Winter ausgelassen

Sieht heute schon wieder alles so nach Frühling aus.
Draußen 8 Grad und irgendwie scheint es, als hätte man gerade einen langen Herbst hinter sich und starte nun gleich in den nächsten Frühling durch.

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Lightroom

Heute ist Sonntag und heute ist mal genug Zeit um Interessen für Dinge zu entwickeln, die sonst mangels Freizeit untergehen.
Und so habe ich mich heute mal ausgiebig mit dem Programm Lightroom 5 und seinen Möglichkeiten beschäftigt.
Jetzt, wo man eh nicht so viel draußen fotografieren kann, möchte ich mir die grundlegenden Dinge aneignen, noch mehr aus meinen Bildern rauszuholen, damit sie dem Moment noch näher kommen, den ich im Moment der Aufnahme wahrgenommen hatte.

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Wieder Dänemark

Das Jahr füllt sich ..erstmal mit Plänen.
Beschlossen und gebucht ist nun, den nächsten Jahreswechsel zusammen mit Freunden und Großfamilie in einem Haus in Dänemark zu verbringen.
Zwar ist diese Reise noch lange hin, für mich aber, nach der belasteten Weihnachts- und Silvesterzeit ein gutes und schönes Ziel, auf das ich nun das ganze Jahr hinblicken kann in der Hoffnung und Erwartung, das dann ein schönes Weihnachtsfest hinter mir liegt und ein unbefangener Jahreswechsel vor mir.
All die Turbulenzen, zwischen zwei Frauen zu stehen, die ich diesen Herbst als schweren Rucksack auf den Schultern immer bei mir hatte, wird dann lange in der Vergangenheit liegen.
Ich hoffe, es wird nicht das ganze Jahr dauern, wieder ins alte Leben zurück zu kehren, aber dennoch ist dies ein Event, das dann eine gewisse Symbolik hat.
Ich werde es genießen können, gerade deswegen, weil es mir dieses Jahr unmöglich war und es wird mir dabei gut gehen, gerade deswegen, weil es mir dieses Jahr so schlecht ging.

Vorfreude

Feste Termine die sich so langsam übers Jahr verteilen, lassen dieses noch junge Jahr langsam bunter aussehen.
Urlaub hier und ein verlängertes Wochenende da, Planungen erzeugen Vorfreude und geben dem, auf mich zukommenden, Jahr einen erwartungsvollen Glanz.

Überm Klo

Das Jahr fängt ja gut an.
Vorgestern noch im Fitnessstudio das Sportjahr 2015 eingeläutet und gestern Morgen gleich kotzend über der Kloschüssel.
Ab zum Arzt, erstmal krankgeschrieben für den Tag..Virusinfekt.
Nun sitze ich wieder im Wartezimmer und werde meine Krankschreibung noch auf heute und morgen verlängern.
Zwar geht’s dem Magen wieder gut, aber trotz 20 Stunden Gesundheitsschlaf fühle ich mich immernoch stark angeschlagen.
Pessimistisch gesehen fängt das neue Jahr krank an, wie schon das Alte krank aufhörte.
Optimistisch gesehen sind es die letzten gesundheitlichen Beeinträchtigungen des alten Jahres..bevor dann wirklich ein gesundes neues Jahr durchstarten kann.

Problemsurfing

Von einem Problem zum nächsten.
Das eine grosse private Problem verlässt langsam mein Leben , da tut sich das nächste auf, diesmal beruflicher Natur.
Und wieder einmal fühle ich mich ungerecht behandelt und unverstanden.
Enttäuscht und verärgert.
Sauer über mich selbst, wollte ich diesem Kackloch doch schon länger den Rücken kehren und war dann doch zu feige und zu faul.
Ein kleiner Trost ist es, es immer gewusst zu haben, das sich die eigene Trägheit noch an mir rächen wird.
Kann mich also nicht beklagen , Problem war absehbar

Kartbahn

So ein richtiger Kindergeburtstag ist das nichtmehr und verdeutlicht mir, wie schnell der „Kleine“ groß geworden ist.
Heute haben wir seinen Geburtstag mit seinen Freunden auf einer Kartbahn gefeiert.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als er noch unfähig war, von selbst einen kleinen Plastikring zu halten und heute rast er mit seinem eigenen sozialen Umfeld waghalsiger über den Parkur, als ich selbst es mir zutrauen würde.
Ich glaube , er wird erwachsen und ich alt.

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Im Januar

Es ist Januar.
Auf den ersten Blick genauso grau und düster wie der zurückliegende Dezember.
Und doch ist der Dezember irgendwie doch nur der letzte Monat in einem Jahr, in dem man eher auf das Jahr zurückblickt und der Januar der erste Monat in einem Jahr, bei dem alles noch vor einem liegt.
So wirkt der Januar einfach heller und freundlicher , suggeriert Neustart und lässt mich aufs kommende Jahr blicken.
In Gegensatz zum sterbenden Grau des bewegten Dezembers , scheint nun im Januar auch langsam meine unterschwellige nachdenkliche Grundstimmung zurück zu bringen.
Übertönt diese gewohnte Melancholie meines Lebens die emotionalen Schwankungen des Dezembers, bin ich zurück in meinem Leben.

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Geburtstag

Sein 10.Geburtstag.
Die Vorbereitungen zu der dazugehörigen Party hat uns heute alle schon um 7 Uhr aus dem Bett gerissen.
Die Parties werden üppiger, dafür die sonst so phantasievoll gestalteten Geburtstagskuchen immer kleiner.
Er legt eben keinen großen Wert mehr drauf, wie märchenhaft die mottobezogenen Geburtstagskuchen sind.
Aus einem Kindergeburtstag wird langsam ein ganz normaler Geburtstag eines Heranwachsenden.

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Zehn Jahre

Zehn Jahre ist nicht irgendein Jubiläum, es ist eine Etappe, ein Lebensabschnitt.
Eine Dekade ist einfach mehr als ein Jahr.
Während ein sich ein Jahr nach dem anderen wiederholen kann, ist ein Jahrzehnt oft ein Zeitraum, bei dem einem bewusst wird, das sich die Jahre keineswegs identisch wiederholen und nach zehn Jahren steht man meist ganz woanders im Leben, als noch vor zehn Jahren halt.
Morgen wird mein Sohn dieses Jubiläum begehen und nur damit klarmachen , das damit ein Stück seiner Kindheit der Vergangenheit angehört.
Nochmal so lange und er wird vermutlich schon seiner eigenen Wege gehen.
So wird es morgen kein normaler Geburtstag sein, sondern das Erreichen einer Lebensetappe…für ihn aber auch für mich.Stolz und Wehmut mischen sich zu einem nachdenklichem Gefühl.

Und weg

Es ist soweit ..Weihnachtsbaum raus..Weihnachten und Silvester hinter mir…2014 abgehakt..bereit fürs neue Jahr.
Symbolischer Akt, aber es hilft.
Neustart.

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222 Tage

Erst Weihnachten und nun ist auch noch der Jahreswechsel unbeeindruckt und im Schatten meiner Lebensumstände an mir vorbeigeflogen.
Morgen noch und dann liegt eigentlich ein normales Wochenende vor mir, was mich dann noch vom Wiedereintritt in den Arbeitsalltag trennt.
Ausgerechnete 222 Arbeitstage trennen mich von nun an vom nächsten „Weihnachtsfrei“.
In 222 Arbeitstagen werd ich (so hoffe ich) wieder mein altes ruhiges Leben zurückhaben , ohne Achterbahnfahrt und ohne diese ständige innere Unruhe, die mir manchmal wie ein Dämon vorkommt, welcher besessen auf meinen Schultern sitzt.
Zwar spürt man seine Kraft, aber sein Gewicht lässt mich ermüden und mit zunehmender Zeit sehe ich ihn eher als Plage.
Es sind nun 222 Arbeitstage Zeit, in der ich gefühlt, in der Zeit wieder am gleichen Platz bin..dann aber in der letzten Runde alles Negative abschütteln konnte und das positive in eine emotionslose Erinnerung konservieren konnte.

Neujahr

Neues Jahr, alles neu, alles auf Null.
Jahresuhr zeigt Mitternacht.
Letztes Jahr bleibt zurück in der Zeit…

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Zwischen den Jahren

Weihnachten hinter mir, den Jahreswechsel knapp vor mir fühle ich mich immer noch wie mitten in einem Marathon weit ab vom Ziel.
Wahrscheinlich fällt die Belastung vom Ende des Jahres nicht mit dem Mitternachtsschlag von mir ab, dennoch werde ich mit dem neuen Jahr versuchen, das alte Jahr gleich fünf Jahre hinter mir zu lassen.

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30/12

Das Jahr steht kurz vor dem Ende und irgendwie gelingt es mir noch nicht abschließend, auswertend und resümierend auf dieses zurück zu blicken.
Noch zu sehr mit dem eigenen Dingen im Leben beschäftigt, die noch zu präsent sind, um sie mit Abstand betrachten zu können.
Vielleicht bekommt der Jahreswechsel morgen doch wenigstens einen emotionalen symbolischen Charakter, das ich vieles von einer Sekunde doch hinter mir lassen kann..einfach so weil es noch zum alten Jahr gehört.

Richtig im Schnee

Über Nacht hat es geschneit, richtig geschneit.
Selbst die vielbefahrene Straße bekommt der fließende Verkehr nicht frei.
Gelegenheit um heute auch wieder ein paar Minuten raus aus der Hütte zu kommen und den Winter auf sich wirken zu lassen.
Der Anblick von Tiefschnee lässt mich nun auch emotional, mit meiner sonst so nachgehenden inneren Uhr, in der Gegenwart ankommen.
So langsam kommt die Ruhe in mir an.

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Draußen im Dunkeln

Heute Abend nochmal raus, mit der Kamera durchs Regierungsviertel.
Die Stadt wirkt an diesen Sonntagabend ruhig und der überall noch vorhandene Weihnachtsschmuck gibt mir das trügerische Gefühl, alles war nur ein wirrer Traum und Weihnachten liegt in aller Ruhe und Besinnlichkeit noch vor mir.
Einmal mehr hat mich meine Jagd nach dem guten Bild mich raus in die Stadt gezogen und somit tat ich nicht nur was fürs „gute Bild“ sondern irgendwie auch was für die Heilung meiner Seele.

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Konzert

Das letzte Konzert des Jahres.
Zwischen den Jahren sollte es immer als „Letztes Event“ des Jahres gelten und steht für mich nun nichtmehr nur für das Ende diesen Jahres, sondern auch für den Beginn einer neuen Zeit.

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Weihnachtsfoto

Gerade weil diese Weihnachtszeit dieses Jahr so unbemerkt an mir vorbeigezogen ist, war ich gestern noch auf der Suche nach einem Eindruck dieses gehenden Festes.
Wenigstens einmal über den Weihnachtsmarkt laufen , wenigstens ein weihnachtliches Bild…bevor alles wirklich vorbei ist.

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Spaziergang durch den Dezember

So langsam geht die Anspannung und die innere Ruhe kommt.
Ein gutes Zeichen dafür ist, das ich wieder genug Ruhe habe, einfach mit der Kamera auf Motivsuche zu gehen.
Ein Schritt in Richtung altes Leben.

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