Formel 1 Finale

Gleich ist es soweit, das letzte Rennen der Formel 1.
Ein sportliches Event, was sich so fast durchs ganze Jahr zieht, geht damit für dieses Jahr zu Ende.
Auch wenn ich nicht der größte Motorsportfan bin, verfolge ich doch mit einem Auge die Geschehnisse.
Der sich wiederholende Zirkus gleicht irgendwie dem Lauf der Jahreszeiten.
Noch bevor es richtig Frühling wird startet das erste Rennen der Saison..
Wird in Monaco gefahren, ist es meist Mai und der Sommer steht vor der Tür.
Mit dem letzten Rennen endet alles und sagt..das war’s mit 2012..Winterschlaf..bis zum nächsten Jahr.

Heute gut gekocht

Ein richtiges Sonntagsessen.Schmeckte so gut, das wir uns gleich dran „überfressen“ hatten.
Abendbrot fällt heute aus.

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Kino

Endlich mal wieder im Kino und diesmal kein Kinderfilm, den man sich am Nachmittag mit der ganzen Familie ansieht, sondern „richtiges“ Kino..Samstagabend..und nur zu Zweit.
So hatte ich das Erlebnis Kino schon lange nichtmehr und heute Abend nochmal „raus“ kam mir auch sehr entgegen.
Daher war die Filmwahl für mich auch nebensächlich.
So konnte ich meiner Frau den großen Wunsch erfüllen, sich mit mir den letzten „Twilight“ Film anzusehen.
Erst mit Freunden beim Fußball und dann noch mit der Frau abends ins Kino…hab das Gefühl heute alles richtig gemacht zu haben.

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Stadion

Gestern nahm ich mir vor, diesen freien Tag nicht wieder völlig bedeutungslos passieren zu lassen.
Auch wenn’s Anfangs schwer fiel, hab ich es nicht bereut, mich heute aufgerafft zu haben um mich mit Freunden auf ein Spiel im Stadion zu treffen.Endlich mal wieder draußen.

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Der Tag

Heute war ein freier Tag und ich habe ihn im Prinzip für nichts genutzt..
Morgens war ich in Ruhe eine Runde joggen und habe dann den ganzen Tag mit Fernsehsendungen vergeudet, die ich schon auswendig kannte und schon mitsprechen konnte.
Ein ganzer Tag ohne einen wertvollen Gedanken.
Die Kinder bei den Schwiegereltern, die Frau arbeiten und ich allein zu Hause.
Nun steht das noch das ganze Wochenende vor mir und ich will nicht das ganze Wochenende so vertrödeln.
Vielleicht dient der Tag des Nichtstun meiner geistigen Entspannung, vielleicht ist er aber auch einfach verloren.
Vielleicht muss man im Leben ab und zu mal kurz „stehenbleiben“ um dann weitergehen und weiter erleben zu können.
Ich nehme den Tag als passiert und ich werde dafür sorgen, das sich der nächste Tag von dem heute deutlich unterscheidet.

Neues Buch

Nachdem ich „Der 7.Tag“ in ein paar Tagen in mich aufgesogen habe nun das nächste Buch mit vielversprechender Kritik.

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Herbstgeruch

Da wo noch viel Natur ist, gibt das nasse faulende Laub einen modrigen Geruch von sich, was mich irgendwie an Waldpilze erinnert.
Der Herbst hat genau genommen zwei Gesichter.
Das eine Bild vom Herbst zeigt farbige Blätter an den Bäumen und die tief stehende Sonne läßt alles golden aussehen.
Das zweite Bild zeigt den sterbenden Herbst.
Eine graue tiefe Wolkendecke die scheinbar keine richtige Trennlinie zu dem Nebel hat, der alles noch einfarbiger erscheinen läßt.
Es wird kaum richtig hell, da wird’s auch schon wieder dunkel.
Der Geruch faulenden Laubes runden dann diese typischen Spätherbsteigenschaften ab.

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Letzter Tag

Ein kontrastreiches Bild durch herbstliche Bäume erscheint nur in schwarz und weiß.
Ein trüber und nebliger Novembermittwoch ist heute mal mein Freitag, denn in ein paar Stunden beginnt für mich das Wochenende.

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Shoppingcenter

Heute nach der Arbeit noch schnell ins Shoppingcenter.
Hier ist alles schon aufs Weihnachtsgeschäft getrimmt, seit heute.
Da wir erst sehr spät da waren, wirkte alles wie eine „Generalprobe“.
Alles weihnachtlich geschmückt und Weihnachtsmusik dudelt leise aus den Lautsprechern, nur die Massen an Leute fehlt noch, zumindest in dieser späten Einkaufsstunde.
So ruhig und ungehetzt in der (fast) leeren Mall zu sitzen und ein Zimteis essen und leise der Weihnachtsmusik zuhören…irgendwie so wie man Weihnachten gerne hätte.Vollkommen Stressfrei…und zeitlos.

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Was bleibt

Im Leben erinnern wir uns oft an Vergangenes.
Umso älter man wird, desto mehr Erinnerungen hat man, an die man sich wohl auch immer öfter erinnert.
Aber was genau bleibt als Erinnerung stehen?
Es sind die großen Momente genau wie kleine Banalitäten.
Man erinnert sich an Urlaube, die Geburt der Kinder genauso wie an ein gutes Buch oder einen perfekten Grillabend mit Freunden.
Man wird sich nicht so daran erinnern können, welche dumme Unterhaltungsshows man alles im Fernsehen gesehen hat und auch nicht wie lange man vor Facebook unsinniges Zeugt gepostet oder gelesen hat.
Ist man sich über die unsinnigsten Zeit- und Erinnerungsfresser im eigenen Leben bewußt, sollte einem doch eigentlich immer eine rote Lampe angehen, wenn man gerade wieder unnütz lebt und dieser Moment so bedeutungslos ist, das er in keiner Erinnerung mehr auftauchen wird.
Lebenszeit im Klo versenkt.

Einbruch

Am Wochenende wurde auf unserem Firmengelände eingebrochen.
Zwar hat es unsere Firma nicht getroffen, aber irgendwie drückt das nun ganz schön auf die Stimmung.
Es herrscht das Gefühl, knapp an einer Katastrophe vorbeigeschlittert zu sein.
Nun sind auf einmal alle Sicherheitsrelevanten Themen auf dem Tisch, die man seit Monaten oder Jahren endlich mal absichern wollte und dann doch vor lauter Stress immer vor sich hergeschoben hat.
Vielleicht nutzen wir nun die Chance der Sensibilisierung um längst überfällige Dinge zu erledigen.

Weihnachtsbaum

Es ist der 19.November 2012 und soeben habe ich ein weiteres Zeichen entdeckt, welches darauf hindeutet, das wir uns langsam aber sicher der Weihnachtszeit nähern.

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Sonntagsgedanken

Heute morgen um kurz nach acht war die Stadt noch ruhig und verlassen als ich meine Jogginrunden drehte.
Dabei drehten sich meine Gedanken immer wieder um das Thema „altern“.
Wärend ich meinem Leben mit Ende dreißig nochmal eine kräftige Kurskorrektur verpasst haben und mich Sonntag morgens wieder beim Sport wiederfinde, so sind doch einige Bekannte meiner Altersgruppe schon weitaus mehr vom Leben leer geräumt.
Er schreckt mich irgendwie, wenn schon Menschen in meinem Alter vom Leben so „alt“ und abserviert wirken, fühlt man sich doch selbst noch zur ersten Lebenshälfte zugehörig.
Ich sehe mich dynamisch und einschränkungsfrei im Leben stehend und bin erschüttert wenn gleichaltrige Bekannte bereits wirken, als läge das Leben schon hinter ihnen.
Ob nun der eine geschieden vor den Trümmern seiner Ehe steht und sich keine Hoffnungen mehr auf Besserung macht oder der andere sich schon „halb tot“ gearbeitet hat und schmerzverzerrt wie ein alter Mann daherkommt.
So scheint es mit das Einige ihr aktives Leben hinter sich lassen wollen und nur noch im Fernsehprogramm oder am Plausch mit dem Nachbarn ihre Erfüllung sehen.
Die Erkenntnis das das Alter in Jahren nichts mit dem wirklichen Alter zu tun haben muß, stimmt mich nachdenklich.
Der Eine steht noch mit 70 noch voll im aktiven und sozialen Leben und Andere sind schon in meinem Alter nur noch ein Wrack.

Pizza

Es geht doch nichts über eine selbstgemachte Pizza.

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Wieder ein Buch

Wieder hab ich ein Buch ausgelesen.
Diesmal war es „Eine unbeliebte Frau“ von Nele Neuhaus.
Ein Kriminalroman der genau das gehalten hat, was ich von der Autorin erwartete.Trotz vollgepacktem Alltag habe ich es in genau zwei Wochen geschafft das Buch durchzulesen.
Nun bewegt mich der Gedanke, ob ich mich ans nächste Werk von Neuhaus wagen sollte oder mal erstmal was ganz anderes lesen sollte.

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Arbeitsweise

Du hast mich eingestellt, weil ich das tun sollte, was du mir sagst.
Im Laufe der Jahre hast du kaum mitbekommen, wie ich auf deine Augenhöhe gewachsen bin und alle Entscheidungen mit dir fälle.
Du bemerkst es nicht, das ich meine Entscheidungen bereits gefällt habe und dich nur darüber informiere.
Du empfindest es als Hilfe, wenn ich dir immer mehr deiner Aufgaben abnehme und mich immer mehr in den Bereich wage.
Immer öfter überlasst du mir das Steuer und das Kommando über Kurs und Geschwindigkeit.
Immer mehr ändere ich deine Umgebung in Meine, in der du mich immer öfter nach dem Weg fragen mußt.
Für alles was du an mich abgibst wirst du über die Zeit die Kontrolle verlieren, denn alles was sich nun in meinen Händen ändert, wird nur noch von mir verstanden und für dich zur Fremdsprache.
Jeden Tag erkennen mich deine Kunden und immer seltener fragen sie nach dir.
Jeden Monat nehme ich dir mehr Last dieser Firma ab und werde zur tragenden Säule, aber jeden Monat in dem du nicht mitträgst verkümmern deine Muskeln.
Du denkst, du hast die Kräfte in der Firma richtig verteilt, wenn du immer mehr Freizeit hast?
Zumindest ich werde ich immer in deiner Einschätzung bestätigen.

Wochenende

Das Wochenende ist immer heiß ersehnt.
Die ganze Woche fieberte ich schon drauf hin, bei dem ganzen Streß der Arbeitswoche, endlich mal wieder Ruhe zu haben.
Wenn es erstmal Freitag Nachmittag ist und man die Firmentür hinter sich lassen kann, ist man endlich im Ziel.
Und nun?
Es ist Samstag, meine Frau ist auf einer Fortbildung und ich mit den Kindern (die sich auffallend gut allein beschäftigen) allein zu Hause, zumindest bis heute Abend.
So fühlte ich mich herausgerissen aus der terminlich vollgepackten Arbeitswoche und weis erstmal garnicht, was ich mit dem Vacuum an Freiraum anfangen soll, der sich da um mich rum auftut.
Die ganze Woche ist man gut eingebettet in seinen eingene Terminwelt, die einen beengt und man sehnt sich nach Freiraum.
Ist dieser Freiraum da, fühlt man sich auf einmal „stützenlos“…planlos.
Ein wenig melancholisch lasse ich den Morgen passieren und mache genau das, was mir so gerade spontan einfällt…vielleicht ist das ja genau die Erholung, die ich haben wollte.
Entweder eingepackt in terminlichen Pflichten oder völlig planlos nackt…meine Woche.

Innere Kälte

Früher war es so.
Wenn es richtig Herbst wurde, nass und kalt, habe ich leicht gefroren oder wurde innerlich erst garnicht richtig warm.
Irgendwie zog es mich bei diesem Novemberwetter nie raus, sondern blieb immer schön im Haus in einer überheizten Wohnung.
Im Auto die Heizung immer auf volle Kraft gestellt, sodass ich es immer da schön warm hatte, wo ich das beeinflussen konnte.
Ich glaube mein Körper gewöhnte sich schnell an die künstliche Wärmeumgebung und wenn ich dann ins Kalte kam , war es immer schwerer auf den Körper auf eine angenehme Temperatur zu bekommen.
Heute, mit meinem Sport, selbst im kalten nebligen Novemberwetter ist das alles anders.
Ich brauche zu Hause keinen Pullover und auch sonst fühle ich mich temperaturmäßig immer recht wohl, auch wenn’s nicht ganz so überheizt ist.
Es scheint so, als würde sich jede Aktivität draußen (und gerade bei diesem Herbstwetter) sich gut auf meinen Wärmehaushalt meines Körpers und damit mein Wohlbefinden auswirken.

Wochenende

Schnell war die Woche um.
Freitagabend ist doch der schönste Teil am Wochenende, denn man hat das ganze Wochenende vor sich inklusive zwei mal ausschlafen.
Was dieses Wochenende noch schöner macht, ist die Tatsache, das die nächste Woche für mich nur drei Arbeitstage bietet.
Also..frei…kurz arbeiten und dann gleich ganz lange frei…herrlich.

Neuer Freitag

Seitdem die Aufgabenverteilung in der Firma neu gestaltet wurde, fühlt sich mein typischer Freitag garnicht mehr als solcher an.
Sonst hatte ich meine Freitagsaufgaben, die nur an Freitagen zu erledigen sind.
Oft genug die Woche schon so gut vorarbeitet, das der Freitag ein eher ruhiger Wochentag war.
Nun ist der Freitag eher ein Montag oder Dienstag.
Nichts hebt ihn durch den Arbeitsalltag von anderen Wochentagen ab.
Kein dahinschwimmen Richtung Wochenende schon mental in halber Wochenendtrance dahingleiten.
Kein verfrühter Feierabend.
Ein Tag wie jeder Andere..
Zum Glück betrifft das nur jeden zweiten meiner Freitage.