Der Sprung aus dem All

Wie viele andere auf der Welt saß ich gestern Abend gebannt vorm Fernseher und sah zu wie ein Mann quasi aus dem Weltraum auf die Erde fiel.
Sicherlich kann man diese Höhe astronomisch noch nicht „Weltraum“ nennen, aber die Optik, die sich mir da bot, sah schon aus als würde Felix Baumgartner aus dem All auf die Welt springen.
Es ist für mich immer faszinierend, was Menschen so drauf haben und welchen Mut einige mitbringen ,die die Grenzen des Möglichen immer weiter ausdehnen.
Genau diese „Spinner“ brauchen wir alle um unsere Phantasie zu beflügeln ,was möglich ist und dabei unseren eigenen Horizont der eigenen Vorstellung zu verschieben.
Angesichts dieser Tatsache verstehe ich die Unkenrufe nicht, ob dieser Sprung einen wissenschaftlichen Nutzen hat.
Dabei haben Rekorde immer wissenschaftlichen Nutzen.
Klasse…was für ein spannender Abend.

Planänderung

Sonntagabend, gedanklich bereitet man sich schon auf den Lauf der nächsten Woche ein und dann das.
Meine Tochter klagte heute erst über Kopf- dann über Halsschmerzen.
Nach einem verdächtig langen Mittagsschlaf ging es heute dann doch zum Arzt.
Mit einem Verdacht auf Scharlach darf ich dann morgen mit der Kleinen zum Kinderarzt wandern um mich dann mit ihr wahrscheinlich ein paar Tage krank zu schreiben.
Morgen um die Zeit bin ich schlauer.

Jahresend-Depressionen

Oktober, mitten im Herbst.
Die Tage werden kürzer und das Jahr nähert sich langsam dem Ende.
Wie fast jedes Jahr schlägt diese Herbststimmung bei einem Freund in Form von Depressionen nieder.
Er geht nun im letzten Jahr in den 30ern noch immer „unbeweibt“ durchs Leben.
Wärend alle um ihn herum schon lange in eigenen Familien leben, versucht er jedes Jahr aufs neue endlich seinen Traum einer ersten Beziehung zu erfüllen.
So auch dieses Jahr, und man kann diesmal nicht behaupten, er hätte nichts gegen seinen unglücklichen Zustand unternommen…aber am nahenden Ende des Jahres stellt er nun fest, wieder ohne Erfolg.
Wieder geht ein Jahr dahin und wieder steht er an der gleichen unglücklichen Stelle, wie letztes Jahr um die Zeit.
Der Wunsch nach einer Beziehung ist zum unerreichbaren Lebensinhalt geworden.
Ohne das scheint alles Sinnlos und alles was er sonßt tut, ist auf das Erreichen dieses Traumes ausgelegt….wie schon gesagt…wieder ein Jahr ohne Erfolg.
Gestern bat er mich nun, ihn erstmal aus genau diesen Gründen erstmal alleine zu lassen und nicht weiter zu kontaktieren.
Ich gab mein Versprechen, das ich da bin wenn er mich braucht.
Und nun überlege ich ,wie man sich in so einer Lage fühlt, das man sogar den Kontakt nach außen vorerst vorùbergehend abbrechen will um mit sich und seinem Problem allein zu sein.
Ich kann es nicht nachvollziehen, wie tief man drin stecken muß wenn man sich bereits abigelt, wahrscheinlich kann man es nur verstehen, wenn man selbst mal in so einer Lage war.
Daher sollte ich um mein eigenes Leben dankbar sein, das ich es nicht verstehen kann und hoffen das er sich bald wieder fängt.

Familienabend

Lange geplant und gestern haben wir es mal wieder geschafft, einen „gemütlichen Familienabend“ zu organisieren.
Mit Frau und den Kindern abends im Wohnzimmer sitzen.
So saßen wir alle froh beieinander und machten Rachlette und sahen einen Kinderfilm.
Irgendwie ein bisschen vom Gefühl her wie Weihnachten, wahrscheinlich weil wir das so selten hinbekommen, das uns die Arbeit nicht bis ins Wochenende verfolgt oder die eigenen Pläne die Kids zu Oma und Opa abschieben läßt oder wir einfach nur früh ins Bett fallen.
Ein Abend der mir lange in Erinnerung bleiben wird, mit dem Ziel…“sowas müssen wir öfters machen“…

Nächste Generation Telefon

Nun ist es da, mein iPhone 5.
Nachdem ich die letzten zwei Jahre iPhone 4 – Nutzung immer wieder aufs Neue von der sehr guten Qualität von Apple-Produkten überzeugt wurde, was der Wechsel zum 5er ein logischer Schritt.
Ich hatte auch andere Smartphones in der Hand, aber keines von denen konnte mir alles so aus einer Hand bieten, wie ich es nun gewöhnt war.

Alte Zeit

Dieses Jahr hänge ich immer wieder mental in alten Zeiten fest.
Nichts konkretes aber immer wieder große Ecken von Bedeutung in meinem Leben an denen ich immer wieder mit meinen Erinnerungen festklebe.
Heute wieder ein altes Lied, einmal zufällig gehört und dann auf Dauerschleife, muß ich erkennen, das dieses nach 22 Jahren auch faktisch schon ein Oldie ist, auch wenn das Gefühl in diesem Lied für mich noch sehr präsent ist.

Eine andere Welt

Nun hab ich mich den ersten Roman seit Jahren als neuen Lesestoff begonnen und schon ist es wieder da, da zweite Leben in der anderen Welt.
Wärend des Lesens befindet man sich voll und ganz in der Geschichte und selbst in den kleinen Lesenpausen bleibt Immer ein Gedanke in der aktuellen Handlung des Buches.
Ich hab’s lange aus meinem Leben verbannt, das Gefüh, mich von einem Buch völlig einsaugen zu lassen und die geschriebenen Worte ein Teil meiner Realität werden zu lassen und dabei alles um mich herum ausblenden zu können.
Zu lange…..

Die Woche

Diese Woche ist für mich wie im Flug vergangen.Noch schneller als ich das erwartet habe.
Morgen ist schon Freitag und gefühlt fühle ich mich noch eher am Anfang der Woche.
Neue Aufgaben und viel Arbeit und eine gute Freizeitauslastung verkürzte mein Zeitempfinden.
Zumindest hat diese Woche nicht mein Sportprogramm darunter gelitten, was sich gut auf mein Wohlbefinden auswirkt.
Schaffe ich es in der Woche, mir meinen Ausgleich mit Sport zu holen, erscheint die Woche als gelungen und ich fühle mich wohl.
Noch vor einem Jahr hätte ich nicht geglaubt, was regelmäßiges Joggen für Wunder wirken kann.

Ausgeredet

Schwerer Tag heute.
Keine körperliche Anstrengung sondern geistige.
Den ganzen Tag war ich am Reden um meine Ideen und mein Konzept für alle verständlich offen zu legen.
Ich bin ein Typ, der dann eher nochmal groß ausholt um auch wirklich alle Zuhörer irgendwie emotional zu packen und zu begeistern.
Sowas macht müde und raubt einem die Kräfte.
Zu Hause angekommen ist man dann eher mundfaul und nicht sehr redselig.
Ich bin froh, das ich heute meinen inneren Schweinehund überwinden konnte und auch Zeit gefunden habe, wenigstens joggen zu gehen.
So ist die mentale Erschöpfung genauso groß wie meine körperliche und alles ist irgendwie wieder im Gleichgewicht, auch wenn ich jetzt durch und durch K.O. bin ist es besser als wenn ein Teil von mir total durch ist und der andere ausgepowert.
Sport nach einem anstrengenden (theoretisch dominierten) Arbeitstag, gleicht die Seele wieder aus.

Zum Lesen verführt

Seit drei Tagen bin ich im Besitz des kleinen Kindle von Amazon und habe nun schon fast das erste Buch darauf durch.
Der kleine Reader ist immer parat und kommt überall mit und verleitet immer wieder neu dazu in den freien Zeitlücken des Alltags ein paar Seiten zu lesen.
Seit Jahren habe ich nun wieder den Zugang zum Lesen gefunden.
Bisher vertiefe ich mich nur in Sachbücher aber das Verlangen nach einem echten Roman wird mit jedem Tag mehr.
Der kleine Kindle hat mir die Welt des Lesens wiedergebracht.

Dunkeltag

Heute ist ein richtiger Herbsttag, an dem man das Gefühl hat, es wird gar nicht richtig hell.
Dunkel, diesig und nass präsentiert sich dieser Tag, der auch ein Novembertag sein könnte.

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Wohlfühltag

Der Herbst kommt jetzt richtig ins Rollen.
Es stürmt und der Himmel zeigt sich grau in grau.
Das beste Wetter um den arbeitsfreien Freitag zu nehmen und mit meiner Frau einen Wohlfühltag zu genießen.
Die Kids noch bei Oma und Opa und den Herbstferien und wir heute in einem Hauch von Sommer.
Schwimmen im warmen Wasser der Therme und stundenlang den Wellnessbereich erkunden.
Jetzt sind wir einfach nur müde, wie nach einem langen Tag am Strand.

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Gutes Gespräch

Heute in der Firma, mein letzter Arbeitstag für diese Woche.
Durch den wochenteilenden Feiertag ist nun gegen Ende der Woche nur wenig zu tun.
Software installiert sich von allein und so hatte ich heute wieder die Gelegenheit für ein Gespräch unter Kollegen.
Ein langes und gutes Gespräch, vielleicht weil man heute mal wieder Zeit hatte zu reden.
Neben dem ganzen Arbeitsstress wird mir nun immer bewusster , wie wichtig mir der Arbeitsplatz auch als soziales Kommunikationszentrum ist.
Kein Arbeitsplatz, an dem jeder mit Ellenbogen sein Bereich verteidigt und man sich maximal zum Erhalt von wichtigen Informationen mit anderen unterhält.
Größere Firmen werden schnell zu anonym, da die Mitglieder eines Teams öfters ausgetauscht werden.
Vielleicht will man gerade das nicht, das sich sehr gute Gespräche während der Arbeitszeit zwischen den Angestellten statt finden?
Ich stelle fest, aus jedem guten Gespräch geht man schlauer raus als man es begonnen hat.

Der Kindle

Nun hat sich meine Frau doch so einen kleinen eBook-Reader gekauft.
Ich war bisher immer skeptisch, ob jemals ein Bildschirm ein reales Buch ablösen können wird.
Von diesem kleinen Kindle bin ich aber schon überrascht.
Es sieht wirklich aus wie Druckerschwärze auf Papier.
Kein Flimmern kein Leuchten, was ich beim Lesen am PC immer als störend empfand.
Das Ding ist erstaunlich leicht und dünn.
Ich weis nicht, ob es jetzt die Faszination eines neuen Spielzeugs ist, aber das kleine Teil verleitet zum Lesen.
Sollte sich das Gefühl halten, werde ich mir auch so ein Teil zulegen.
Hab schon oft überlegt ob ich wieder mal ein Buch lesen sollte…und irgendwie macht einem dieses Ding die Entscheidung leichter.
Ein Klick schon läd der Kindle das Buch aus dem Netz und in einer Minute kann man loslegen.

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Herbstgrillen

….überraschend schönes Herbstwetter verleitet spontan dazu, nochmal den Grill anzuwerfen…

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Zuviel des Guten

Nachdem es mir gestern so gut ging, nachdem ich mein Sportprogramm wieder aufgenommen hatte, wollte ich nicht faul in den Feiertag starten und heute gleich nochmal Laufen gehen.
Ein bisschen länger und noch schneller…im Vergleich zu den Wochen davor praktisch von Null auf Hundert.
Nun plage ich mich schon den ganzen Abend mit Kopfschmerzen, die ich auf die Überbelastung meines Körpers zurückführe.
Es geht eben doch nicht alles so schnell wenn man länger raus ist.
Der Dickschädel soll mir eine Lehre sein.

Sport

Seit gut vier Wochen habe ich es schleifen lassen mit dem aktiven Sport.
Zuerst hatte ich zuviel Arbeit auf der einen Seite und auf der anderen Seite viel soziale Unternehmungen, kurz …einfach keine Zeit fürs Laufen.
Dann schlich sich eine hartnäckige Erkältung in meinen Alltag, die mich zwar nicht komplett umgeworfen hat, aber mir jede Lust an körperlicher Aktivität nahm.
Heute war es wieder soweit.
Mir gehts wieder gut und so bin ich heute raus zum Joggen und habe gerade so ein Drittel meiner sonstigen Stammstrecke geschafft.
Aber nun geht’s mir noch besser als vorher.
Zum einen ist es ein gutes Gefühl, mit dem Training wieder begonnen zu haben und zum anderen ist es das schöne körperliche Gefühl, das man seinen Körper mal wieder so richtig angestrengt hat.
Das gute Gefühl nach einem guten Lauf….endlich ist es wieder da…lange hab ich drauf verzichten müssen.
Ich hatte schon fast vergessen wie gut das tun kann.
So bin ich jetzt voller neuer Energie…und es ist gut zu wissen, den ersten Lauf hinter sich zu haben….ab jetzt bin ich wieder dabei.

Oktober

Nun kracht schon der herbstliche Oktober ins Jahr.
Bisher war es ja ein Herbst mit viel Licht und doch noch wärmer und trockener als ich das dachte.
So kann es gerne bleiben, sodass man mal die schönen Zeiten dieses Monats mitbekommt, wenn im goldenen Herbstlicht die Blätter von den Bäumen segeln und das liegende Laub den richtigen Herbstcharakter ausstrahlt.
Dunkel, düster und naß kann es dann im November werden, kurz vorm Advent wenn’s dann stark Richtung Vorweihnachtszeit geht.
Es freut einen, wenn die Monate sich an ihre Klischees halten.Also nun Oktober bitte…

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Es geht wieder los

Ein Jahr Spielpause bei World of Warcraft und nun gibt mir das Erscheinen der neuen Erweiterung Gelegenheit, mich wieder vor dieses Spiel zu setzen.
Es ist Herbst und die Tage werden kürzer, die beste Zeit mit dem Spiel wieder anzufangen.
Nach einer langen Pause macht’s doch wieder richtig Spaß.

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Ein halber Tag

Morgens früh raus, entspanntes aber dennoch zügiges Arbeiten.
So war ich schon zum Mittag fertig mit meinem Projekt und befand mich schon um 12 Uhr im Wochenende.
Zu früh, jetzt schon die Kinder aus dem Schulhort zu reißen, also hab ich mich entschlossen, zu Hause mich zu einem Mittagsschlaf hinzulegen.
Eine Stunde der Ruhe und ich fühle mich so , als hätte ich heute schon den ersten freien Tag hinter mir.
Entspannt und ausgeschlafen geht’s nun in die zweite Tageshälfte, was sich heute gut trifft, denn der Abend wird noch lang…jetzt mit neuer Energie liegt der Freitag praktisch noch vor mir.