Juristisches Wild West

Ich war bisher noch nie selbst betroffen (3 mal auf Holz klopf) aber man hört es immer wieder ,das Menschen Opfer von Anwälten und im weiteren Sinne Opfer der Gesetzgebung werden.

Wenn eine 80.000 Einwohnerstadt in Hessen jedes Jahr 3000 neue Juristen durchs Examen schleust ,ist klar ,das sich die breite Anwaltschaft in Deutschland bald um die Erschließung (und Erschaffung) neuer Märkte kümmern muß,wenn sie alle von ihrer Arbeit ernsthaft leben wollen.

Da hört man also immer wieder von Abmahnungen ,die massenweise verschickt werden.

Das nun aber nicht um hier einen Mandanten zu seinem Recht zu verhelfen ,sondern eher um massenweise Anwaltskosten zu verursachen.

Da steht Ebay am Pranger hat man doch 2 Sätze einer Originalbeschreibung zu wenig selbst interpretiert oder eckt sonstwo mit seiner Kreativität an bereits geschütze Inhalte an.

Dabei geht es nicht um Markenrecht ,sondern (gerade wenn ein Anwalt gleich zu 10.000den) Abmahungen in die Landschaft schickt ,nur um Kostenverursachung und Geld.

Ich habe selbst schon mitbekommen ,das Anwälte mich in der Firma anrufen und mich auf Urheberrechtsverletzungen auf Webseiten aufmerksam machen wollen ,wenn jemand mal ein Produktfoto zusehr nach Kopie (obwohl selbst gemacht) aussieht und dann gleich eine Vertretungsvereinbarung mitfaxt.

Hier geht es um Abzocke und um Denunzierung jeder Bagatelle die man gleich mit Anwaltskosten verbinden kann.

Irgendwann wird in jeder Ampel ein Anwalt stehen (bald werden wir die nötigen Kapazitäten haben) und jedem der es nicht bei grün schafft sich auf dem Fußweg zu befinden gleich einen Brief mitgeben in dem man schonmal 150 Euro Plus Unterlassungserklärung aufwenden muß.

Sollte dieser Blogeintrag länger online sein ,dann ist das ein Indiz ,das wir das Anwalt-Bürgerverhälnis von 1:1 noch nicht erreicht haben…oder ich habe mich (leider) juristisch unantastbar ausgedrückt.

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Zwischen Mann und Frau

Zwischen Mann und Frau existiert definitiv ein evolutionäres Bindeglied.

Auf den ersten und sogar auf den zweiten und dritten Blick konnte ich diesen Menschen ,den ich heute gesehen habe , in keine der beiden Geschlechtsschubladen stecken.

Nein, kein Transsexuelle(r) denn die wissen genau wo sie hingehören und meist sieht man es ihnen auch an zu welcher Seite sie sich zählen.

Aber dann gibt es noch ES ,keine Frau die zu männlich wirkt und auch kein femininer Mann..einfach etwas dazwischen.

Die blonden Naturhaare in einer nicht vorhanden Frisur irgendwas zwischen männlich kurz und einer weiblichen Kurzhaarfrisur und dazu noch Gesichtszüge die keine spezifische Geschlechtsbestimmung zulassen.

Grobe Schlabberklamotten die wohl extra wegen ihren Unisex-Charakter gewählt wurden.

Beim anstarren der Person wollte mein Blick nicht von Ihr/Ihm weichen ,weil sich damit eine Frage nach der Katalogisierung auftat,die man sonst in Bruchteilen einer Sekunde abgehakt hat.

Hier war ich aber zig Sekunden damit beschäftigt um mit einer Abschätzung meinem Katalogisierungswillen meines Gehirns nachzugeben.

Es sah so aus ,als wandle es nicht freiwillig unsichtbar zwischen den beiden Welten ,sondern ist schon so unisex auf die Welt gekommen.

Offensichtliche Männer in Frauenklamotten oder die stereotype Lesbe hat man schnell geschlechtsspezifisch analysiert ,aber ein Etwas?.

Ich frage mich dabei immer,wenn man schon immer wieder mal mit dem falschen Artikel angesprochen wird (das muß ja passieren) und immer wieder den Ausweis zücken muß ,wenn man mal auf den Damen- oder Herrentoilette will um sich lebst dazu zu legitimieren ,dann muß einem doch die Idee kommen sein Geschlecht irgendwie zu betonen.

Sei es durch eindeutige Kleidung oder irgendwelchem Zubehör oder eben einer (überhaupt einer) Frisur.

ES ..bleibt mir wohl ein Rätsel.

…in diesem Sinne…

Breaking News

….Breaking News….bei deutschen Nachrichtensendern.

Ich frage mich oft ,warum man ständig ein Band mit Laufschrift am unteren Ende des Bildschirms durchlaufen lassen muß,wenn man es zu oft nur für Nachrichten aus der dritten Reihe oder ganz und gar ohne Bedeutung bestückt.

Will man hier durch einen ständigen Text zeitnahe Aktualität suggerieren?

Ganz suspekt ist mir dabei noch der Zusatz „Breaking News“…ein Titel den ich aus den USA nur von Dingen kenne ,die überraschend passieren und so wichtig sind , das man im Normalfall das laufende Programm unterbrechen müßte, was aber durch die Natur eines Nachtichtensenders nicht notwendig ist ,da man in kürze eh umfassend über das informiert wird ,was gerade über den Ticker läuft.

Bei den Breaking News bei ntv und N24 frage ich mich aber immer öfter ,was denn so „breaking“ an dieser Sache ist.

Ich warte nur noch auf die Eilmeldung: „Breaking News…Ariane Sommer hat eine neue Frisur“.

Ich wäre dafür dieses dumme Laufband einfach mal wegzulassen und nur einzublenden ,wenn wirklich etwas wichtiges passiert, das zu aktuell ist um schon den passenden redaktionellen Rahmen zu haben.

Ansonsten lenkt dieses Plauderband nur ab und stört…aber vielleicht kann man bei N24 und co bald auch persönliche Grüße über den Ticker laufen lassen…quasi als „Breaking News Greeting“…

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Schießerei an US-Uni

Traurig aber wahr…wieder sterben Menschen ,weil ein einziger nicht mit seiner Welt zurechtkommt.

Ich kann mich noch ganz gut an den großen Zeigefinger erinnern ,als damals der erste Irre tötend durch eine Schule rannte.

Damals zeigte der große Zeigefinger auf die schlimmen USA die sich das durch ihre Waffengesetze und Verwahrlosung selbst zuschreiben könnten und das sowas ja nur in den USA passieren kann und irgendwan auch muß.

Dann kam Erfurt.

Nun kann man nichtmehr Kopfschüttelnd nach Amerika gucken und mit europähischer distanzierten Überlegenheit trauern.

Diesmal (und wiedermal) hat es eine US Uni erwischt.

Nur diesmal guckt man nichtmehr so aus einer Distanz auf die Probleme anderer.

Diesmal ist es keine Horrornachricht aus den verrückten Ami-Staat ,sondern wieder eine Grauenhafte Tat mitten aus unserer Gesellschaft,in der wir uns genauso befinden wie die USA.

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Wrestling

Am späten Samstag Abend bot mir das TV Programm nichts anderes als mich noch ein wenig vorm Einschlafen durch die Kanäle zu zappen.

Dabei blieb ich bei Eurosprt und dem DSF hängen.

Auf beidem Sendern kämpften Wrestler um die Krone des jeweiligen Veranstalters.

Mir ist dieser Zirkus schon in den frühen 90ern aufgefallen ,als ich mich immer wieder fragen mußte ,warum die Kämpfe dieser Sportveranstaltung immer so abgesprochen aussehen.

Ja heute ist mir auch klar ,das bei diesen zirkusreifen Aktionen der Darsteller ein großes Maß an Abstimmung sein muß um sich nicht gefährlich zu verletzen.

Wie eine große Stundshow,die von Anfang bis Ende einstudiert ist ,sammt den verbalen Schlachten im Vor- und Nachfeld.

Eine Show eben..kein Wettkampf.Das müßte och jeder wissen

Da wundern mich aber die ständig vollen Hallen von Leuten die Plakate ihrer Favoriten hochhalten und richtig mit ihren Lieblingen mitfiebern.

Ist die Bedeutung des Begriffs „Show“ bei denen noch nicht angekommen ,oder denken die wirklich ,sie befinden sich hier auf einem Wettkampf mit olympischen Charakter?

Steht ein niedergeschlagener Stuntman im Ring wieder auf und wartet auf die abgesprochene Aktion seines Gegenübers ,der bei seiner Aktion auch noch mit dem Fuß kräftig auf den Boden tritt ,damit der entstehende Schall der Aktion auch eine akustische Gewalt gibt.

Unter großem Beifall oder Pfiffen siegt dann immer der,auf den man sich eben vorher geeinigt hatte.

Wieviel Spaß würde es uns Europähern bereiten ein Fußballspiel zu verfolgen ,bei dem man wüßte das jeder Schritt jedes Spielers schon seit Monaten einstudiert wurde wie ein schwieriger Volkstanz?

Nicht nur das Ergebnis würde schon Wochen vor dem Spiel feststehen ,sondern auch jede noch so spannende Aktion ,alles Illusion.

Was bewegt Leute ,diese Show mit sportlichen Mitfiebern zu folgen?

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Bei dem Wetter raus ins Grüne

Da hat sich der nichtvorhandene Winter aber in einem Schwung in einen frühen Sommer verwandelt.

So konnte man in Berlin schnell die dicke Jacke gleich gegen ein T-Shirt eintauschen.

Wenn dann draußen solche Temperaturen vorherrschen und dann noch ein Wochenende naht ,dann zieht es einem schon raus aus der Stadt,erst recht ,wenn die Wärme und Sonne noch ungewohnt sind und es sich um die erste wärmere Periode im Jahr handelt.

Also bin ich mit Frau und Kind zu meinen Eltern raus aufs Dorf gezogen.

Keine 20 Autonimuten entfernt kann man das nahe Berlin nichtmal erahnen und kann sich hier in die Sonne (oder den Schatten) legen und kann das Singen der Vögel schon als einizigste Geräuschquelle wahrnehmen.

Hier hört man noch Fliegen die wieder sommertypisch vorbeisummen und ab und zu ein weit entfernten Rasenmäher.

Mein 2 Jähriger Sohn kann mit Oma und Opa durch den Garten toben und den wieder aufgestellen Sandkasten einweihen.

Meine Frau kann sich ,in der Sonne liegend, von mir die kalten Drinks bringen lassen und auch ich kann mich mal selbsthypnotisch auf der großen Hollywoodschaukel bewegen.

Sicher ist es für uns immer wie ein kleiner Urlaub ,wenn wir hier das Haus hüten müssen ,wenn meine Eltern mal in den Urlaub fahren.

Auch als eigener Sohn kommt man sich doch immer ein bisschen als Besucher und Gast vor ,auch wenn man sich hier noch zu Hause fühlt.

Es geht doch nichts über eine Strumfreie Bude im Haus der Eltern im Grünen..war immer so und bleibt immer so ,das man seine Eltern nicht immer um sich rum haben will.

Aber für den Aspekt der ersten Sonnenstrahlen im Jahr und dem Drang nach Draußen bleibt nur die Wahl zwischen im Grünen bei meinen Eltern und dem hocken in einer Stadtwohnung ,dabei ist die erste Alternative wohl immer die angenehmste.

So sind wir nun dieses Wochenende Tagsüber auf dem Grundstück meiner Eltern und wärend unser Sohn freundig über das Erlebnis an der frischen Luft zu sein seine Welt erkundet liegen wir hier mehr oder weniger faul rum.

Aber schon gestern wunderten wir uns wieder über das immer wieder kehrende Phänomen ,das man abends vom Nichtstuen nach Hause kommt und den ganzen Tag in der Sonne (oder im Schatten) gelegen hat und abends total KO (vom nichtstuen) ist.

Faulsein ist eben auch anstrengend.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Der Braun-Rasierer

Früher als mir in der Pubertät die ersten Bartstoppeln das Gesicht heimsuchten ,war es für mein Vater Zeit ,mir einen ersten Rasierer zu kaufen.

Die Naßrasur trauten sie mir noch nicht zu ,also gab es einen tollen Philischave mit diesen 3 drehbaren runden Klingenaugen, aber leider nur das absolute Einsteigermodell für ca 50 DM.

Dieser (wohl Flugzeugturbinenbetriebener) Zupf- und Reiß Apparat verursachte neben absolut gereizter Haut auch eine total ungründliche Rasur.(Und das soll bei dem schmächtigen Bartwuchs eines Pubertierenden schon was heißen).

Schnell bin ich dann in Eigenregie auf die Naßrasur umgestiegen ,was mir wenigstens eine sehr gründliche Rasur bescherte ,aber trotzdem sehr hautreizend war.

Wenn ich dann eine so gründliche Rasur haben wollte ,dann war ich dazu übergegangen erst mit dem Strich und dann gegen den Strich zu rasieren.

Schön gründlich ,aber nicht täglich wiederholbar.

Somit war ist seit dem jemand der zwei mal die Woche gründliche rasiert zur Arbeit kam und sonst eigentlich nur mit 3 Tagebart zu sehen war.

Mehr war einfach nicht drinn.

Heute jedoch habe ich es mal gewagt und mir einen guten Braun Elektrorasierer gekauft.

Keine drei zumpfenden Billig-Klingenaugen sondern ein edler 250 Euro Braun.

Nach meinem (bisher erstesn) Selbstversuch bin ich höchst begeistert ,ist sie doch nicht soo gründlich wie eine naßrasur ,aber dennoch für den Täglichen Einsatz denkbar und der Haut zumutbar.

Nach 15 Jahren wieder im Reich der geräuschvollen Rasur,mal sehen wie sich das entwickelt.

…in diesem Sinne…

Waschpanne

Da war es mal wieder soweit und meine Frau legte ein Waschtag ein und mal wieder eine Waschladung nach der anderen zu machen.

Irgendwann hörte ich sie nur noch fluchen.

Gerade war der Waschgang mit den dunklen und schwarzen Sachen zuende ,sah sie beim entnehmen der Wäsche ,das ich wohl ein weißes Papiertaschentuch mit eingeschmuggelt habe ,zumindest habe ich meine Taschen doch nicht so kontrolliert ,wie ich es immer versprochen habe.

Nun gab es schwarze frisch gewaschene Klamotten mit Fusseleffekt.

Wahrlich eine unnütze Mehrarbeit und eine Fusselarbeit (im wahrsten Sinne des Wortes ) dazu ,die Sachen von den kleinen Überbleibseln des ehemaligen Taschentuches zu befreien.(Sieht ja gerade bei dunklen Klamotten besonders gut aus).

Nachdem dann auch noch die Waschtrommel von den kleinsten Partikeln des EX-Taschentuches befreit wurde und das Flusensieb gereinigt wurde ,konnte dann die nächste Waschladung mit 1 Stunde verspätung starten.

Wiedermal waren es die Männer im Allgemeinen ,die solche Fehler machen.

Wäre ihr der Fehler passiert ,dann wär es eben so ,aber nun ist es wieder „typisch Mann“..

Ich kann mit der Kritik gut leben ,denn ich mußte ja auch die Sauere nicht weg machen..

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Ein Servicewunder

Gerade nach meinen endlosen Quälerein mit der E-Plus Servicehotline an der ich immer wieder an unkompetenten und frechen Aushilfskräften gescheitert bin habe ich nun ein Servicewunder erlebt.

Ein Problem bei meinem Webhosting Provider 1&1.

Ein Anruf und sofort wußte man ,wer ich bin und vermittelte mich sofort an entsprechende Stelle weiter.

Sofort erkannte man (doch etwas komplexeres Problem) und man konnte (selbt einem Dummi wie mir) schnell Schritt für Schritt erklären was ich zu tun hatte.

Dabei war es ein Problem ,das ich selber durch eigene Fehler ausgelöst hatte und so mir ein Paket mit viel höheren Kosten selbst aufgebrummt hatte.

Aber selbst im Downgradefall ,weil ich ja ein kleineres kostengünstigeres Paket haben wollte ,zeigte man sich so freundlich unf hilfsbereit ,wie ich es sonst bei anderen nur als „fast“Kunde gewöhnt war.

Es war schon das zweite mal das ich mit einem Problem bei 1&1 anrufen mußte und immer konnte man mir schnell und freundlich weiterhelfen.

Ein paar Stunden nach dem Hilfefall bekam ich eine E-Mail in der stand ,das ich mit Herrn X gesprochen habe und ob er mir weiterhelfen konnte und ob ich mit Umgang und Kompetenz und Service zufrieden sei.

Ich kreuzte überall wahrheitsgemäß meine größte Zufriedenheit an.

Genau so stelle ich mir auch den Idealfall Service vor.

Keine 20 Minuten Warteschleife bei E-Plus und keine Mitarbeiter die gebuchte Handydienste nichtmehr abbestellen können weil es sie scheinbar nicht gibt ,aber trotzdem Geld kosten..und wenn es denen zuviel wird ,wird auch einfach mal so aufgelegt ,wenn man keine Lösung kennt und den Kunden auf dem Problem sitzen gelassen.

Würde sich E-Plus nur eine Scheibe am Serviceniveau von 1&1 abschneiden ,wäre das schon eine Serviceverdoppelung.

..in diesem Sinne…

Mal neben der Spur

Jeden Tag der gleiche Weg.

Ein Weg bei dem man schon jeden Stein persönlich kennt….das kann wohl jeder nachvollziehen.

Heute bin ich wiedermal von einem routiniertem Weg abgewichen und habe einen anderen genommen.

Ein kleiner Umweg aber nicht umsonst.

Nimmt man mal einen anderen Weg dann lernt man erstmal neue Dinge kennen und zweitens wirkt sich das auch auf das Bewußtsein des routinierten Weges aus.

Denn nun ist er kein Kanal oder kein Tunnel von A nach B mehr sondern liegt in einer Landschaft ,die einem hinter dem Weg auch bewußt ist.

Gerade wenn ich zu oft immer den selben Weg zurück legen muß ,wähle ich nach einer bestimmten Zeit auch mal einen anderen Weg auch wenn mich das erstmal mehr Zeit kostet.

Ein Ausbrechen aus der Routine bringt ein neues Verhältnis zum ganzen Weg/Start/Ziel Teppich.

Man sieht einfach mal hinter die Fassade auf die man sonst undurchlässig beim passieren des Weges anstarrt.

Das Anstarren eines bekannten Weges ist aber nichts neues,schaut man dahinter ,dann starrt man selbst das bekannte Bild anders an,weil es schon deswegen ein anderes Gesicht hat ,weil man weis was dahinter ist.

Hier rede ich zwar wirklich über einen anderen Weg den es von meiner Arbeit nach Hause abzufahren gilt ,aber man kann dieses „Wegverlassen“ auch auf routinierte Wege im Leben beziehen.

Ob nun begehbare Wege oder wiederkehrende Verhaltensweisen alles schafft einen festen Trampelpfad ,der irgendwann nichts neues mehr zu bieten hat und dem wir dann Zombieartig folgen.

Eine andere Sicht der Dinge verschafft man sich schon ,in dem man den festen Weg verläßt und wenn man ihn dann verläßt sieht man seinen Routineweg zwangsläufig auch aus einer ganz anderen Perspektive.

Nicht auf ihm ,sondern neben ihm.

Mit dieser Erfahrung ,fiel mir eine Szene aus dem Film „Club der toten Dichter“ wieder ein ,als der Lehrer seine Schüler auf die Tische stiegen ließ um sich mal ein neues Bild vom Klassenzimmer zu machen.

…Auf einer gut ausgebauten Straße wird man kaum eine neue Pflanze entdecken können….

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Ein Leben auf der Waage

Es geht um eine weitere Verwandte meiner Frau.

Sie ist ein wenig älter als ich und verheiratet und hat 2 Kinder und ist etwas beleibter.

Vor drei Jahren hat die gute Frau beschlossen ihrer Figur etwas entgegenzusetzen und sich bei den Weight Watchers angemeldet.

Nun sollten ihr Kilozahlen schnell wieder zweistellig werden und dann irgendwann ihr Wohlfühlgewicht erreichen.

Seit dem rechnet diese Frau nur noch in den Weight Watchers typischen Punkten.

Ein Essen mit soundsoviel hat 5 Punkte und eine Tüte Chips hätten schon 20 Punkte ..und so weiter.

Seit dem kann ich mich an keine Familienfeier erinnern in der sich nicht nur am Rechnen war ,was sie nun essen durfte und was nicht.

Auch der Kauf von unverschämt überteuerten Weight Watcher Produkten zählte zu dem Leben genauso wie das essen mit Taschenrechner.

Jede Woche hielt die Weight Watchers Sekte ein Treffen ab bei dem sie jedesmal 10 Euro bezahlen mußte um sich dann für 500 Gramm weniger loben zu lassen oder sich für 500 Gramm mehr schon fast beschimpfen zu lassen.

In den letzten drei Jahren wurde exakt nach dem wirren Plan der Punktezähl-Sekte gelebt,wenn man das noch als Leben bezeichnen kann.

War mal eine große Familienfeier angesagt und sie knabberte dann an einer Möhre ,als alle anderen die Steaks in sich rein schaufelten und nur dafür das sie nachher ein 8 Punkte Pudding essen konnte.

Keine Diät ,sondern ein wirrer Essplan ,wohl ausgerichtet nach dem Erfinder der Punktezählpraktik.

Ihre Abnehmstrategie behielt sie dann auch nict für sich ,sondern kommentierte auch jede „Sünde“ die sich ein anderer gönnte und wollte dann auf den Öko-Auflauf verweisen ,der viel weniger Punkte hätte.

Familienfeiern bei ihr ,hatten dann auch immer einen 50 Prozent-Anteil von dieser Plastiknahrung ,was man dann als „schmeckt“ herunterwürgte ,aber keinesfalls wirklich schmeckte.

Seit dem ging ihr Gewicht mal ein bisschen hoch und dann wieder ein bisschen runter…wohl wie bei jeder Langzeitdiät.

Heute nach drei Jahren hat sie ein bisschen mehr drauf als damals und schwört immernoch sektenhaft auf diesen Club.

Drei Jahre Erfolglosigkeit wären doch ein guter Grund einfach aufzugeben und das ganze als Humbug abzustempeln.

Sie wird dem Verein wohl weiter die Treue halten und wird trotzdem immer in ihrem Horrorgewicht bleiben.

Ohne gesunde Ernährung und Sport wird keiner längerfristig sein Gewicht reduzieren können.

Eine Quälerei mit Taschenrechner ins Restaurant zu gehen und dann auf den Sonntag der Schokolade hinzufiebern wird sie nicht weiterbringen.

Wenn man so auf ihr spührbares Problem mit ihrer Erscheinung achtet ,dann kann hier nichtmal der Weg das Ziel sein.

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Gaffer

Heute morgen ist es wiedermal passiert.

An einer eher ruhigen Verkehrskreuzung gab es einen kleinen Auffahrunfall ohne Personenschaden.

Im Vorbeigehen fielen mir aber eher die Menschen auf die aus allen Richtungen zu anzustömen schienen.

Für mich gabs da nichts zu sehen ,es reicht ja wenn man registriert hat das es gekracht hat und keine Hilfe benötigt wird.

In einer ruhigen Ecke ,wo man sonst keinen Trifft blieben die Leute stehen und guckten wie hynotisiert auf die beiden Autos und es gab eigentlich garnichts zu sehen.

Ich dachte mir so ,ob die alle nichts besseres zu tun haben und ob sie alle zu Hause keinen Fernseher haben in dem sie ja genug Unterhaltug finden können.

Ich frage mich ,was so in richtigen Gaffern vorgeht.

Da sind mir noch die Bilder der überschwemmten Kölner Innenstadt vor gut 10 Jahren im Gedächtnis ,wobei Gaffer nichtnur extra wegen dieser Tragödie anreisten sondern auch noch das Leid fotografierten und noch schlimmer manchmal sogar Polizei und Feuerwehr bei ihrer Arbeit behinderten.

Der Gaffer geht wohl durch jede soziale Schicht ,der dann das eigene Vorhaben des eigenen Wegens vergißt und lieber anderes Leid sehen will.

Ich frage mich oft ,was aus logisch denkenden Menschen solche stur starrende Zombies macht.

Wenn ich auf der Autobahn auf der Gegenseite einen Unfall registriere ,schau ich schon aus dem Grund nicht rüber ,weil erwartungsgemäß die Konzentration auf meiner Fahrtrichtung auch abnimmt.

So sehe ich zu ,das ich sicher durch die ,noch nicht vom Unfall betroffene Seite der Autobahn, komme…denn irgendwann ist auch ein Fahrer dabei ,dem das Sterben und heulen auf der anderen Seite interessanter zu sein scheint ,wie das eigene Leben.

Oft genug ist dann irgendwann der Unfall auf der Gafferseite und die Fahrer ,von der frisch wieder frei gegebenen fahrbahnseite gaffen herüber auf den Unfall eines Gaffers….

Zomie-Nation!

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Blu-Ray läßt mich warten

Ich kann mich noch genau an die vorletzte Funkausstellung in Berlin erinnern ,als man die Blu-Ray und HD-DVD Technologie als fertig bezeichnete und vor allem die Besucher mit großen speicherbaren Datenmengen staunen ließ.

Auch zur letzten Funkausstellung stand ich vor einem Stand der die Blu-Ray Technik propagierte und mit seinen 50 Gigabyte DVD-Rohlingen die Masse staunen ließ.

Ich höre ja von vielen ,das man mit den herkömmlichen Medien langsam an seine Grenzen stößt oder sich eben auf eine größere Sammlung der Medien einrichten muß.

Für mich geht es da in erster Linie um das sichere Verwahren von Heimvideodateien.

Jede Stunde Film ,die ich brenne liegt dann zwar in guter Qualität aber doch sehr einzeln und verletztlich auf einer DVD herum.

Ein Backup auf Diskette kommt wohl nicht mehr in Frage und auch eine Sicherungskopie auf einer zweiten DVD ist gerade für Vielfilmer der eigenen Kinder nur ein Mittel um die Sammlung der runden Scheiben noch zu verdoppeln.

So hatte ich in Sachen Blu-Ray immer die Augen offen und hoffte Monatlich mit einem sich etablierenden Standard ,der nicht nach 2 Jahren wieder als total veraltet und unsicher abgeschafft wird.

Mit einer 50GB Scheibe könnte man sein Backup auf eine übersichtliche kleine Box seiner großen Videosammlung bannen auf die dann mehr als 10 Einzelfilme Platz hätten..natürlich nur für den Ernstfall.

Nun steht aber bald die nächste Funkausstellung ins Haus (wäre dann die dritte) und dieses Format scheint sich nur sehr schleppend zu verbreiten,obwohl es die besten Ansätze für eine Massendatenspeicherung hat die auch noch Platzsparend ist.

Nochimmer kosten Brenner und Rohlinge fast das gleiche Geld wie vor 12 Monaten und in manchen Elektromärkten sind Brenner dieser Generation gar nicht erst zu bekommen.

Vielleicht kommt es mir nur so vor ,aber hier scheint sich das Blu-Ray und HD-DVD System für brennende Heimanwender schleppender zu installieren als seine Vorgänger ,obwohl es da auch den gleichen Kampf der Formate und Lizenzen gab.

Nun halte ich schon enttäuscht Ausschau nach einer großen externen Festplatte ,die man bei 500 GB auch schon für 140 Euro bekommt.

Wiedermal (wie schon bei der Präsentierung von CD-R und DVD-D) haben die Festplattenhersteller im Fassungsvernögen und Preis-Leistungs Vergleich die Nase vorn.

…in diesem Sinne …Danke fürs Lesen..

Filme mit nostalgischem Charakter

Immer wieder ertappe ich mich selbst dabei ,mir Filme aufzuzeichnen ,die ich schon so oft gesehen habe.

Meistens sind es persönliche Kult-Filme.

Gerade ,wenn ich mit diesem Film ein eigenes Erlebnis verbinde, wird er schnell zu einem Relikt aus dieser Zeit ,wie ein Lied ,das man irgendwann wieder hört und sich an die Zeit erinnert ,in der dieses Lied aktuell war.

So sind manche Filme nicht einfach nur schnöde Hollywood Streifen ,sondern eben Filme die ich mit vergangenen Beziehungen zuerst im Kino gesehen habe, meißt begleitet mit einem damals chartbrechenden Soundtrack.

Filme und Kinobesuche als Relikte der eigenen Vergangenheit,vielleicht nicht so tragend ,wie ein Lied aus einer ersten Phase einer neu beginnenden Liebe aber immernoch ein Film ,den man damals gemeinsam im Kino gesehen hat.

Auch durch solche feste Anker in meiner Vergangenheit werde ich an die selbe erinnert und nicht nur der Film selbst spielt eine Rolle ,sonder auch was und wie man sich um die Zeit herum gefühlt hat ,als dieser Film noch hochaktuell in den Kinos lief.

Heute sind es oft alte Schinken ,die da aus den frühen 90ern schon auf den dritten Programmen im Vormittagsprogramm laufen und keine Samstag Abend Erstausstrahlungen mehr.

Aber auch an der Machart des Films selbst sieht man oft die Kurzlebigkeit der Zeit.

Aber immernoch genug um sich bei solch einem Kultfilm nichtnur auf die Handlung selbst zu konzentrieren ,sondern auch die Zeit zu spühren die zwischen dem Film und dem Leben heute liegt.

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Rückzug aus Second Life

Nachdem ich mich immer weniger in der virtuellen Welt von Second Life aufgehalten habe und die anfängliche Faszination für die Machbarkeit von Science Fiction Visionen einer rein simulierten Welt deutlich nachgelassen hat,habe ich nun alles was mein Second Life Avatar Dasein betrifft beendet.

Irgendwann hatte ich in diesem „Spiel“ auch alles gesehen und es genug erkundet um seine Grenzen kennen zu lernen.

So wurde Second Life für mich irgendwann zu langweilig ,da es doch sehr hinter dem richtigen Leben weit zurück bleibt.

Rennt man doch nur wie blöd durch die Gegend und kommuniziert wie in einem besseren Chat aber immernoch auf flachem Niveau.

Nun ging es mir wie die Mehrheit der Second Life Einsteiger…einmal angemeldet ,sich ein wenig umsehen und dann verkümmert der Link immer mehr ungenutzt auf dem Desktop.

Trotzdem ist für mich Second Life eine gute Idee gewesen die mal zeigt in welchem digitalen Zeitalter wir leben in der wir in der Lage sind eine Kopie der realen Welt zu erschaffen.

Da es aber nun die reale Welt noch parallel gibt..ist Second Life ,was über das neugierige Erkunden hinaus geht, eine richtige Zeit- (und für manche wohl auch) Geldverschwedung.

Das wars und nun habe ich eine Macke weniger und wieder 50 MB mehr Platz auf meiner Festplatte.

..in diesem Sinne..

Ein ganz einsamer Tango

Eine Kneipe mitten im Berliner Arbeiterbezrik Wedding.

Keine Gaststätte ,die ab 11 Uhr mit einem umfangreichen Mittagsmenu auf seine Gäste wartet sondern eine richtige Kneipe ,die schon morgens um 8 Uhr für ihre Stammgäste öffnet.

Das Publikum jenseits der 65 und die Einrichtung der Kneipe ist ebenfalls kaum jünger.

Eine einfache Kneipe weit ab von der großen Geschäftsstraße mit klebrigen Boden und seit Jahren vor Nikotindunst vor sich hin gilbende Vorhänge und Gardienen,die den Raum auch so abdunkeln würden auch wenn sie nicht schon halb vorgezogen wären umd sich von der hellen Außnewelt abzuschotten.

Durch Rauch stark gefiltertes Tageslicht tröpfelt herein aber trotzdem brennen in dieser Kneipe wohl immer die alten Lampen ,die ebenso vergilbt, ein tüchtiges Zwielicht verursachen.

Drinne sitzt man eher vor sich hin und raucht und trinkt.

Ein Schnaps und ein Bier,das scheint wohl die interne Club-Delikatesse zu sein.

Gegen 10 Uhr morgens erreichen die Besucher schon durch ihren Alkoholgenuß einen kleinen Höhepunkt der Feier.

Zu Musik von Engelbert und Frank Sinatra wird dann halb laut und halb benommen vom Alter und vom Alkohol mitgesungen und das mit einem wehmütigem Charakter.

Hier sind sie unter sich ,eine eingeschworene Gemeinschaft und trotzdem ist hier jeder für sich allein.

Die meißten werden wohl schon lange völlig allein durchs Leben gehen ,wobei sie längt vor den Hürden des Lebens stehend kapituliert haben und sich eher in eine Niesche der Vergangenheit zurückziehen und sich auf die guten (sind dann aber doch eher die besseren Zeiten) besinnen.

Eine große Familie ,die sich hier trifft um sich gemeinsam zu betäuben.

Eine Familie ,die nur der Genuß von Alkohol und dem Gedenken an längts vergangene Tage eint.

Zu Hause sind wohl die meißten dann noch einsamener ,als in der überspielten Isolation der Kneipe.

Keine Gewinnertypen und keine typischen Opas ,die stolz von ihren Enkeln berichten.

Es sind eher die selbsternannten „Verlierer“ der Gesellschaft.

Man hört eher von Kindern ,die sich abgewand oder abgesetzt haben oder man trifft auf Achselzucken ,wenn es um Fragen über die Familie geht.

Einige von denen sind aber allein ,weil sie schon immer allein waren.

Ein paar Bekanntschaften ,aber das ist lange lange her nichts festes und immer als Verlierer und Betrogener aus der scheiternden Beziehung hervorgegangen,was einen dann irgendwann zur Aufgabe der Illusion Partnerschaft bewegt.

Kinder- und Enkellos oder einfach zu sehr in eigenen suggestiven Problemen gefangen.

Wenn man viel Probleme und Kummer hat ,dann trinkt man viel….und wenn man viel trinkt dann hat man nur noch ein Problem,so könnte das Motto der Kneipenbesucher sein.

Hier in der „Familie“ muß man kein Wert auf das eigene Aussehen oder der eigenen Pflege geben ,denn hier wird man sofort akzeptiert ,wenn man einfach mittrinkt.

Außerhalb der Wohnung oder der Kneipe hält man sich sowieso selten auf und daher muß man nicht auf „Schicki Micki“ machen.

Wenn dann ,oft mit feuchten Augen, immer wieder die alten Lieder gespielt werden und versucht wird laut mitzusingen ,wird diese Bar eher ruhiger als belebt und ausgelassen,ist doch selbst der schönste Gassenhauer immer mit schmerzender Nostalgie verbunden.

Damals als das Leben noch frisch war und man noch jung war,da hätte man so manches in eine bessere Bahn lenken können um vielleicht mehr aus dem Leben zu machen.

Gerade von diesen Menschen ,die selbst das Leben schon hinter sich gelassen haben ,hört man sehr oft ,das wahrer Reichtum nicht aus Geld und Macht besteht ,sondern eher aus richtigen Freunden und einer lieben Frau und aufwachsenden Kindern und Enkelkindern.

So wird getrunken und wehmütig gesungen bis es jeder wieder für sich ist und im eigenen Rausch in sich selbst ruht und einfach die Welt (sogar die in der Kneipe) einfach nur nach außen hin teilnahmslos und ständig resümierend und in Erinnerung schwelgend an sich vorbei ziehen läßt.

Dann ist jeder wieder für sich.Nach und nach wechselt die Kneipe dann ihr Publikum und die Nachmittagtrinker kommen,die aber meißt ähnliche Ambitionen hier haben.

Das Frühpublikum wartet zu Hause den Tag ab ,bis sie dann wieder einen weiteren Tag überstanden haben…..

…bis morgen früh.

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Wiedermal Homepage

Seit dem ich nun am Wochenende mal damit begonnen habe meinen seit 2 Jahren brach liegenden Webspace bei 1&1 zu nutzen und mein langes Vorhaben von der Erstellung einer Webseite meines Heimatdorfes in die Tat umzusetzen ,bin ich nun schon fast am Ende und doch ganz am Anfang.

Die Homepage ist fast fertig und ich werde das nächste Wochenende mal nutzen um über Urheberrechtliche Dinge mit einem Mann aus meinem Heimatdorf zu sprechen ,dessen alte Fotos ich darin verwenden möchte ,die er vor 30 Jahren mal in einer Ortschronik herausgegeben hat.

So nimmt die eine Homepage so langsam ihre Formen an und dann fallen mir die ganzen Dinge ein ,die ich in den spätern 90ern so Webtechnisch alles machen wollte.

Da hatte ich die Idee einer Homepage für/über unseren lokalen Fußball-Club und viele viele andere Dinge.

Damals wollte ich die Seiten nicht in einem schnöden konvertierten Word HTML Dokument dem Leser anbieten sondern wollte schon viele Möglichkeiten ausschöpfen ,die sich schnell erlernen ließen.

Also inhalierte ich förmlich Bücher die sich mit HTML oder JavaScript beschäftigten und mit steigenden Fähigkeiten wurden meine Vorstellungen meiner Seiten immer komplexer.

Aber über das Probieren meiner neu erworbenen Fähigkeiten im Einzelnen kam ich nicht hinaus.

Irgendwann kam wohl ein neues Hobby oder ein neues Berufsfeld in mein Leben ,das ich von heute auf morgen sämtliche Projekte dieser Art auf die lange Bank schob.

Heute bin ich da schon realistischer…mitlerweile kenne ich mich zu gut.

Mit meinen heutigen Möglichkeiten werde ich wohl ausreizen aber nicht so lange dran rumfeilen ,das mein Projekt das Staduim des feilens nie verläßt.

Ich bin erschüttert ,wie wenig noch von meinen ehemals so guten Kenntnissen im Webgestaltung übrig geblieben ist.

Aber mit dem was ich habe und noch weis, werde ich allemal auskommen…

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Kinder-Ostern

Am Wochenende hat mein kleiner Sohn das erste mal (bewußt) nach Ostereier im Garten gesucht.

Vor einem Jahr war es nur ein tapsen durch den Garten und ein immer wieder zufälliges Finden von Dingen ,die wohl die Eltern da vergessen haben.

Diesmal jedoch scheint ihm das Suchen mehr Spaß gemacht zu haben als der Geschenkesegen an sich.

Und wenn man dann so seinen eigenen Sprößling so voller Spannung durch den Garten suchen sieht ,da habe ich mich schon an meine eigenen Ostererlebnisse ,gesehen durch Kinderaugen, im Gedächtnis.

Eben noch war man es gewöhnt mit dem Osterfest mit zu wachsen und eben auch jedes Ostern erwachsener zu werden und plötzlich steckt man sich nur noch ein paar kleine Aufmerksamkeiten zum Ostersonntag zu und läßt die nächste Generation suchen.

Wieder ein Meilenstein einer trötenden Trompete ,die mir wieder bewußt den Generationswechsel vor Augen führt.

Nun bin ich (eben noch selbst Kind) in die zweite Reihe des Lebens gerutscht und Betrachter der ersten Lebensrolle und Osterhase zugleich.

Aber meinen Eltern und ihren Eltern wirds nicht anders gegangen sein,das man irgendwann wie von selbst aus dem Zentrum Großfamiliärer Begeisterung aus der Mitte fällt und sich selbst um ein neu (und selbs) erschaffenes Zentrum trudelt.

Keine richtige Nostalgie denn die eigene Kindheit kann ich mit dem Gewissen zurück lassen ,das ich eine sehr gute Zeit hatte und mich meine Eltern nichts versäumen ließen ,was zum Kind-sein gehört.

Nur immer an Tagen an dem man den Lauf der Zeit besonders starkt spührt ist dann auch einer an dem ein die eigene Rolle im Leben und im Leben der anderen genauer vorgeführt wird.

Nun bin ich der Initiator und der Regiseur für eine schöne Kindheit meines Sohnes und irgendwann werd ich wohl der lustige Opa mit dem Fotoapparat sein ,der seine Kinder beim verstecken der Ostereier fotografiert um dann wieder ihren Kindern eine Freude zu machen.

Das Leben ist ein Fluß an den man sich lange genug gewönen konnte ,aber wenn man lange nicht ans Ufer sieht ,dann kommt einem auf einmal die Gegend etwas fremd vor ,hat man doch die eigene Bewegung auf diesem Fluß nicht bewußt genug wahr genommen.

Die Zeit läßt sich eben nicht anhalten…vielleicht auch besser so.

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Die Kunst zu Leben und der Pate

Die Kunst zu Leben..so könnte man eine Sendung im Berliner Lokalsender „FAB“ frei übersetzen.

Der „Moderator“ dieser Sendung berichtet in monatlichen Ausgaben über die Restaurantszene und Hotels in Berlin und Brandenburg.

Testend fährt er durch die Gegend und erprobt das Wohlfühlgefühl guter Wellnesshotels und schlemmt sich durch die besten Restaurants der Region und berichtet dann in einer kleinen Zusammenfassung mit Kurzfilmen über die von ihm getesteten Restaurants und Hotel.

Da diese Sendung nicht nur einmal ausgestrahlt wird sondern über den Zeitraum von ein paar Tagen mehrmals täglich wiederholt wird und somit einem Massenpublikum der Stadt zugänglich ist (zumindest theoretisch) wird der Tester selbst bekannt sein wie ein bunter Hund und auch oft aus mehreren Einladungen wählen können,wo er eine gutes Ergebnis über ein Restaurant ausspricht.

Viel Nagative Kritik habe ich von ihm noch nicht gehört.

Das ist doch ein Leben.

Die ganze Zeit von Wellnesshotel zu Fresstempel pilgern und überall schon mit erwartendem freundlichen Handschlag begrüßt zu werden und dann immer allererster Klasse bewirtet zu werden.

Schließlich hängt ja von der Beschreibung seines Erlebnisses im Fernsehen viel für das kleine bewirtende Unternehmen ab.

Überall als König empfangen werden und sich wohl kaum auf das Budged der Produktion verlassen zu müssen ,wird er wohl oft den Satz „Das geht aufs Haus“ hören und dannach leben.

Die Sendung läuft zwar in Berlin auf einem kleinen Privatsender aber trotzdem wird ihn und seine Sendung fast jeder kennen und ab und zu mal reinschauen.

So kann sich der Entdeckungsfaule Berliner ,die neuen Entdeckungen erstmal wie im Homeshopping präsentieren lassen und dann aus den 6-10 Angeboten in der Sendung selbst wählen ,welcher Entdeckung des Modarators er selbst mal nachgeht.

Ich selbst schau auch ab und zu mal rein ,aber eher so als Nachprogramm.

Eine beruhigende Erzählweise und schöne Landschaftsaufnahmen ab und zu gutes Essen mit Preisangabe und meißt ein werbender Rundgang durch die schönsten Hotels mit guter Aussicht.

Beim Müdewerden plane ich schon öfters mal mir das eine oder andere zu vorzumerken um es selbst vielleicht mal nachzuentdecken ,aber spätestens ,wenn ich morgens wieder als Familienvater von meinem Sohn geweckt werde und mich der Alltag aus dem Bett schleift ,ist der Traum zuende das Leben des Moderators für ein paar Wochen nachzuleben.

Ein richtiger Job mit sizilanischer „Paten“qualität.

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Der Homepagebaukasten

Seit Knapp 3 Jahren habe ich nun mein 1&1 Webspace- und Domain Paket.

Bisher fungierten diese als Domainweiterleitungen zu meinen Fotoalben ,die ich im öffentlichen Web habe.

Der Webspace mit allen Möglichkeiten liegt seitdem bei 1&1 brach ,immer mit dem Gedanken ,irgendwann mal was draus zu machen.

Heute morgen bin ich mal wieder drauf gestoßen und habe mich erstmal über all die schönen Dinge eines 1&1 Webhosting Accounts informiert.

Es gibt schon viele schöne Dinge ,die es selbst einem Anfänger wie mir sehr leicht machen irgendwas zu publizieren.

Daher habe ich beschlossen ,mein schon lange geplantes Vorhaben ,der Erstellung einer Webseite über mein Heimatkaff am Rande Berlins , in die Tat umzusetzen.

Der 1und1 Homepage-Baukasten erklärt sich von selbst und auch so ist über eine gute Hilfefunktion untergebracht ,die einem jederzeit die aktuellem Optionen der Bauphase gut erklären.

Auch wenn meine Homepage über einen kleinen Ort am Rande Berlins ,niemals die Top 100 der Google Suchmaschiene erstürmen wird und sich nicht täglich tausende über den aktuellen Web-Stand der Web Seite informieren werden, so mache ich das ganze mehr aus Spaß an der Sache und um einfach mal die Möglichkeiten kennen zu lernen.

Da gilt bei weitem das „lerning by doing“ Prinzip.

Außerdem gibts bisher keinen Internetauftritt über das unentdeckte Land vor den Toren Berlins über das ich in Schrift und Bild berichten möchte.

Da das Internet aber ein Spiegel des menschlichen Wissens sein sollte ,werde ich mein Wissen in digitaler Form dazufügen um das Netz des Wissens und der Möglichekeiten um ein prozentualen Promillbereich erweitern.

Es ist ja nicht so ,das mein Heimatdorf eine reine Neubausiedlung für Reihenhäuschen ist ,sondern schon ein Dorf mit gewissen (jedoch dörflicher) Tradition und Vergangenheit.

Umgeben von viel Wald und guten Wanderstrecken könnte es doch sein das der eine oder andere länger als ein Fehlklick auf meiner Seite hängen bleibt.

Immerhin wird ja mein nichtssagender Privatblog auch hin und wieder gelesen.

Selbst wenn ich nur 1 oder 2 Besucher im Jahr auf meiner neuen Webseite hätte ,würde ich das als immerhin mehr als Null betrachten und mir selbstlobend auf die Schultern klopfen ,da es Besucher meines Werkes sind.

Da vertrete ich genau die gleiche Philosophie ,wie in meinem Blog.

Erstmal mache ich alles für mich.

Jeder Besucher (außer mir selbst) ist ein gewonnener ,der sich meine Kreative Arbeit ansieht und das bewirkt auf mich ein größeres selbstlobendes Schulterklopfen ,als hätte ich 1 Mio Besucher auf einem Ergebnis das durch „Copy and Paste“ nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen ist.

Somit ist jeder einzellne der Betrachter meines Originales..und da empfinde ich jeden Leser und Besucher als Gewinn.

Also frisch ans Werk..

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen…