Geschichte aus dem Leben : Der Schneemann

Noch eine Kurzgeschichte ,aber diesmal aus meinem Leben.

Es war Winter und ich vielleicht in der 4. oder 5. Klasse in einer Schule.

Wie das an einer Schule üblich ist ,wenn der erste richtige Schnee fällt…in der ersten Hofpause werden Schneemänner gebaut und überall Schneeballschlachten veranstaltet.

Als ich so 2-3 Klasse war ,war ich auch bei den Schneemannbauern.

Nicht das es schon schwer genug ist in 15 Minuten Pause aus reinstem Pulverschnee einen stabilen Schneemann hinzubekommen ,mußten wir aucch oft zum Ende der ersten Pause auf dem Hof mitansehen ,wie unser Sportlehrer mit seinem Trabbi auf den Lehrerparkplatz schoß (wo wir immer die Schneemänner bauten) und genüßlich unsere kleinen Schneemänner umfuhr.

Als ich dann ,wie gesagt in der 4 oder 5 Klasse war gehörte ich eher zu den Schneeballschlacht-Anhängern.

Wieder schneite es reinsten Pulverschnee.

Diesmal war der Lehrerparkplatz aber eine Baustelle ,sodass die Lehrer woanders parken mußten.

So machten wir diesmal keine Schneeballschlacht ,sondern bauten einen „letzten“ Schneemann….undzwar UM den Hydranten am Rande des Behelfsparkplatzes.

Der Rest ist Unfallstatistik.

Fazit:

Da es nicht lange ein Geheimnis war, wer dieses Schneemann gebaut hat,waren wir es die immer besonders schweren Sportunterricht bekamen und fast immer waren wir es die Geräte im Sportraum aufräumen mußten.

Aber uns hat kein Schüler oder Lehrer hinterm Rücken ausgelacht….

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Eine wahre englische Geschichte

Cunningham lebt im Osten Londons und arbeitet in einer Autowerkstatt im Nachbarbezirk.

Eines Tages kam er müde und hungrig von der Arbeit und kaufte sich seine „fish and chips“ diesmal in einem anderen Landen, da er mit der „Tube“ nach Hause fuhr.

Besonders der Fisch machte ihm am nächsten Tag und über das ganze Wochenende über Probleme.

Tja der Fisch war wohl nichtmehr gut und somit hatte Cunningham eine böse Fishvergiftung.

Ein ganzes Wochenende übergab er sich immer wieder in einen roten Eimer ,den er neben dem Bett zu stehen hatte.

Der große rote Eimer war durchaus praktisch ,denn auch für den ständigen Durchfall mußte er nicht ständig auf die Toilette rennen.

Da der Eimer aber sehr schnell mit dem Stinken anfing ,stellte er ihn auf den Balkon.

Montag Morgen ging es ihm schon wieder viel besser.

Er rief beim Gesundheitsamt an und beschwerte sich über den Imbißladen und erzählte das er davon eine Vergiftung erlitten hatte.

Die Sachbearbeiterin vom Gesundheitsamt versichterte ihm ,das er heute schon der dritte mit dieser Geschichte sei und sie werden der Sachen nachgehen,aber er solle bitte Verständnis dafür haben ,das sie chronisch unterbesetzt sind und es so viele Dinge zu Kontrollieren gäbe ,aber sie einfach nicht das Personal dafür haben.

Aber man wird sich kümmern.

Ja, ok das kannte er schon..eine Behörde ,die sich kümmern wird…kann sich also nur um Monate handeln.

Wäre der Imbiß in der stark frequntierten City angesiedelt oder hätte sich ein gut Betuchter dort eine Vergiftung zugezogen wäre sofort etwas passiert..von wegen unterbesetzte Behörde.

So entschloß er sich ,den Betreiber des schlechten Fisches selbst zu Rede zu stellen.

Er schnappte sich seinen Eimer (den roten vom Freitag) und fuhr 3 Stationen mit der Tube (U-Bahn) und noch 2 Stationen mit dem Bus zu dem Imbisladen und ging hinein.

Es war kein weiterer Kunde drinn und somit war er sofort an der Reihe.

Er sagte das er sofort seine 3,20 Pfund zurück haben wollte ,als er seinen getreckten Arm (mit dem Eimer daran) über die Ladentheke schweben ließ.

Der Mann hinterm Tresen reagierte sofort ein weing agressiv..und was (what the fucking shit) er hier wolle.

Cunningham meinte dazu nur ,das er diesen Eimer nicht lange in dieser Position des ausgestreckten Armes halten könne und der Mann sollte sich mit den 3,20 Pfund (bitte) beeilen.

Als Cunningham aber in die Mündung einer Gaspistole guckte ,konnte er nur das erfolglose klicken der Waffe hören und den sich auf den Tresen,laut ergießenden Eimer,als er aus vollem Reflex die Flucht ergriff.

Am nächsten Tag ,sah er das der Imbiß vom Gesundheitsamt vorübergehend geschlossen war.

Nicht wegen seiner Anzeige ,sondern weil sich Passanten über den üblen Fäkalgestank aus (und vor allem in) dem Laden beim Gesundheitsamt zu Hauf beschwert haben.

Die 3,20 Pfund hat Cunningham bis heute nicht ,aber bei einer Firmenpleite kommen die kleinen Gläubiger kommen ja immer zum Schluß und gehen meißt leer aus.

Eine kleine englische Geschichte ,bei der mir die erzählenden immer wieder versichern ,das es sich um eine wahre Begebenheit handelt.

Schmunzeln mußte ich darüber auch ,aber man kann mir hier an dieser Stelle glauben ,das diese (abgeblich wahre Geschichte) in englischen Pubs zu Minutem Langen herzhaften Lachen führt …immer und immer wieder….englischer Humor eben.

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Geniale Geschäftsidee für digitalen Bilderrahmen

Jeder dürfte die digitalen Bilderrahmen kennen ,die immer öfter und in immer größerer Breite in den Elektronikmärkten angeboten werden.

Ein Fotorahmen ,der keiner ist ,sondern ein TFT Display.

Nun steckt man in den Rahmen einfach eine Fotokarte sammt Fotos rein und sieht nun nicht nur ein Bild ,sondern ein beleuchtete Diashow aller Bilder die sich auf der Karte befinden.

Ein Bilderrahmen der gerade das zeigt ,wozu man die Stimmung hat.Genial.

Aber:

Warum fügt man diesem Rahmen kein GSM Modul inklusive Karte (z.B. PrePaid) bei.

So könnte Oma Erna ab und zu mal ein Bild ihrer Enkel entdecken die ihr gerade vom Türkeiurlaub eine MMS geschickt haben..(oder gar ein kurzen Videogruß).

Wenn Globetrotter in der Welt unterwegs sind und dann ab und zu mal ein Lebenszeichen an Bilderrahmenbesitzer schicken ,wäre das fast in Echtzeit und somit auch besser als jede Ansichtskarte.

Wer diese Idee aufgreifen will…nur zu ich gebe diese Idee an jeden frei ,der dieses Umsetzen kann und verzichte auf jede Art von Lizenzen.;-)

Nur bitte benachrichtigt mich ,wenn das Teil fertig ist ,damit ich einer der ersten bin ,der sowas hat.

Sollte ich die selbe Idee gehabt haben wie einer vor mir?

Zufall…dann bitte ich aber auch um eine Nachricht mit einem Link.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Schrecksekunde und das Ende der sozial-medizinischen Ethik

Das war gestern eine Schrecksekunde.

Am Abend klage meine Frau plötzlich über schwere Magenkrämpfe.

Da sie den Schmerz zwar schon eher im Magen diagnostizierte aber es sich je bei ihr um eine Hochschwangere handelt,suchte sie dann doch einen Bereitschaftsarzt im Krankenhaus aus.

Ich blieb hier mit unserem Sohn zurück und sie fuhr dann mit dem Taxi ins nahe gelegene Krankenhaus.

Zwei Stunden später war sie wieder da und es ging ihr schon besser und auch mit dem Kind ist alles ok.

Wärend der Schwangerschaft ist man eben für alles mögliche viel anfälliger und so hat sie wohl eine Magen oder Darmentzündung erwischt.

Heute ist sie schmerzfrei und schont sich.

Jetzt ,wo ich mir keine Gesundheitlichen Sorgen mehr um Mutter und Kind machen muß , habe ich genug Elan mich über begleitendes Aufzuregen.

Sie erzählte mir natürlich alles wie es ihr bei der Notaufnahme ergangen ist.

Ich muß dabei erstmal vorausschicken ,das dieses Krankenhaus hier bei uns um die Ecke bei uns (die hier wohnen) einen sehr schlechten Ruf hat.

Aber ich höre auch immer wieder ,das Krankenhäuser generell bei den Anwohnern in der Nähe einen schlechten Stand haben ,weil die eben am meißten mitbekommen.

Auf der Fahrt zum Krankenhaus selbst ging es ihr durch die Magenkrämpfe immer schlechter und konnte sich gerade noch an der Notanmeldestelle anmelden.

Dann schickte man sie zum warten.

Eine Hochschwangere Frau ,die sich auf dem Wartestuhl vor Schmerzen krümmt,mußte warten bis sie an der Reihe ist und ggf. Privatpantienten oder auch Patienten mit eingewachsenem Fußnagel vorlassen ,weil sie eben früher da waren.

Es hing zwar ein großes Schild ,das die Behandlungsreihenfolge sich an der Dringlichkeit der Patienten richten würde.

Das war aber auch nur ein Schild…und sie war eben keine Patientin die auf eine Rechnung sich hat einliefern lassen.

Erst mußte sie sich Sprüche gefallen lassen ,ob sie damit nicht morgen zu ihrem Hausarzt gehen könnte und was sie hier eigendlich wolle.

Dann nahm man sie nun doch auf ,wahrscheinlich um nicht die Verantwortung für eine Ablehnung übernehmen zu müssen.

Gekümmert wurde sich um meine Frau sehr rührend als es um die Eintreibung der 10 Euro medizinisches Eintrittsgeld ging und um die Formalien mit der Versichertenkarte.

Dann war sie wieder einfach eine wartende Person ,wie alle anderen auch.

Nach einer Stunde (als sie dann drann gewesen wäre) bemühte sich die Empfangsdame den Kreißsaal anzurufen.

Meine Frau wollte ja nicht zu einem ,noch am späten Abend tätigen, Allgemeinmediziner ,es war ein Gynäkologischer Notfall oder zumindest ein Fall für die innere Abteilung.

Man rief also nach einer Stunde des Wartens (meine Frau und die Empfangsdame) den Kreißsaal an und der diensthabende Arzt drückte sofort nach dieser Nachricht aufs Tempo, sie solle sofort hochgeschickt werden.

Auf einmal ging allso alles ganz schnell und man rannte sogar mit ihr im Rollstuhl…nach einer Stunde schmerzleidend im Wartezimmer obwohl die Empfangsdame wußte was los war.

Die Ärtze an sich waren sehr hilfbereit und konnten aber nicht viel tun, da in der Schwangerschaft nach ihrer Meinung KEINE Medikamente gegeben werden durften.

Mitlerweile ging es meiner Frau auch so ein bisschen besser ,sodass sie mit ihrem Handy mal ihre Hebamme anrief und nach Rat fragt.

Auf ihr Anraten ging ich nach dem Eintreffen meiner Frau zu Hause dann nochmal zu einer Nachtapotheke und besorgte ihr die empfohlenden homöopatischen Tropfen ,die sogar laut Beschriftung für Kleinkinder und Schwangere geeignet sein.

Nach ein paar Minuten ging es ihr schon viel besser und bisher erholt sie sich ein wenig von den Strapazen des letzten Abends.

Man hört zwar immer Horrorstories aus den Krankenhäusern aber ich denke das die einstige gute medizinsche Grundversorgung nach und nach in die Knie geht.

Die Art der Behandlung fragt immer öfter nach den finanziellen Möglichkeiten des Sponsors und immer mehr neue und alte Behandlungsmethoden rechnen sich erst wenn man die Anzahl der Kassenpatienten im Verhältnis zu gut zahlenden Privatkassen so gering wie möglich hält.

Da aber auch der Pflichtversichterte ein Markt darstellt muß man die Behandlung immer weiter kostenmäßig optimieren.

Da nun auch jede medizinische Einrichtung eine Firma ist die rechnen muß und Gewinn machen sollte (zumindest keinen Verlußt) geht es erstmal hier um Geld und nicht um die Behandlung oder gar Heilung Kranker.

Frau Gesundheit Ulla Schmitt redet immer vom „gesundsparen“ aber das kommt mir eher als ein „krankschrumpfen“ vor.

Ein Gesundheitssystem was nichtmehr als Ziel die Gesundheit hat ,sondern andere materiellen Ziele verfolgt hat sein eigentliches Ziel aus den Augen verloren und ist damit ansich selbst erkrankt.

Die Gesundheit eines Menschen kann nicht mit einer Aufwand/Gewinn Rechnung verglichen werden!

Wenn ein Staat die Gesundheit seiner Bürger von deren finanziellen Mitteln des einzelnen abhängig macht ,dann ist es kein Staat mehr sondern eine selbstlose Anarchie.

Es kann nicht sein ,das wir in einem der reichsten Land der Erde es uns nicht leisten können die Möglichkeiten der Medizin allen gleichberechtigt zur Verfügung zu stellen.

Wenn man wirklich aufs eigene Gundgesetz scheißt und gleichmal Artikel eins ein bißchen Ethisch beschneidet ,dann läßt man sich morlisch weit hinter Länger wie Kuba oder Kuwait zurückfallen.

Diese haben zwar nicht alle technisch-medizinischen Möglichkeiten ,aber sie unterscheiden nicht welches Leben mehr und welches minderwertig ist.

Gesundheitskosten werden immer für den Staat ein Verlustgeschäft bleiben..es sei denn man kapitalisiert einfach alles.

Dann schlage ich allerdings vor Behinderte,Alte,Kranke und Hartz4 Empfänger einfach einzuschläfern.

Ein System ,das nur noch aus Gesunden ,Jungen und Dynamischen besteht wird so richtig Gewinnbringend sein….allerdings nur im finanziellen Sinne…

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Sat1 Telenovela „Schmetterlinge im Bauch“

Es ist doch noch gar nicht so lange her da ging die Sat1 Vorabend Dauerserie „Schmetterlinge im Bauch“ an den Start.

Mit viel Tamtam und großer Werbetrommel und viel Eigenlob.

Nicht das ich diese Serie mal gesehen hätte ,aber mir viel eben der große Werbe und Ankündigungszirkus sehr auf.

Nun stelle ich fest (vermutlich als letzter und total verspätet) das diese Sendung bereits abgesetzt zu sein scheint.

Einstellung mangels Erfolges?

Ein unübersehbares Feuerwerk wenn eine neue Serie startet und dann eine Rückzug aus dem Programm,ganz leise und wie ein Hund mit einzogenem Schwanz.

Naja so richtig Schade ist es ja auch nicht,reicht ja auch mit dem Angebot der Dauerserien.Absolute Marktübersättignung.

..in diesem Sinne…

Ein Loch in der Frisur…Ironie des Lebens

Manchmal ist das Leben doch sehr ironisch.

Ich erinnere mich noch sehr gut an die gemeinsamen Zeiten mit meinem guten Freund in denen wir beide noch jung und frisch im Leben waren und viele Witze übers Alter gemacht haben.

Damals (so noch vor 10 Jahren) standen wir mitten im Leben und in einer interessanten Phase des richtig erwachsen werdens.

Da ging es von Party zu Party ,so wie man sich das so in einer Entdecker Zeit vorstellt.

Tabu-Thema war das Alter ,oder die Zeit in der all das einmal vorbei sein könnte.

So sehr wir es genossen jung und ohne Falten zu sein ,umso mehr wurde das Thema ,das auch wir altern werden weit weit weg geschoben, so wie man das mit dem Gedanken an den eigenen Tod auch macht.

Alles viel zu weit weg um sich darüber Gedanken zu machen.

Mein guter Freund stand sogar so in der Freude über seine Jugend ,das er sich auch bewußt durch Jugend von „älteren“ abgrenzen wollte.

Von ihm hörte man die Sprüche,was für ein bedauernswertes Leben doch unsere Eltern und andere Gruftis und Scheintote vor sich her schieben.

Die äußerlichen Merkmale des Jung-seins war dabei das Kapital und zugleich die Trophäe die man hatte und andere eben nicht.

Er war besonders stolz darauf keine ,alt machende, Halbglatze zu haben oder faltige Haus und eben alles das nicht zu haben ,was man eher ein Symbol fürs Altern ist.

Somit kamen dann auch abgrenzend meinende aber lästernde Sprüche ,wenn es mal einen gab ,der dann schon 5 Jahre älter war und schon Spuren von schütterem Haar hatte.

„Der sieht ja gleich 10 Jahre älter aus und wenn erstmal die Haare ausfallen ,dann ist es eh vorbei“…Sprüche solcher Art waren keineswegs nur lustige Floskeln sondern ich würde sie schon als Ahnung und Angst vor dem älter werden bezeichnen.

Mir wars immer relativ egal,wie alt ich nun aussah,denn ich kannte mein Alter selbst am besten.

Mein guter Freund hingegen versuchte schon immer den unvermeidlichen Verfall des Alterns irgendwie auszubremsen.

Dazu gehörte auch jede Menge Sport ,die aber dann alle Grenzen eines Freizeitsportlers durchbrach.

Auf dem Zenit dieser ewigen Jugendfeier waren wir an einem See baden.

Und dann begann der Niedergang.

Als er aus dem Wasser auftauchte ,hätte es noch sein können ,das er ungünstig mit dem Hinterkopf zuerst auftauchte.

Aber wenig später stellte sich heraus ,das er ein Top Kandidat für Kreisrunden Haarausfall war…dessen Prozedur sich auch heute noch nicht aufhalten läßt.

Zum zweiten ließ es sich 2 Jahre später nicht vermeinden ,eine Brille zu tragen ,wenn er nicht (aus falscher Eitelkeit) seine Sehschwäche nicht noch verschlimmern wollte.

Sein Fitnesswahn (schließlich ist nach seinen Angaben körperliche Fitness alles im Leben) ließ ihn extrem abnehmen ,was seine Gesichtshaut extrem zusammenfallen ließ und nun in einem Faltenschema erstrahlt ,was ihn viel viel älter macht als er wirklich ist.

Heute ist kein Spruch mehr von ihm zu hören ,von wegen ,wenn erstmal die Haare ausfallen ist die beste Zeit des Lebens auch vorbei.

Vielmehr hat nach seinen Aussagen das Leben jetzt für ihn auch eine schlechtere Qualität ,weil die Jugend der reinen Haut und der Vollkommenheit des Körpers auch vorbei zu sein scheint.

Tja ich hingegen habe soviel Fastfood gegessen wie er Müsli und andere Kraftfutter.

Ich habe genauso lange faul vorm Fernseher gelegen und Chips in mich reingeschaufelt ,wie er im Fitnessstudio bei Vitamindrinks geschmort hat.

Ich fühle mich heute gut und bin rundherum glücklich mit meinem Leben.

Er hingegen kämpft wohl immernoch gegen einen unabwendbaren Prozess an.

Schon komisch die Ironie des Lebens.

Ich bin nicht dick und bin gesund und sehe auch gesund und altersgerecht aus.

Ihm hingegen sieht man die Mangelernährung bestimmter Stoffe an und damit sieht er immer leicht kränklich aus.

Der eine kämpft und verliert Haushoch und der andere kämpft nicht gegen etwas gegen was man nicht gewinnen kann.

Am Ende sieht der eine gelassen aus und der andere einfach nur abgekämpft.

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Männliche (Über)Eitelkeit

Es geht wieder einmal um einen guten Freund von mir.

Er ist wie ich Anfang 30 ,aber (nicht wie ich) schon sein Leben lang hoffnungsloser Single auf Dauerpartnersuche.

Vor ein paar Monaten sind wir mal in einer größeren Gruppe weg gefahren und hatten mehrere Ferienwohnungen und meine kleine Familie ließ ihn in unsere mit einziehen.

Wenn ich morgens ins Bad gehe,brauche ich genauso lange wie meine Frau (vielleicht 15 Min)…(abends braucht sie doppelt so lang wie ich ,aber das ist ja normal).

Mein guter Freund allerdings schlägt hier jede Zeitnorm um längen.

Schon morgens scheint das alltägliche „Fertigmachen für den Tag“ von ihm eher eine heilige Messe zu sein ,als ein Reinigungsprozess.

In der ersten Phase ist er in ca 45 Minuten bereit mit uns ,naß vom Duschen, zu frühstücken und verschwindet danach weitere 60-90 Minuten im Bad.

Steht ein abendlicher Stadtgang oder der Besuch eines Lokals auf dem Programm ,dann kann das bei ihm schonmal über die 2 Stundenmarke am Stück hinaus gehen.

Nichtnur Duschen ,Haare Waschen und rasieren steht da schnöde auf seinem Programm,sondern mir scheint ,das jeder Part eher in feste Abschnitte geteilt ist.

Als erstes rauscht das Duschwasser bestimmt 20 Minuten hörbar im Bad.

Dann kommt die Haar Grundwäsche gefolgt von Haarpflegemitteln und Spühlungen.

Als ich dann mal das Bad bei einer günstigen Gelegenheit untersucht habe ,stellte ich fest das mein guter Freund mindestens doppelt soviel Stellplatz für seine Pflegekosmetika braucht wie meine ganze kleine Familie (Frau inklusive).

Von teuren Anti-Aging Cremes für Männer bis hin zum Haarauffüllenden Haarkuren und Gesichtsstraffenden Tages und Nachtcremes ist alles vertreten ,was sie die modebewußte Frau…(in diesem Fall Mann) vorstellen kann.

Eine Badezimmerprozedur ,die ich für Männer höchst untypisch finde und die sich nicht mit spontanen Ideen für Unternehmungen deckt.

Obwohl mein bester Freund mit den gleichen Klamottenumfang anreist ,wie wir als Familie ,schafft er es nicht vor Ort seine Sachen waschen zu müssen ,wenn die Reise länger als ein Wochenende dauert.

Diese Erfahrungen (die mir an ihm ja nicht neu waren) decken sich auch mit seinen Erzählungen das er wohl sehr oft Klamotten shoppen geht und dabei sehr lange braucht und sehr viel Geld (gemessen am einzellnen Stück) ausgibt.

Mir hingegen reißt nach der dritten Hosenanprobe in einer Großboutique der männliche Gedultsfaden und es wird gekauft ,was irgendwie paßt.

Mein guter Freund hingegen schafft es schonmal Tagelang immer wieder in die Stadt zu fahren und sich jedesmal 4-5 Stunden durch die Klamottenläden der Stadt zu wühlen um sich eine Badehose zu kaufen.

Für mich muß eine Badehose erstmal wasserunlöslich sein ,für ihn muß es auch nach was aussehen und sie muß perfekt sein.

Soviel Zeit,Geld und Gedanken in das eigene Outfit und die eigene Erscheinung zu stecken ,ist was ,was für mich reine Zeit-Geld und Gedultsverschwendung wäre.

Aber ,jedem seine Hobbies.

Meine Frau meint dazu immer ,das es bestimmt mit seiner unglücklichen Singlesituation zusammen hängt.

Man will nicht „unvorbereitet“ auf eine wichtige Begegnung treffen ,in der man dann (oh Gott) nicht frisch rasiert ist.

Vielleicht merkt er ja doch irgendwann ,das es nicht viel bringt sich jedes mal top zurechzustylen und dann mit großen Erwartungen in die Welt raus zu stolzieren, wenn ihm in den wichtigen Momenten eh der Mut fehlt über seinen Schatten des ersten Schrittes zu springen.

Ständig große Erwartungen an seine Umwelt zu haben (nur weil man perfekt zurecht gemacht ist) folgt auch meißt eine Enttäuschung ,denn hinter jeder Fassade steckt ein Mensch ,der eher mal hintergucken will und kaum jemand läßt sich auf Dauer vom perfekt gestylten Menschen blenden ,wenn er nicht den Mut hat auch mal zurück zu flirten.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Freenet VoIP

Endlich hats geklappt und die Freenet Software fürs Telefonieren übers Internet funktioniert.

Ich bin seit 2 Jahren bei Freenet und habe seit dem VoIP in meinem Paket mit drinn.

Neben DSL Grundgebühr und Flatrate wurden so auch jeden Monat 2,69 Grundgebühr für Internettelefonie berechnet.

Irgendwann hatte ich die „Hilfehotline“ satt und es ließ sich irgendwie nicht einrichten.

Da ich nun einen Billiganbieter hatte, haperts eben mit dem Service…und kostenfrei ist ja nur die Bestellannahme bei Freenet..(auch schon ein Hammer).

Nachdem ich nun eine neue Firewall installiert hatte und die alte raus ist funktioniert die Software prima.

Nun bin ich nicht mehr auf das dumme Skype angewiesen sondern kann nun jeden Monat wirklich meine 2 Stunden inklusive abtelefonieren.

..am Ende wird doch alles gut….

.in diesem Sinne..

Gleich muss ich ..“Record“ drücken

Nachdem ich gedanklich immer noch bei meinem Eintrag zum Thema Keller bin,greife ich ein Gegenstand nochmnal auf,der mir besonders lange beim Kellerbesuch im Auge hängen geblieben ist.

Mein alter Kassettenrecorder.

Bekommen noch vor der Wende also 1985/86 gesponsert von meinen Verwandten in Westberlin.

Ein gutes Teil..Mono..aber mit Kassette und Radio.

Damit hatte ich als Kind/Jugendlicher nicht nur plötzlich die Möglichkeit meine Eltern oder andere einfach mal so im Gespräch aufzunehmen (quasi der erste Podcast) sondern auch vom Radio Musik aufzunehmen.

Die Lieblingsmusik dann zu hören wann ich es wollte war schon ein großer technischer Fortschritt in meinem Leben.

Stundenlang hing ich dann vor dem Gerät und verfolgte Wunschliedsendungen und Chartsendungen und ärgerte mich jedesmal ,wenn der Moderator nach Beginn des Liedes nochmal ein kleinen Kommentar ins Micro loslassen mußte und ich dann blitzschnell entscheiden mußte ob ich nochmal stop drücke und nochmal die passenden Stelle herausspule oder den kleinen Kommentar einfach drauf lassen.

Denn bis mal wieder das Ende des vorhergehenden Liedes gefunden hat, war das 3 Minuten Lied ja schon zur Hälfte vorbei.

Tja meine Altersgenossen im Westen konnten sich die Originale jederzeit auf kleinen Single Platten kaufen ,aber im Osten war man schon sehr auf das Radio aus dem Westen angewiesen…denn ein DDR Schallplattenladen sah genauso trostlos aus ,wie eine DDR Kaufhalle…gab schon was ,aber nicht besonders viel..erst recht nich für unter 50 Jährige.

Als ich dann noch ein Jahr später ein Walkman dazu bekam..(sogar mit Radio) war das für mich schon der höchste technische Stand ,den ich mir für mein Leben vorstellen konnte.

Fasziniert von der Möglichkeit eine Kassette einzulegen und eine ganze Schallplatte bei zu haben,das war schon was.

Wenn man dann in den Urlaub fuhr hatte ich ein Kassettenkoffer für 10 Kassetten.

Wenn man sich nur mit 90 Minuten Kassetten ausstatten ließ ,dann hatte man quasi die ganze Musiksammlung des jungen Lebens bei.

Theoretisch konnte so eine Autofahrt 10 Stunden dauern und ich hätte genug Musik dabei und müßte nicht immer das gleiche hören.

Viel nobler war mir aber der Gedanke der Auswahl ,die ich da mit in meinen Rucksack stecken konnte…10 Kassetten…die ließen sich definitiv leichter trasprotieren und anhören als 10 Schallplatten.

Heute hab ich auf meinem Scheckkarten großen 20 Gigabyte Mp3 Player meine ganzes CD Regal drauf und weis gar nicht wieviel Wochen ich nun Musik hören könnte bis ich alles durch hätte.

Musik für unterwegs geht (vom System her) immer weiter weg von meinem alten Kassettenwalkman.

Musik in der USB Uhr oder im Handy..

Da wird schonmal ein kleines Handy verkauft ,was eine Fotokamera ,einen Mp3 Player und ein Telefon ist.

Allein dafür hätte man früher 2 Koffer gebraucht…einen für die Geräte und einen für die CDs und Fotofilme.

Auch muß ich heute auch nichtmehr „record“ drücken wenn ich mal ein Lied haben will.

In 2 Minuten lade ich mir bei Musicload ganze Alben runter.

Wieder eine Situation ,wo mir neben der nostalgischen Betrachtung der alten Technik vor der Technik heute der Mund vor staunen offen stehen bleibt.

Sicherlich staune ich nicht über einen simplen Mp3 Player,aber doch wohl wenn man sich die letzten 15 Jahre mal als zeitliche Entwicklungsschiene vorstellt.

Früher hab ich stundenlang (manchmal Tag für Tag) vorm Radio gesessen und auf ein ganz bestimmtes Lied für meine Lieblingskassette gewartet.

Heute habe ich noch 10 Minuten Zeit bis ich zur Arbeit fahren muß und lade mir schnell noch 3 oder 4 Alben aus dem Internet und zieh sie auf den Player…alles im Vorbeigehen…richtig „on Demand“

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Kellerfundgrube der vergessenen Dinge

Manchmal kommen Situationen im Leben ,da fragt man sich …“Mensch sowas hatte ich doch mal ,müßte im Keller liegen“.

Dann gehe ich runter und suche nach dem ,was mir durch den Kopf gegangen ist und dabei fällt mir immer wieder auf was man alles so für ein Schrott und Müll aufhebt.

Da fallen mir alte Videokassetten entgegen auf denen kaum noch was zu erkennen sein dürfte.(z.B. das Pink Floyd Konzert auf dem Berliner Potsdamer Platz 1990).

Dann wieder Sachen ,wobei ich mich frage ,warum diese Dinge im Keller und nicht auf dem Müll liegen.

Man stellt einfach so Dinge in den Keller ,weil man sich dezeit nicht benutzen will oder kann und vergißt sie dann.

Man kommt dann auch ohne diese Dinge klar und gewöhnt sich drann oder hat sie schon lange durch bessere Nachfolger ersetzt.

Dann liegen sie im Keller und man wird sie einfach nie wieder brauchen,es würde nichtmal auffallen ,wenn sie jemand heimlich aus dem Keller entwenden würde.

Auf der anderen Seite ist ein Kellerbesuch immer eine lustige Angelegenheit ,wenn man sich Dinge des längst vergangenen Alltags ansieht und sich drann erinnert ,wie man sie damals benutzt hat…weil es vielleicht noch nichts besseres gab.

Eine kleine Reise in die eigene Vergangenheit der abgelegten Dinge und der abgeschlossenen Kapitel.(wenn man mal von den Dingen absieht ,die man Jahreszeitbedingt immer mal wieder rauskramt).

Ich könnte meinen Keller absolut geräumiger gestallten ,in dem ich alle wegwerfen würde ,was ich definitv nie wieder brauchen werde.

So würde mindestens 80 Prozent in den Müll wandern.

Komischerweise mach ich das aber nicht.

Alte Bücher die ich mal gelesen habe oder gar alte Schulbücher,die alten Kassetten aus den 80ern als man noch aus dem Radio aufnehmen mußte ,wenn sein Lied kam.

Den Krimskrams den man von Reisen begeistert mitgebracht hat oder sich hat aufschwatzen lassen und dann zu Hause feststellen mußte ,das wohl doch kein (geschmacklicher) Platz für diese Dinge ist.

Unsere Wohnung ist alles andere als zugestellt oder zugebaut ,weil wir alles aufheben müssen.Da ist Ordnung und System angesagt ,aber der Keller wird wohl eine Messi-Zone bleiben.Eine Art Gedankendeponie der Dinge,die mit der Zeit persönlichkeit bekommen haben.

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Meine alte Diskettenbox

Da hab ich doch im Keller eine alte Diskettenbox gefunden.

Als ich 1998 selbst in das PC Zeitalter einstieg , konservierte ich alles Wichtige auf 1,44 Zoll Disketten.

Im Laufe der Zeit kam da schon eine größere Datenmenge zusammen ,sodass ich mir irgendwann eine Diskettenbox angeschafft habe.

Heute ist zwar noch alles lesbar ,aber total veraltet und somit wühle ich in meinen eigenen Daten gebannt auf Disketten wie in einem Museum meiner eigenen digitalen Geschichte.

Mein letzter PC ,den ich mir vor ein paar Jahren zulegte ,war wohl die letzte Serie ,die überhaupt noch ein eingebautes Diskettenlaufwerk hat.

Schon ein paar Wochen später als ich den PC-Neuling meines Vaters betrachtete ,fragte ich mich schon ob es nicht für ein Diskettenlaufwerk gereicht hat, denn schließlich gehörte für mich ein Floppy immer zu einem PC oder Notebook dazu ,seit dem ich mir einen Computer gedanklich vorstellen kann.

Als Zukunftsinvestition sah ich damals auch die Anschaffung eines ZIP Laufwerkes auf deren Disketten man zuerst 100 und später sogar 250 Megabyte auf nur eine Diskette unterbringen konnte.

Heute habe ich mir mal den Preisverfall bei den Blu-Ray Brennern angesehen und selbst abgewogen ab welchem Preis sich ein Einstieg lohnt.

Dabei entdeckte ich bei Conrad einen USB Stick (der genauso groß ist wie all seine Vorgänger) mit einer Speicherkapazität von 16 Gigabyte.

Über diese Entwicklung kann ich nur staunen!

Ein 16 Gigabyte Stick der dazu noch kleiner ist als eine 1,44 Zoll Diskette hat wohl nun endgültig das Floppylaufwerk zu Schnee von gestern gemacht.

Obwohl ich schon mit dem Gedanken gespielt habe alle meine USB Sticks durch diesen einen zu ersetzen ,will ich doch nicht wieder so viel Geld ausgeben (ein bisschen über 220 Euro) und mich dann in ein paar Jahren auslachen lassen ,das ich mit einem 0,016 Terabyte Stick benutze.

Schöne neue Welt ,die ich nur mit offenem Mund bestauen kann…

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Wieder ein Traum von der Ex

Letzte Nacht hab ich wiedermal von meiner EX(ex) Freundin geträumt.

Hat sicherlich damit was zu tun ,das wir jetzt seit dem letzten Telefonat wieder (für uns) ungewöhnliche 3 Wochen Stille in unserer Kommunikation haben.

Das ungewöhnliche ist eben immernoch nicht gewöhnlich..nach 10 Jahren Kontakt regelmäßigen und häufigen Kontakt.

Wie ich das so kenne ,wird sich nun (ich oder sie) in der nächsten Zeit der eine beim anderen melden,aber als Prophezeihung kommen mir diese Träume nichtmehr vor,wenn man denn mal ein Traum hat und wenig später bricht wirklich einer die Stille.(Vor allem sie).

Wir haben uns in den letzten Jahren ein Kommunikationszyklus eingelebt ,der s wahrscheinlich uns beiden vorhalten wird ,wenn er wieder bei weitem überschritten wird.

Nur diesmal ist es der Inhalt des Traumes.

Diesmal lebte sie auf einmal mit ihrer ganzen Familie in meiner Stadt in meiner Umgebung.

Das war mir definitiv zu nah.

Seit dem wir uns kennen ,habe ich erst die Beziehung und später die übrigbleibende Freundschaft als Fernbeziehung kennengelernt und auch so angenommen.

Es sollte einfach dann gar nichts anderes mehr sein ,schon zu Beziehungszeiten.

Und nun ,doch hier in der Nähe?

Ich habe mich ja schon unsicher gefühlt ,wenn sie mit ihrem neuen Partner eine Wochenendreise in meine Stadt gemacht hat.

Als würde sie in mein Terretorium eindringen und dazu dann noch irgendwie in unser altes Terretorium mit ihrem neuen Freund.

So unbehaglich der Traum auch war ,irgendwann wachte ich auf mit dem ersten guten Gedanken ,das alles noch ist wie bisher.

Irgendwie ist dieser Traum aus dem Zentrum des Unbewußten eine weitere Bestätigung einer Sache ,die für mich schon zu 120 Prozent bestätigt war.

Ich habe mich wohl damals richtig verhalten ,als wie uns vor 3 Jahren wieder mal von Angesicht zu Angescith sehen konnten, als ich damals ihren Wunsch zurückwies ,es mal darauf ankommen zu lassen ,was aus uns Ex-Liebenden wieder werden würde ,wenn wir es einfach mal so drauf ankommen lassen würden.

Einfach ab und zu mal wieder besuchen ,ohne Erwartungen und Zwänge..ganz Frei.

Ich war dagegen.Durch die Gefühle im Traum ,wohl zurecht.

Also mal ein Schulterklopfender Traum der mir sagt „Haste gut gemacht,richtige Entscheidung“.

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Schwanger im Endstadium

Meine Frau schleppt sich nun schon durch die 31.Schwangerschaftswoche.

Trotz aller Vorfreude und die Begeisterung fürs neue Leben ,das da immer weiter ausreift ,ist es nichtmehr zu übersehen das eine Schwangerschaft (gerade im Endstadium) auch seine Beschwerlichkeiten hat.

Da ist sie wieder die Zeit ,die wir (vor allem meine Frau) seit der Geburt unseres Sohnes vor gut 2 Jahren schon fast vergessen hatte.

Jede Treppe ist ein riesen Berg den es zu erklimmen geht.

Im Bett muß sie lange nach einer Position suchen in der sie ohne Schmerzen schlafen und morgend genauso aufwachen kann.

Wenn sie denn unsere Tochter im Mutterleib sie schlafen lassen will und nicht erstmal ihre Sportgymnastik macht ,wenn die Mama langsam versucht um Schlaf zu versinken.

Immer schwerer bis hin zur Unmöglichkeit wird sich nun das nächtliche Seitenwechseln gestalten.

Die Rückenlage ist schon länger nicht mehr machbar,da das Kind schnell auf die Wirbelsäule drückt.

Da das nächtliche Seitenwechseln immer mühsamer wird ,wird sie bald auf der Seite morgens aufwachen auf der sie eingeschlafen ist.

Wenn sie erstmal sitzt dann sitzt sie ,so muß sie sich immer gut überlegen wo und wann sie sich hinsetzt und ob und wie sie da auch wieder hochkommt.

Stehen geht nur begrenzt und gehen ist wohl auch nur noch in Etappen möglich und hat ein festes Gesammtlängenlimit.

Eine sehr sehr einschränkende Zeit für die meißten Frauen in dieser Phase aber dennoch eine spannende Zeit ,wachsendes Leben zu beobachten ,das sich immer weiter fit macht um in die Welt zu treten.

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen..

Ein gutes Programm für Outlook

Lange plagte mich mich mit der Frage ,ob meine große Outlook Datenbank so gut in diesem Programm aufgehoben ist.

Schließlich sind die persönlichen Ordner innerhalb Outlooks mit so ziemlich gar nicht konform.

Erstellt man dann eine Outlook Backupdatei mit der typischen PST Endung ,dann kann da nur Outlook selbst wirklich was mit anfangen.

Also einmal Microsoft Outlook..immer Outlook…wäre nicht so toll ,da Firma und (später) ich auf Linux umsteigen will.

Dann aber eine kleine Rettung.

Will man mehr als seine Maileinstellungen und Post -Ausgangs und Eingangsordner mal aus dem geheimnisvollen Outlook in ein freies Format extrahieren ,dann hilft ein schlaues Programm:

http://outport.sourceforge.net/

kann so ziemlich alles an persönlichen Einträgen aus Outlook herausholen und es in Textdateien umwandeln oder in ein Format eines freien Mail und Office Programms..

Super…

..in diesem Sinne….

Henry Maske

Da steigt ein 43 Jahre alter Boxer nochmal in den Ring und alle zeigten schon mit dem Finger an die Stirn als man das hörte.

Aber dann schien es mir doch eine ungeklärte Frage von Henry Maske zu sein ,es nochmal wissen zu wollen.

Auch wenn Boxen nicht unbedingt mein Sport ist ,Respekt vor dem Kampfgeist nach 10 Jahren aus der Versenkung aufzutauchen und so eine physische Leistung aufzuzeigen.

Nach 10 Jahren der Unruhe nun doch ein Sieg und Frieden.

Ein Auferstehen nach 10 Jahren aus dem Nichts und dann auf einmal wieder ganz oben auf der Liste der Helden.

Ein später Triumpf ,der am Ende einer lang gestellten Frage stand.

Medienmäßig ein Fest und eine Schlacht um die Person.

Diesmal aber kein kleiner Eisbär im Berliner Zoo ,sondern ein Mann der weis sich selbst zu vermarkten und vermarkten zu lassen.

Angesichts der werbefreundlichen Sportart Boxen und der Einschaltquoten, können hier wirklich alle Beteiligten mehr als zufrieden sein.

Nun hoffe ich ,das es ein gut Überlegter Medienfeldzug Maskes war und nicht ein dummes Comeback.

Seine Frage würde mit der besten Antwort beantwortet die man sich wünschen kann,dann sollte man auch keine neuen Fragen stellen.

Für mich persönlich ,freue ich mich für ihn…aber mehr wegen der Symbolischen Tatsache ,das ein alter Sack sich nochmal aus der Vergessenheit erhebt und nach Jahren ganz oben auftrumpfen kann.

Für mich gab es im Leben auch mal eine Situation einer ungeklärten Frage ,auf die ich nach 10 Jahren die beste Antwort bekam ,die ich mir vorstellen konnte.

Ich war so schlau und beließ es dabei ,aber die Antwort auf die Frage kenne ich heute noch…auch ein später aber gerechter und beruhigender Sieg.

Aus einer traurigen Niederlage wurde nach langer Zeit ein rauschender Sieg.

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Katzenfutter

Normalerweise hinterfrage ich ja nicht allzu häufig alltägliche Dinge.

Aber ich frage mich ,wie es sein kann ,das es Katzenfutter mit Rind (oder ähnlichen) geben kann.

Ich habe in der freien Natur noch nie eine Katze ein Rind reißen sehen.

Noch nie hat eine Hauskatze sich einen Tunfisch geangelt.

Sicherlich reden wir hier von Hauskatzen ,die ja schon lange bei den Menschen und ihren Abfällen leben ,aber trotzdem muß ich manchmal etwas schmunzeln ,wenn ich über die Zutaten nachdenke.

Aber unserem Stubentieger schmeckts…wahrscheinlich würde er auch Klingonischen „Kalasch“ essen ,wenns bei dem Menschen eben abfällt.

..in diesem Sinne..Danke für Lesen

Tornadobunker in den USA

Und wieder die Bilder von ganzen Landstrichen im Mittleren Westen der USA die durch Tornados oder andere Stürme völlig zerstört wurden.

Schlimm genug.Aber trotzdem fällt mir immer wieder was auf.

Man sieht Zerstörung und Chaos und herumliegende Holzhaufen ,die mal Häuser waren und dann wieder eine Rouine aus Stein.

Scheinbar hat ein massives Steinhaus stärkeren Winden mehr entgegenzusetzen als ein Holzhaus oder gar Papphaus oder Wellblech.

Warum baut man gerade in solchen Regionen ,in der solche Stürme zu der Tagesorndnung ,gerade auf die labilste Form des Häuserbaus?

Klar gegen richtige Stürme kann auch kein Holzhaus bestehen ,aber was ist mit den vielen mittleren zwischendurch?

Immerhin betrifft es hier nicht die dritte Welt die sich keine massiven Baumaterialien leisten könnten.

Ein Amerikaner sagte mir mal dazu ,das so ein Holzhaus eben schnell wieder aufgebaut ist und einfach viel billiger ist als ein Massivhaus.

Das war alles.

In Folge von immer häufiger auftretenden Naturgewalten ,sollte man doch da mal überlegen ,ob man hier mal bei der Geschichte „Der drei kleinen Schweinchen“ klauen könnte.

Schließlich fühlte sich das Schein im Steinhaus auch am Sichersten.

Und Sicherheit dürfte doch eine Rolle für amerikanische Häuslebauer spielen ,wenn sich sich schon durch die Monatlichen Stürme nicht einschüchtern lassen.

…In diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Internetsucht

Frühjahr 1998.

Ich bezog mit meiner Freundin endlich eine größere und schönere Wohnung.

Mehr Platz und viel Startkapital von den Eltern bedeutete das ich mir endlich einen Traum erfüllen konnte und wir uns einen PC zulegten.

Internet und co waren damals noch nicht so verbreitet ,sodass mich erst ein Freund auf die Idee brachte als er mal sein Modem mitbrachte um mir das Internet zu zeigen.

Ein paar Tage später hatte ich selbst eins.

Die neue Welt die sich mir da auftat war kaum zu ergründen und sehr unübersichtlich.

Aber schnell blieb ich bei den Dingen die mir wichtig erschienen hängen.

Ich hatte dann auch schnell viele Freunde rund um die Welt mit denen man sich per Chat oder per Mail austauschte.

Ohne es richtig zu merken,verschob sich mein Tag immer mehr in die Nacht hinein und das auch bei meinen „Freunden“ (aus Deutschland) mit denen ich nur im Virtuellen Kontakt stand.

Ein bisschen komisch fand ich mich selbst als ich dann einen AOL Anschluß hatte ,einen von T-Online und einen von Compuserve.

Aber komisch kam mir das nur am Anfang vor ,dann war ich froh das ich gleich über mehrere Auffahrten ins Internet verfügte.

Dabei hatte AOL den besten Chat (für damalige Verhältnisse) waren aber teurer als T-Online und Compuserve hatte die besten Datenbanken für ihre Kunden ,was freie Software anging.

Da ich zur Interneteinstiegszeit nicht nur arbeitslos sondern auch völlig Hobbylos war ,bot sich das Internet mit seinen Möglichkeiten mir als völlig neu zu erkundens Feld an.

Also stand ich um 14 Uhr auf und schon beim Frühstücken knarrte und piepste das Modem seinen bekannten Sound,bei dem ich schon abhören konnte ,bei welchem Anbieter ich mich gerade einwählte.

Die Onlinesitzung ging dann bis mir morgens um 5 oder um 6 wieder die Augen zufielen oder einfach keiner mehr Online war mit dem ich chatten konnte.

Ich saß vorm PC und vorbei am Leben.

Mir fiel es nichmal sonderlich auf ,das ich meinen besten Freund den ich sonst alle paar Tage gesehen hatte nun schon seit 4 oder 6 Wochen nichtmehr gesehen hatte.

Mit ihm konnte ich auch nicht mehr lange telefonieren ,da er ja kein Internet hatte somit konnte ich mich mit ihm auch nicht über das austauschen ,was ich so den ganzen Tag „erlebe“.

Ich saß vorm Chat und meine Freundin kam von der Arbeit und machte sich ihr Abendbrot und ging irgendwann ins Bett ,als sie genug allein Fernsehen gesehen hatte.

Später ging sie früher ins Bett und weinte sich lieber in den Schlaf, was ich aber vor meinem Messenger und Browsern nicht mitbekam.

Der heiße Sommer 98 war für mich ein Sommer in einer noch heißere Wohnung in einer abgedunkelten Ecke vor dem PC.

Ich hatte meine festen Interntfreunde und auch Chatbekannschaften auf die man schon aufgeregt wartete ,bis sie endlich wieder online kamen.

Irgendwann hörte ich von meinem besten Freund fast gar nichts mehr ,aber ich hatte ja ein alternatives Betätigungsfeld und andere Freunde ,also fiel mir auch das nicht weiter auf.

Irgendwann verließ meine Freundin die gemeinsame Wohnung und zog zu ihrem Vater ,weil es nach ihren Angaben nichtmehr so weiterging und sie brauche Abstand und ich sollte mal in Ruhe über alles (vor allem unsere Beziehung) nachdenken.

Ihr Ausziehen hatte für mich aber Anfangs nur Vorteile ,denn nun konnte ich mich noch Hemmungsloser dem Web hingeben und gar kein schlechtes Gewissen mehr haben ,wenn ich erst ins Bett kam ,als sie schon wieder aufstehen mußte.

Als mir dann die Tragweite ihres Auszuges bewußt wurde ,war es schon zu spät.

Da ich nun meine Leben ohne das Einkommen meiner Freundin organisieren mußte ,passierte das einzig richtige.

Immer mehr ging mir das Geld aus und irgendwann bekamen auch AOL und die Telekom nichts mehr (weil einfach nichts mehr da war).

Irgendwann knackte mein Modem nur verzweifelt und als ich den Telefonhörer abnahm hörte ich keinen Ton mehr….Vorbei.

Seit dem (auch durch die Folgen dieses Wahns) gehe ich mit diesem Medium viel bewußter um und überlege mir vorher ,was genau ich vor habe ,wenn ich den Rechner einschalte.So klappts.

Heute höre ich dann immer öfter von neuen Internetanwendungen die auch ihre Süchtigen finden werden..oder schon gefunden haben….

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Hypochonder

Schon als ich vor langer langer Zeit mit meiner ersten Freundin zusammen war, fiel mir an ihr auf ,das sie sehr ängstlich gegenüber Krankheiten und Ansteckungen war.

Sie konnte keine Krankenhäuser leiden und früchtete sich bei jeder Gelegenheit und Phase des Lebens vor den gesundheitlichen Risikos.

Ein Waldspaziergang war immer das Risiko von einer Zecke angefallen zu werden die ja Hirnhautentzündung übertragen kann.

Überall überhöhte Vorsicht und Vorausschauendes Leben ,wie in einem Kriesengebiet.

Ich hingegen ernährte mich von Fast Food und achtete weniger auf meine Gesundheit.

Ich war kaum krank und wenn mich dann doch alle 2 Jahre mal eine Grippe flach legte ,dann war ich nach ein paar Tagen wieder oben auf, war ja nichts großes.

Sie hingegen kränkelte damals schon ganz schön rum.

Ich hörte dann oft ,von „Erkältungen die sie irgendwie nichtmehr los wurde“ und von „Da hab ich wieder was ,wo sich die Ärtze auch noch nicht einig sind“.

Nur damals tat ich das einfach als „Macke“ ab und konnte drüber weg sehen.

Als nun aber Jahre nach unserer Trennung in ihrem Leben alles ganz anders zu verlaufen schien ,wie sie sich das immer erhofft und geplant hatte ,entging mir bei unserem bestehen bleibenden Kontakt nicht ,das sie diese Hypochondie verstärkte.

Wenn man mal den Weg sieht ,den man zum Verwirklichen seines Lebenstraumes geht ,dann habe ich sie wohl irgendwann mit halb angezogener Handbreme überholt ,da ich nebenbei noch im stande war das Leben um mich herum zu genießen ,wären sie sich in ihrem zielsträbigen Ehrgeiz hat von mir überholen lassen.

Ungerecht??Ja finde ich auch.

Als wir dann länger und engeren Kontakt hatten ,stellte sich heraus ,das sie gar nicht so glücklich in ihrer jetzigen Beziehung war und das sie sich irgendwie zwischen den Stühlen sieht.

Auf der einen Seite ihr derzeitiger Partner, von dem innerlich wohl die rosarote Fassade abgebröckelt ist und ihrem Ex (also ich) der sich so verändert hat,wie sich sich das immer gewünscht hat und dabei alle Dinge beibehalten hat ,die ihr früher schon an mir wichtig waren.

Zu dieser Zeit lebte ich aber schon in der zweiten Beziehung nach ihr und es sah alles danach aus ,das ich diesmal die richtige erwischt hatte.

Also mußte ich meine EX Freundin enttäuschen und kurz darauf gestand ich ihr ,das ich Vater werde und wir heiraten werden.

Sie meinte damals ,das für sie Liebe auch bedeutet los lassen zu können ,wenn der andere scheinbar glücklich ist.

Doch in dieser Zeit hatten wir weiter Kontakt ,nur eben mit geklärten Verhältnissen.

Nun war sie ja schon eh anfällig auf jede Form einer Infektionswelle ,aber was dann kam ,fand ich schon wunderlich.

Zugegeben ,nicht nur ich haute ihr mit meiner Entscheidung in die schwache Psyche ,sondern (wie es sooft ist) kamen noch ein paar andere Dinge fast zeitgleich dazu.

Sie fand ich in einem Leben wieder in den sie gleich 3 Todesfälle in einem Jahr in der größeren Familie zu verarbeiten hatte und sah sich in einer halb funktionierenden Beziehung ohne die bisherige Ausstiegsklausel es mit dem EX nochmal zu versuchen (irgendwann).

Denn selbst wenn es eine Illision bleibt ,schon die mögliche Illusion kann einen ja etwas beflügeln.

Dann lief ein langer Faden der immer wiederkehrenden Enttäuschung durch ihre lange Ausbildung und des Studiums.

Immer wieder hochgelobt und dann doch fallen gelassen.

Nun stand sie da ,als hätte sie die 10 Jahre Ausblidung auch weglassen können.

Durch den weiter bestehenden Kontakt ,merkte ich also das ihr Hang zum feiern einer Krankheit sich immer weiter ausprägte.

Zuerst Erkältungen die sich scheinbar Nahtlos die Klinke in die Hand gaben und sie für Wochen imm wieder ans Bett fesselten.

Dann bekam sie eine Art Ausschlag ,was auf Gürtelrose hinweisen könnte und nebenbei bestand noch der Verdacht auf Tuberkulose.

Später wurde sie dann zu Hause von einem exotischen Insekt gestochen ,was sich dann entzündete und dann über Monate hinweg behandelt werden mußte.

Schließlich mußte die Entzündung operativ entfernt werden und wärend der ganzen Zeit war sie zwar nicht Bettlegerich aber doch ans Haus gebunden und auf Ruhe geschaltet.

Dann kamen noch die eine oder andere Vereiterung dazu.

Ich kann nur sagen ,das wenn wir mal 1 oder 2 Wochen keinen Kontakt hatten (weil es ihr zu schlecht zum telefonieren ging) dann frage ich mich schon beim Wählen ihrer Nummer ,was sie wohl heute hat.

Die harte Zeit der Erkrankungen gingen über ein ganzes Jahr.

Vorher war sie maximal 3 oder 4 Monate im Jahr krank.

Nun hat sie erfolgreich (und natürlich mit extremen Komplikationen ) ihr Kind gebohren.

Schön für „Normale“ Frauen ist ja eine Schwangerschaft keine allzu angenehme Zeit aber für sie scheint es wohl besonders unerträglich gewesen zu sein.

Nun weis jeder ,der selbst Kinder hat ,das nach der Geburt eines Kindes zu Hause wohl nicht alles in Ruhigen Dingen weiterläuft und schon gar nicht die junge Mutter über den Berg ist.

Gelegentliche Krankheiten und dauerhafter (krankhafter) Schlafentzug scheinen sie wieder in eine Dauerphase zu werfen in der man immer irgendwelche Wehwehchen hat nur jeder geht damit anders um.

Nun was hat das alles mit mir zu tun?

Ich war immer gesund und kann meine Infektionen ,die mich wirklich mal ins Bett geworfen haben an einer Hand abzählen.

Nun aber seit dem ich Vater bin..oder noch besser gesagt ,mein Sohn in den Kindergarten geht,haut es mich immer wieder um.

Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so oft hintereinander krank ,wie seit November 2006 als mein Sohn in den Kindergarten ging und eine Kindergartenseuche nach der anderen mit nach Hause brachte.

Bisher alles Dinge die nach 2 Tagen bei Sohn und Vater (und auch Mutter) wieder gegessen sind ,aber schlauchen tut das schon ganz schön,immer wieder die Rüsselseuche zu bekommen.

Nervt einfach mehr als es wirklich krank macht.

Bin ich nun auch ein Hypochonder?

Vielleicht gibts gar keine Hypochonder ,sondern nur Menschen die viel empfänglicher für Infektionskrankheiten sind und dann einfach mit dem Verlauf der Krankheit mehr Pech haben und daher eine Angst dagegen entwickeln?

Bisher gehe ich mal davon aus ,das mich jeder kleine Infekt nur abhärtet und mein Immunsystem zu stärken versteht.

Vielleicht hatte mein Immunsystem in der langen Zeit der Infektionsabstinenz vieles einfach verlernt?

Ich hoffe mal ,das hier mein Immunsystem weiter im Ernstfall lernt und ich dadurch vielleicht Kindergartenresistenter werde.

Denn bald kommt unser zweites Kind und das will dann auch irgendwann in den Kindergarten gehen…Da gebe ich als Hypochonder-Papa doch ein schlechtes Vorbild….

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Alte Heimat

Als ich 1994 endlich den Entschluss fasste und mir eine eigene Wohnung suchte,ging alles ganz schnell.

Ich suchte mir die erste Wohnung die halbwegs gefiel und bezahlbar war.

Da ich im Haus meiner Eltern am Rande Berlins wohnte und ich jung und Lebensdurstig war,mußte ich unbedingt in die große Stadt ziehen die ja quasi vor unseren Füßen lag.

Vorbei das Vorstadtleben in dem man erstmal 45 Minuten in die Stadt fahren mußte und abends beim Einschlafen nichts anderes hörte als seinen eigenen Atem.

Raus aus dem Dorf und rein in die Stadt ,die genau richtig war für jemanden ,der endlich mal ins eigene Leben starten wollte und alle Möglichkeiten nahe haben wollte und mitten ins Leben ziehen wollte.

Zu Anfang war es meine Wohnung ,denn meine Freundin die ich damals hatte ,wohnte weit weit enfernt und kam mich nur regelmäßig übers Wochenende besuchen.

Die Freundin dannach wohnte dann schon näher und wohnte ebenfalls noch bei den Eltern ,sodass wir beiden Lebenshungrigen uns dann in meine 30 Quadratmeter Einzimmerwohnung stürzten und nun geimeinsam in der großen Stadt wohnten und mitten im Leben waren.

Dann war es „unsere“ Wohnung.

Das gemeinsame Leben in dieser Wohnung verlief nur über ein Jahr ,da wir uns dann nach etwas ruhigerem umsahen und etwas größerem…nicht so direkt in der Stadt.

Aber dieses Jahr war ein Intensives und ein (fürs Leben) neues Jahr in der wir gemeinsam unsere ersten Schritte in einem Leben abseits des Elternhauses machten in totaler Eigenregie und Eigenverantwortung.

So wurde die erst wilde Ecke in der Stadt zu unserem Kietz in dem wir viele vom sehen her kannten und unsere Plätze,Parks und Lieblingsimbissbuden hatten.

Wie gesagt eine sehr intensive Zeit ,als man das Leben entdeckte.

Wir beide steckten noch in der Ausbildung,feierten aber fast öfter krank als wir die Schule besuchten um das Leben genießen zu können und frei zu sein und genug Zeit zu haben für die angenehmen Dinge des Lebens.

Immerhin fiel ja die Kontrollmöglichkeit der Eltern weg.

Nun ist es 10 Jahre her.

Heute bin ich froh ,das ich aus dieser Karnickelbuchte raus bin und diese Gegend zwischen Flughafen,Stadtautobahn und direkt an einer großen 4 Spurigen Hauptstraße hinter mir gelassen habe.

Bisher habe ich mich Wohntechnisch immer weiter verbessert ,aber die Erinnerungen an „meinen“ Kietz der Anfangszeit in dem man „lernt selbt zu fliegen“ sind ungebrochen.

In unregelmäßigen Abständen zieht es mich in diesen Kietz zurück.

Mal alle paar Monate ,dann vergehen wieder 2 oder mehr Jahre.

Nun war es wieder so weit und genug Zeit ist vergangen um dem alten Kietz wiedermal zu besuchen.

Die Freundin ist genauso Vergangenheit ,wie die gemeinsame Wohnung und die Zeit in der wir damals lebten.

Aber hin und wieder fahre ich extra hin um mich umzusehen ,was es noch gibt und besuche unsere alten Plätze.

Da gehe ich in unserer Bude was essen und der Chef erkennt mich sogar noch.

Die Straßen langschlendern, die Gegend in sich aufsaugen.

Ein bisschen Kopfschüttelnd ,was einen damals genau hier in diese Gegend hat ziehen lassen und in der nächsten Sekunde überkommt einem das Gefühl das die Antwort auf diese Frage mit sich bringt,denn man kann sich noch genau erinnern wie es damals hier war.

Dann sitze ich noch in unserem alten Park und starre lange auf den kleinen Teich und mir fallen viele Dinge von früher ein ,die ich hier so erlebt habe.

Mir wird bewußt ,wie flexible ,wie unternehmungslustig und energiegeladen ich damals doch war.

Dagegen komme ich mir heute wie ein dicker träger alter Mann vor.

Dann wird mir bewußt ,wie die Zeit vergeht und was (nicht) 10 Jahre bedeuten.

Und mir wird bewußt das die letzten 5 Jahre schneller vergangen sind als die 5 Jahre davor.

Ich kann mich in solchen Situationen gut an das Lebensgefühl von damals erinnern.

Irgendwann betrachte ich die Zeit ,die ich hier verbracht habe ,als Teil meines ganzen Lebens (bisher).

Hier hatte ich eine tolle Zeit,die vorbei ist ,die ich auch nicht zurück haben will ,aber ich mich gerne an sie erinnere.

Eine andere Welt ,dieser Kietz ein anderer Planet eine andere Zeitrechnung….eine andere Zeit…und das nur 20 Fahrminuten von meinem heutigen Leben entfernt.

Zu Hause bin ich dann froh wieder in meinem Leben heute angekommen zu sein.

Ich bin froh ,das das Leben seit dem sich immer weiter zufriedenstellend und spannend und schön weiterentwickelt hat.

Aber die schöne Erinnerung an einen Teil meines Lebens bleibt.

Dieser Kietz ist ein pulsierendes Mahnmal dafür.

Dieser Ort bleibt wohl ein Teil meines emotionalen leben und er bleibt mir als erste Stufe meines Lebens in Erinnerung auf der großen Treppe ,auf der ich mich immer noch befinde ………..

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen