswoche.
Das wars dann schon, wieder frei.
Der Stress und die Belastungen der Unzufriedenheit der letzten Monate fällt derzeit von mir ab, wie alter Putz.
Alles richtig gemacht.

Ausblicke 2013

Beruflich gesehen sickern die ersten Neuerungen für die Pläne fürs kommende Jahr durch.
Heute erfuhr ich, das unsere Firma durch Zukäufe vergrößern wird.
Ich fasse dieses erstmal als positive Nachricht auf, denn zuerst deutet dies ja auf eine finanzielle Ausgeglichenheit und gewachsener „Kriegskasse“ hin, wenn man sonst keine Probleme hat und sich solchen Experimenten widmen kann..
Eine solche Umstrukturierung bringt auch immer Chancen mit sich, meine Person „glücklicher“ und angenehmer neu zu positionieren.
Meine Kompetenzen werden sich also nächstes Jahr nochmals verschieben, diesmal zu meinen Gunsten und in die von mir gewünschte Richtung.
Angenehme Neuigkeiten.

Krank

Gestern noch fröhlicher Familienabend im Kino, heute ist meine Tochter wieder neben der Spur.
Die letzte Nacht war schon unruhig und gegen Morgen plagte sie dann Brechdurchfall.
Ich bin mit ihr heute zu Hause, nicht zuletzt weil ich mich selbst heute nicht ganz so fit fühle.
Ich hoffe, die ganze Sache ist nicht von langer Dauer und morgen wieder vergessen.
Wenigstens einmal sollte über Weihnachten keiner von uns krank oder angeschlagen sein.

Kino

Heute mit den Kids ins Kino zu gehen, haben wir schon am Wochenende geplant.
Ralph reichts in 3D war nun unser letzter Film des Jahres.
Immerhin haben wir es dieses Jahr öfters ins Kino geschafft.
Das ist schonmal was.

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Nick Knatterton

Was habe ich in meiner Kindheit diese Serie geliebt.
Leider kann sie viel zu selten.
Am Wochenende dachte ich kurz dran und habe sie dann bei Amazon bestellt, und schon heute ist das in der Post, was mich früher so fasziniert hat.

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Termin

Komme gerade von einem Kundentermin.
Seit Tagen habe ich mich darauf vorbereitet, geht es mittelfristig hier um viel Geld.
Schon lange laufen die Bemühungen um diesen einen Kunden.
Heute sollte eigentlich der Tag sein, an dem man diese Sache zu Ende bringt.Entweder man einigt sich, das man wohl doch nicht zusammenfindet oder es gibt einen klaren Fahrplan, wie man nun konkreter wird.
Egal welche…eine Entscheidung sollte her, nicht länger sollte das „vielleicht“ in unsere Planung als ungenaue Variable einfließen.
Sicherlich war uns allen dabei ein Abschluss lieber als ein Abbruch der Bemühungen, aber auch mit einem Nein kann man für die Zukunft planen.
Nun hat der heutige Termin so rein gar nichts ergeben.
Es steht nun immer noch alles in der Schwebe und wird nun von der Geschäftsleitung als „Nein“ gewertet, obwohl der Kunde mit mir einen Folgetermin gebeten hat und das aus eigenen Antrieb und Interesse.
Formal muss ich den Kontakt als „verloren“ markieren, auch wenn ich persönlich das Gegenteilige Gefühl habe.
Sollte ich ihn an „seinem“ Termin doch noch gewinnen, wird sich über diese Überraschung auch keiner Beschweren.
Trotzdem komisches Gefühl, dachte ich doch …jetzt und diese Zeit bin ich schon schlauer, was den Ausgang angeht.

Winterluft

Nun zog es uns doch nochmal raus in die frische, klare und kalte Winterluft.
Gerade in der Dämmerung scheint der Schnee das Licht des Tages speichern zu können um es dann im Halbdunkel wieder abzugeben.
Die kalte Winterluft in einem kleinen Spaziergang tat mir richtig gut.
Kälte, Schnee und Winter…passt derzeit einfach genau in meine Stimmung.

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Wintertag

Seit Mittag schneit es wieder und das nicht zu knapp.
Selbst die Straßen bleiben unter dem Autoverkehr nicht schneefrei.
Irgendwie bin ich derzeit richtig auf Winter eingestellt.
Von mir aus kann es gar nicht genug schneien und kalt genug sein.
Der Winter in voller Breite..herrlich.

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Nachtfahrt

Gestern mußte ich mit dem Bus durch die Nacht und durch die ganze Stadt nach Hause fahren.
Die Stadt wirkte ruhig und friedlich, aber selbst um 2 Uhr nachts war kein kompletter Stillstand.
Immernoch waren Autos von A nach B unterwegs und in einigen Fenstern der Wohnblöcke brannte Licht.
Ich erinnerte mich an die Zeit vergangener Zeiten in der ich oft zu dieser Zeit den Heimweg antrat und auf die Nachtbusse angewiesen war.
Erinnerungen an meine Zeit als Nachteule..die schon sehr lange her aber nicht vergessen ist.

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Geburtstag

Heute feiert mein Schwiegervater seinen 60.Geburtstag.
Dabei fällt mir auf, das 60 Jahre heute „kein“ Alter mehr sein muss.
Gehörte man in den 50er Jahren ab dem 50sten Lebensjahr offiziell zu den Tattergreisen ist man heute quasi noch mitten im Leben.
Der Grenze der altersbedingten Inaktivität verschiebt sich immer weiter nach hinten, was Mut macht, denn nun liegt es auch irgendwie an mir, wann ich mich als alt betrachte.
Weiter fällt mir aber auch auf, das ich mich an den 50sten Geburtstag von Schwiegervater erinnern kann als wäre es letztes Jahr gewesen, was mir wieder das Gefühl gibt, wie schnell 10 Jahre verfliegen können.

Batterie leer

Die letzten Wochen stand ich irgendwie immer unter Spannung.
Es gab immer was zu tun und oft war ich dann noch nach der Arbeit weg und/oder am Wochenende.
Diese Woche gipfelte das eigentlich damit, das ich jeden Tag 12-16 Stunden auf den Beinen war….gefühlt jedoch ohne Probleme.
Jetzt nach dem Tag „Zwangspause“ kommt es mir so vor als würde der Körper (und auch Geist) diese Entspannungstag dankend annehmen und mich nun damit stündlich weiter entspannend lähmen.
So als würde man beim Laufen die Erschöpfung nicht wahrnehmen, aber wehe man bleibt stehen….
Nun kann es also sein das ich nun in der Ruhe meine leeren Akkus merke.
Ob man über einen kurzen Zeitraum (wie ich 2 Wochen) mit voller Leistung lief, oder ob man ein ganzes Jahr so durchzieht, scheint es oft so zu sein, das man erst in der folgenden Ruhephase merkt wie abgelaufen und K.O. man eigentlich ist.
Umso länger die Belastungsphase dauert desto tiefer wird man sich bei der Entladung seiner Akkus vorkommen.
Nicht nur körperlich gesehen, sondern vor allem..mental.

Und doch wieder anders als geplant

Die ganze Woche hatte es schon in sich.
Jeden Tag nach der Arbeit war irgendwie immer irgendwas noch geplant, was mich später ins Bett bringt, was aber die Woche hat sehr schnell vergehen lassen.
Doch wie konnte ich 6 volle Tage komplett durchplanen und annehmen das einem da nichts einen Strich durch die Rechnung macht.
So rief mich heute bereits kurz nach 9 Uhr die Kita an und bat mich meine Tochter schnellstmöglich abzuholen, da sie sich in der Kita übergeben mußte.
Nun sind wir also wieder zu Hause (Tochter gehts soweit ganz gut).
Neben einem sehr frühen Wochenendbeginn brauch ich mir jetzt keinen darüber machen ,was ich heute noch so alles arbeitstechnich und danach vor hatte.
Für heute erstmal alles erstzlos gestrichen, für morgen werd ich entscheiden, wenn die Nacht hinter mir liegt.
So kommt alles immer dann ganz anders, wenn man nicht damit rechnet und zu eng plant.

Eiskalt

So startet der Morgen.
Ein klarer Himmel im Winter heißt oft das es richtig kalt wird.
Allein heute Morgen -7 Grad.
Auch wenn man friert und nicht viel draußen machen kann, hat so eine richtige Winterkälte auch was schönes.
Der Wechsel der Jahre muss immer durch einen richtigen Frost.
Die Erinnerungen in diesen Tagen kleben an Sommererlebnissen.
Wäre das Jahr eine Kugel, wäre man jetzt im tiefsten Frost am weitesten von Sommer, Sonne und Strand entfernt.

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6 Jahre Bloggerei

Heute auf den Tag ist es 6 Jahre her, das ich mich bei Blog.de angemeldet habe und damit begonnen habe, mir schwere (aber auch flüchtige) Gedanken von der Seele zu schreiben.
Alles was meine Gedanken auffällig kreuzt oder mir unbequem auf dem „Magen“ liegt, muß einfach raus.
Ob gelesen oder nicht, was einmal mein Hirn auf schriftliche Weise verlässt, gilt als geteilt mit der Welt, meinem Blog.
Meine Deponie der Gedanken, die ich ,genug drüber gegrübelt, aus meinem Denken haben will.
Die Freude am bloggen hält sich länger in meinem Leben, wie viele andere Ex-Hobbies, was für mich nur bedeuten kann, das es für mich persönlich wichtig ist…einfach zu schreiben, was mich gerade bewegt.

Es schneit

Wenn es den ersten richtigen Schnee gibt, verwandelt sich die Landschaft so, das ich mich daran erstmal kaum sattsehen kann.Immer wieder versuche ich diese Eindrücke auf Foto zu bannen.Eine komplett zugeschneite Umgebung hat etwas magisches.

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Wintermorgen

Genau so hab ich mir das vorgestellt.
Ein Wintermorgen Anfang Dezember.
Der erste richtige Schnee fällt und der Verkehr kommt praktisch zum Stillstand und die Radiosender spielen ihre ersten Weihnachtslieder.
Draußen ist es dunkel und kalt.
Ein Bild was ich schon lange genau so im Kopf hatte, wenn ich an die letzten Arbeitswochen vor Weihnachten gedacht habe, hat sich heute genau so erfüllt.

Ein bisschen Winter

Der Schnee auf dem Boden passt so garnicht zu dem sonnigen blauen Himmel.

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