Langzeitgedächtnis Internet

Als ich noch ganz frisch im Internet unterwegs war nutze ich noch mein Nick-Kürzel (mathie).

Nun habe ich mal nach dem ,schon lange nichtmehr verwendeten, Namen „gegooglelt“.

Da entdecke ich doch ein paar Newsgroupeinträge von mir von Mai 1998!!!

Natürlich längst überholt und beantwortet ,aber die Haltbarkeit solcher Einträge wundert mich schon.

Auf Nachfrage bei unserem Administrator meinte der ,das gerade Einträge in Newsgroups immer wieder von Newsservers hin und her kopiert werden und die Einträge so eine sehr lange (wußte nicht wie lange) Haltbarkeit haben.

Obwohl ja die meißten Newsserver ihre eigene Haltbarkeit immer so um die 300 Tage angeben.

Nicht das mich das jetzt stört ,aber aus reinem Interesse für die Materie würd ich mal gern wissen wie lange sich Postings so im gesammten Usenet halten können.

Hat damit jemand weitergehende Erfahrungen?

Ich habe mich mal vor einiger Zeit mit einem Amateurfunker unterhalten.

Der hatte mir mal berichtet ,das es theoretisch sein kann ,das ein abgesetzter Funkspruch jahrelang von der Atmosphäre reflektiert wird und man ihn so noch nach Jahren empfangen könnte.

Ist das Usenet eine digitale Atmosphäre?

Die lange Haltbarkeit hat ja den Nachteil ,das Postings nach Jahren ja schon etwas veraltet sein können ,aber den Vorteil auf bestimmte Sachen lange zugreifen zu können.

Manches ändert sich ja nie.

Ich bedanke mich mal schon für eine Antwort eines Fachkundigen…(Wikipedia gibt dazu ja nicht soviel her)…

…in diesem Sinne…

Handy gestern …Handy heute

Von einem Arbeitskollegen habe ich erfahren ,das er seinem 5 jährigen Sohn jetzt ein Handy geschenkt hat und ihm das Telefonieren mit dem Handy erklärt hat.

Ein Pre-Paid Handy für 20 Euro aus dem Elektronikmarkt.

Wenn ich das mobile Telefonieren heute mal mit dem vergleiche ,als ich in die Welt der mobilen Kommunikation Ende 1995 einstieg ,dann sieht man wie viel sich doch verändert hat.

Ende 1995 legte ich mir zeitgleich mit einem Freund ein Handyvertrag bei Mannesmann zu.

Damals konnte man nur bestaunend öffentlich telefonieren ,weil man so angeschaut wurde ,wie die Leute heute die in eine Telefonzelle gehen.

Knapp 200 DM mußte ich für mein Handy noch draufzahlen und konnte dann für 1,89 DM Tagsüber und für 39 Pfennig nach 18 Uhr telefonieren und das bei einem D2-Fun Grundpreis von 50 DM.

Das war aber schon der erste Privattarif!

Viele sind damals noch mit 1,29 DM die Minute unterwegs gewesen.(Dafür Ganztags)

Nun konnte ich mein Handy die ganze Nacht (übernacht) aufladen und konnte dann 12-14 Stunden am Netz sein ODER eine knappe Stunde telefonieren.

Das ging natürlich nur in den Ballungsräumen ,denn schon ein bisschen außerhalb bedrufte es wieder eine Starke Autoantenne.

Das hatte alles noch ein bisschen CB-Funk Charakter.

Auch die 10 DM Extra für eine Mailbox hat mich damals nicht gestört ,konnte man mit dem Handy keine SMS versenden sondern wirklich nur telefonieren oder eben angerufen werden..aber immer mit einem halben Auge auf die Anzeige der Netzfeldstärke.

Heute kauft man sich eher ein Handyguthaben wobei das Telefon schon mit dran ist im vorbeigehen.

Ein leerer Akku kann ab und zu mal passieren ,aber eher selten das es einen gerade beim telefonieren erwischt.

Weiterhin schaut wohl keiner mehr beim mobilen telefonieren auf die Uhr und fäßt sich möglichst kurz und knapp.

Zu fast jedem Tarif gibts eine Flatrateoption und die Prepaid Tarife sind auch so niedrig das es lange dauert bis so eine Karte leer ist.

Heute werden Handys im Paket mit Startguthaben verkauft und man überlegt sich schon ,ob man das Handy gleich wegwirft und sich ein neues Paket holt ,wenn dann mal die Karte leer ist ,weil man teilweise schon zu träge zum aufladen ist.

Da hat man ein Notfallhandy im Auto und die Kids bekommen eins…wenns weg ist gibts eben ein neues….

Mobiltelefonieren ist schon lange aus dem Alltag nichtmehr wegzudenken ,jeder schleppt seine persönliche Nummer mit sich rum.

Also ich finde das eine gute Erfindung und bin sehr froh ,das ich nichtmehr der einzigste in der Bahn bin ,wenns denn mal klingelt und alle drehen sich um…aber einer mußte ja damals mit dem Quatsch anfangen….

..In diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Mal eine total überflüssige Frage

Wird man im Regen mehr nass ,wenn man durch den Regen rennt?

Pro Rennen : Man ist kürzere Zeit im Regen und kann daher weniger Wasser aufnehmen.

contra Rennen : Beim Rennen nimmt man mit einer viel größeren Fläche des Körpers den Regen auf ,da man beim Gehen den Regen haupsächlich mit Kopf und Schultern aufnimmt.

Oder hebt sich das eher gegenseitig auf?

Ich weis ,eine total überflüssige Frage ,aber als ich heute in den Regen kam und mir mir gerungen habe ob ich laufen oder gehen sollte, kam ich zu keinem Ergebnis….

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen (und grübeln)

Mietnomaden

Es ist schon fast ein Jahr her ,da wurde eine Wohnung in unserem Haus von Polizei und Gerichtsvollzieher geöffnet.

Beim vorbeigehen sah ich dann schon ,das unsere Wohngesellschaft auf zwei Mietnomaden reingefallen ist.

Die Wohnung war total zugemüllt und die Mieter hatten alles außer Wertgegenstände zurück gelassen.

Die Wohnung wurde dann entrümpelt und ist mitlerweile wieder an einen (scheinbar zahlwilligeren) Mieter vermietet worden.

Schon beim täglichen Anblick des überquellenden Briefkastens ,ließ mich schon ahnen ,das da schon lange keiner mehr wohnt.

Es waren zwei junge Leute um die 20 mit einem kleinen Baby.

Wochen darauf haben dann noch verschiedene Inkassobeauftragte oder die Polizei bei uns geklingelt und gerfagt ob wir Angaben zum Verbleib der kleinen Familie machen konnten.

Da ich neulich von einem Kollegen einen ähnlichen Fall beschrieben bekam ,erinnerte ich mich wieder an das Erlebnis in unserem Haus.

Ich frage mich nun ,warum lassen sich Leute so weit sinken?

Keiner muß heutzutage Mietschulden haben ,dazu ist das soziale Netz noch zu undruchlässig , das es immer auf ein Eigenverschulden rauslaufen muß!

Auch mit Anfang 20 muß man doch wissen ,das ALLE ihr Geld bekommen werden ,die sie bisher betrogen haben und das es immer schwerer werden wird neue Opfer für ihre Betrugsabsichten zu finden.

So verbaut man sich doch auf Jahre (oder gar das ganze Leben) die Zukunft eines unabhängigen Lebens.

Gibt es denn wirklich Leute ,die naiv genug sind ,zu denken das sie damit durchkommen?

Da wird im Versandhandel bestellt ,bis der einfach nichtsmehr liefert…aber auch das wird man irgendwann bezahlen müssen…und wenn es durch eine Zwangsversteigerung sein wird.

Jeden ,der solches Spiel treibt muß doch klar sein ,das irgendwann das Kreditleben ohne Limit vorbei ist und die Rechnung kommt ,die man dann nebst Zinsen bezahlen muß.

Anfang zwanzig und schon das ganze Leben Hartz4?

Denn gehen die beiden irgendwann arbeiten ,werden sie lange für ihre Dummheiten bezahlen.

Gehen sie nicht Jahrelang einer geregelten Arbeit nach ,wird auch kein Insolvenzverfahren eröffnet werden und sie sterben in vielleicht 50 Jahren mit einem Berg Schulden.

Das ganze Leben ,keine Anschaffung ,keine Reise..immer ein Leben am Existenzminmum..immer in der Hoffnung ,das Hartz4 nicht irgendwann an Zwangsarbeit geknüpft wird…und das alles mit einem Kind?

Wie kann man nur so kurzsichtig sein ,sein ganzes Leben die Toilette runter zu spühlen???

….in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Big Brother und RTL2

Ich dachte schon der Preis des Schwachsinns geht wieder an RTL mit einem weiteren überflüssigen Aufguß seiner „Deutschland sucht den Superstar“ Show.

Aber es geht immer noch dümmer und flacher.

Mit der Wiederaufnahme noch einer Big Brother Staffel wird RTL2 auch dieses Jahr den Pulitzer-Preis wieder nicht gewinnen können.

Auch der Nobelpreis in Literatur rückt damit in größere Entfernung.

Wie kann man nur so ein Schwachsinn auf das Volk loslassen?

Und was noch viel trauriger ist ,warum wird dieser Schwachsinn von einigen als Unterhaltung angenommen?

Ist RTL2 ein Sender für die, die bei RTL nichtmehr mitkommen ,weil ihnen der Sender zusehr an das Programm von arte erinnert?

Ich glaube fast ,das Menschen ,die sich Big Brother freiwillig anschauen auch mit Begeisterung Spam-Mails lesen.

Bei der letzten Staffel bin ich ab und zu über das Programm von Big Brother gestolpert und habe mich ernsthaft gewundert ,warum in den Werbepausen auch Werbung für Invenstmentfonds gemacht wird?

Jeder Werbekunde der seine Botschaften im Schema Big Brother schaltet,sollte doch mal eine Zielgruppenanalyse in Auftrag geben und seinen eventuellen Imageverlußt duch Werbeschaltungen in solch einem Brei von TV abwägen.

Seit langem habe ich auf Kanal 29 ein Rauschen(statt RTL2) ,was mich aber weniger aufregt als das Programm von RTL2.

Der Sender ,die 7 Wiederholung eines Formats ,welches noch nie Lustig oder unterhaltend war gehören eigentlich(sammt diesen Blogeintrages) nichtmal auf meine Gedankendeponie ,da hier kein Platz für Sondermüll ist…

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen….tu dir nur das an ,was deiner Evolutionsstufe gerecht wird!

WDR Computerclub wieder da….na sowas

Na sowas.

Ein bisschen enttäuscht war ich damals schon als der WDR den legendären Computerclub als Informative Sendung über IT-Technik und Computer einfach absetzte.

Um so überaschter bin ich das sich die beiden bekannten Moderatoren wohl nicht unter kriegen lassen und schon ein halbes Jahr als Podcast weitersenden.

Nun heißt die Sendung „Computerclub 2“ und sendet wieder regelmäßig per Audio.

Endlich wieder da…..

Der Tod des Freundes meines Vaters

Wie schon in meinem Blogeintrag „Der wartende Tod“ beschrieben ,lag ein enger Freund meines Vaters im Sterben.

Die Diagnose Krebs wurde erstellt und dann wurde der Krebs „besiegt“ bis er dann wieder zu wuchern anfing.

Arzt und Patient vereinbarten die kleine Lebensverlängernde Maßnahme einer weiteren Chemotherapie.

Am zweiten Tag der Therapie verstarb der Freund meines Vaters nun mit Mitte fünfzig.

Allein schon durch die Diagnose „kleine Lebensverlängerung“ mußte man nun mit rechnen ,das jeder Tag auch der letzte sein könnte.

Obwohl der Tod erwartet wurde ,kam er dann doch ganz überaschend.

Ich denke der Tod kommt immer überaschend.

Mein Vater hat sich lange mit dem Gedanken gequält, ob er seinen Freund nochmal vor die Augen treten soll und kann.

Er wollte diese Entscheidung seinem sterbenskranken Freund überlassen.

Nun kam beiden die Realität der abgelaufenen Zeit zuvor.

Für mein Vater ,trotz der Realität des wartenden Todes doch noch ein schwerer Schlag.

Ich kannte den Freund meines Vaters gut ,aber für mich war er eben „nur“ der Freund meines Vaters und der Vater der Kinder mit denen ich früher auch oft spielte.

Daher hab ich keine Trauerpahse zu überwinden aber auf jeden Fall bringt mich dieses Ereignis ein bisschen zum nachdenken.

Er wird im Leben meines Vaters ein großes Loch hinterlassen und ihm und auch mir wieder bewußt machen wie dünn das System des sozialen Lebens gestrickt ist.

Das Ereignis brachte mich zum Nachdenken ,wie mein eigenes Leben aussieht.

Wie sieht mein Familien und Freundeskreis aus.

Sieht man dann das Loch das der Freund meines Vaters in seinem Leben hinterlassen hat ,dann merkt man sofort ,das mein Vater sich nun im Alter immer mehr allein fühlt.

Meine Großeltern väterlicher seits starben schon vor ein paar Jahren.

Sein einzigster Sohn (ich) hat schon lange ein eigenes Leben in einer eigenen Familie.

Wenn ich mich da in die Postiton meines Vaters reindenke und ich betrachte dazu mein eigenes Leben ,dann wird so einiges klar.

Mein Vater war selber mal Kind mit vielen Freunden.

Dann sterben irgendwann die Eltern und die Kinder verlassen das Haus ins eigene Leben.

Dann geht so manche Freundschaft in die Brüche und ein guter Freund stirbt.

Ich sah mich immer so sicher eingebettet in einem Leben in denen ich immer meine Eltern ,meine eigene Familie und meine Freunde hatte.(Auch wenn ich zu meinen Eltern nicht den besten Draht habe).

Nun muß ich erkennen ,das dieses Netz keinesfalls selbstverständlich und von ewiger Dauer sein muß.

Sind erstmal die Eltern nichtmehr da ,dann fehlt schonmal „oben“ was.Man kann auf seinen gewohnten Rückhalt seiner Eltern nichtmehr zurückgreifen.

Ich habe viele Bekannte aber nur wenige Freunde.(wie so viele).

Eine Ehe ist auch kein Gartant für eine Lebenslange Treue und Beziehung.

Tja und Freunde??

Wie mir bewußt wurde ,kann da auch immer was passieren.

Sei es so dramatisch wie beim Freund meines Vaters oder eben durch Freunde ,die sich immer seltener kontaktieren.

Ein sehr dünnes Lebensgeflecht in dem ich mich befinde ,was mir jetzt aktuell zeigt ,das das Lebensglück auf sehr dünnen Beinen steht.

Mit zunehmenden Alter wird man Verlußte akzeptieren müssen und sich von mehr und mehr Menschen verabschieden müssen.

Schnell droht da die Gefahr ,das die Lücken ,die ein Mensch in seiner Nähe hinterläßt nichtmehr gestopft werden können.

Dann bleibt da eben eine Lücke.

Und wer weis ,vielleicht besteht das ganze Leben irgendwann aus einer Lücke, weil man quasi der letzte Überlebende ist oder sich alle von einem abgewendet haben.

So weit wird es bei meinem Vater noch nicht sein.

Aber es wird sein wie bei einem Stuhl ,bei dem ein Bein wegbricht.

Sicherlich muß man damit nicht auf dem Boden sitzen ,aber einem wird bewußt ,das man auf keiner sicheren Couch sitzt und das der Stuhl doch nicht eine so sichere Sitzgelegenheit ist.

Die Angst vorm Alleinsein ist mir als im Leben stehenden 30 Jährigen noch nicht so präsent ,aber das heißt ja nicht ,das ich davon verschont bleibe.

Mit zunehmenden Alter wird das sicherlich für jeden irgendwann mal eine gewisse Angst werden.

Ab dem Moment ,in dem man bemerkt ,das dieses soziale Netz nicht das ewigste und das Stärktste und Selbstverständlichste ist.

Dazu hört man heute immer öfter von einer Vereinsamung im Alter von dem auch schon bedeutend Jüngere betroffen sind.

Eine zunehmende Singlegesellschaft ändert die Sache sicherlich nich so schnell in ein positiveres Bild.

Weiterhin mache ich mir nach einem (realtiv) jungem Tod auch noch Gedanken darüber ,das das eigene Leben schneller ungewollte Bahnen nehmen kann ,als einem das lieb ist.

Wie es mit mit 70 oder 80 geht ,darüber mache ich mir (noch) kaum Gedanken ,aber Mitte fünfzig ist da altersmäßig schon näher drann.

Und das bedeutet ja noch nichtmal ,das man es soweit schafft.

Das Leben kann jederzeit in Krankheit und Tod (oder eben Isolation)kippen , obwohl es eben noch so froh und Planvoll geführt wurde.

Schnell kamen mir so Gedanken ,wann ich das letzte mal beim Arzt war um mich mal durchzuchecken und „da wird doch nichts böses in mir schlummern“-Zweifel.

Alles hervorgerufen durch das Signal im Umkreis ,das das Leben nun doch nicht unendlich und voller Überaschungen ist.

Mein Vater wird eine schwere Zeit vor sich haben und ich kann ihn mur vermehrt an meinem Leben und dem Leben meiner Kinder teil haben lassen um ihn ein wenig abzulenken.

Meine Frau ist mit unserem zweiten Kind schwanger.

Ich glaube das muntert ihn ein bisschen auf und reißt ihn ein wenig aus den Ängsten.

Leben kommt und Leben geht….Das Leben ist eben so.

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen…

Wiedermal Wohnungssuche

Gerademal ist das strampeln meiner Tochter im Mutterleib zu spühren geht die Zukunftsplanung schon in die nächste Runde.

Damals (vor 3 Jahren) waren wir noch zu zweit und haben uns dann eine größere und schönere Wohnung gesucht ,damit das kleine auch ein eigenes Zimmer hat.

Nun ,da Wunschkind Nr.2 unterwegs ist ,macht man sich immer mehr Gedanken und kommt zu dem Schluß ,das die jetztige Wohnung keine dauerhafte Lösuung für eine 4 Köpfige Familie sein wird.

Noch ist zwar ein bisschen Zeit (denn ein Baby braucht ja nicht unbedingt ein eigenes Zimmer) aber mit der unbewußten Planungsanpassung der Lebensumstände an die neue Situation hat bereits begonnen.

Ich hoffe mal ,das wir ohne große Umwege eine gute 4 Zimmerwohnung bekommen und das nicht so ein Gerenne wird ,wie bei der 3 Zimmerwohnung.

Aber wir haben uns schon sagen lassen ,das 3 Zimmerwohnungen gefragter sein als alle größeren.

Nun ,als meine Wurzeln ein bisschen zu wachsen anfingen muß man sich schon mit dem Gedanken vertraut machen ,den Baum bald wieder umzupflanzen.

Aber Kindbedingt wird es dann wohl das letzte mal sein ,das wir umziehen…dann erst wieder wenn die Wohnung zu groß für uns alte Hasen ist und die Kids schon lange das Heim verlassen haben.

Im Prinzip freue ich mich immer auf Veränderungen dieser Art ,wenns denn nicht so stressig wäre und es immer so viel zu malern und zu schleppen gäbe…

…in diesem Sinne….Danke fürs Lesen

Modem 56K …das waren noch Zeiten

Wo ich schonmal beim Computertehma war.

Letzte Nacht habe ich geträumt ,mein toller DSL 6000 Anschluß wird wieder auf Modem 56K umgestellt.

Nach dem Aufwachen mußte ich noch eine Weile darüber nachdenken ,wie das vor 10 Jahren noch so war.

Da mußte man sich erstmal einwählen mit den dann doch so vertrauten Quietschgeräuschen.

Dann war man irgendwann verbunden und raste dann mit 56 Kilobits (im Idealfall) durch das noch einfach gestrickte Internet.

Aber selbst bei diesem einfach gestrickten Seiten ,war der Seitenaufbau eher gemütlich.

Nichtnur das man für eine Testsoftware von 12 Megabyte mal eine Stunde runterladen kalkulieren mußte..man mußte auch extremst auf die Zeit achten.

Immerhin schlug eine Stunde AOL mit 6 D-Mark und T-Online mit 3 D-Mark zu buche und dazu kamen noch die Telefongebühren.

So hatte man beim Surfen immer die Zeit im Auge.

Ich kann mich da noch an sogenannte „Offline Browser“ erinnern die ich dan in meiner Firma über die schnelle Standleitung liefen lies und mir so eine ganze CD voller Webseiten runterladen konnte.

So hatte ich zu Hause eine Fotografie des Internets (meiner Seiten) und konnte in Ruhe lesen ,ohne das die Uhr tickt.

Heute scheint mir das schon was aus einem Märchen zu sein ,was schon über Generationen weitergetragen wurde ,wobei man nichtmehr genau weis ,was nun wirklich dran ist.

Umso peinlicher sollte es der Kommunikationsindustrie sein ,heute immer noch nicht alle Willigen mit DSL versorgt zu haben.

Ich kann nur ahnen ,welche Belastung es sein muß im Web 2.0 mit einer ISND Karte festzustecken.

So haben wir auch heute noch ein Technologiegefälle von VDSL bis hin zu Modemverbindung (ungewollt).

Ein schlechter Witz ist dann das die Telekom sich noch traut eine Modemflatrate für 80 Euro anzubieten.

..in diesem Sinne..der alten Zeiten…Danke fürs Lesen

3 GHz Rechner und das Ende der Fahnenstange?

Vor ein paar Jahren war es noch so ,das sich die Taktfequenz der Prozessoren alle paar Monate fast verdoppelt hat.

Nun stagniert alles bei 3 Gigaherz.

Ist das physikalische Ende des Takt-Wettrüsten damit erreicht?

Sind die 3 GHz für Einzelprozessoren das Ende der Fahnenstange?

Oder ist damit nur das Ende des Nutzen/Kosten(Strom,Lautstärke,Hitze) Faktors erreicht?

Welchen Weg geht man bei Dualcore CPUs?

Sind da wirklich zwei kleine 2 GHz Prozessoren so schnell ,wie es ein 4 GHz Prozessor sein würde?

Ich bin in diesem Thema nicht so bewandert ,aber mich würde mal interessieren ,ob man nun an eine Art physikalische Geschwindigkeitsberriere für Prozessoren gestoßen ist ,oder ob die Beschleunigung der Rechengeschwindigkeit noch nicht abgeschlossen ist..

Danke mal im Voraus…

…in diesem Sinne..

Das Wochenende

Der Freitag ist der schönste Tag der Woche,da hat man den Freitag Abend noch vor sich und kann auf ein ganzes freies Wochenende blicken.

Der Samstag ist der zweitschönste Tag ,denn da kam man (sofern es die Kinder zulassen) ausschlafen und einen ganzen Freien Tag genießen.

Und man hat immer noch einen freien Tag im „Rucksack“.

Der Sonntag ist schon der kleine Bruder des Montags.

Es ist der letze Tag.

Er ist zwar auch ein freier Tag ,aber der letzte.

Das Guthaben des Wochenendes ist fast aufgebraucht.

Ein Sonntagmorgen hat war von einer „Das Glas ist halb leer“ Stimmung.

Sonntag abend geht man wieder früher ins Bett und der Abend unterscheidet sich nicht viel vom Alltagsabend.

Den ganzen Sonntag herrscht die Stimme die da sagt „Morgen gehts wieder los“.

Der Montag kommt dann und das Wochenende ist oft schneller vorbei als man das dachte und man sich erholen konnte.

Dann geht die Woche wieder los..bis zum nächsten Freitag…

Die paar Wochen Urlaub im Jahr sind dann nur ein schwacher Trost.

Oft hat man das Gefühl ,sein ganzes Leben mit arbeiten zu verbringen.

…in diesem Sinnne…Danke fürs Lesen

Youtube`s kleine Kinder

Als YouTube seinen Siegeszug um die Welt antrat und sich dann Interesse von Firmen an diesem Auftritt sammelte, schossen in Deutschland kleine Kinder dieser Idee aus dem Boden.

Da gab es dann Myvideo.de und clipfish.de..die ja eigentlich nur Klone der genialen Idee YouTube sind.

Meine Frage ist nun.

Sind da einige nur auf die Idee aufgesprungen und wollen mit dem Schnellzug YouTube mitreisen ,oder war es einfach zu verlockend ,als YouTube für viel Geld verkauft wurde und damit das Bewußtsein entstand ,das Massen an privaten Videos auch eine Art von Macht bedeuten für die viele Viel Geld zahlen?

Erfolgsmodelle werden immer kopiert.

Wollte man hier nur eine Eigenregie oder will man was am großen Kuchen von dem Markt der sich da auftut abhaben ,oder ist alles nur eine Investition mit der Hoffnung ,einmal ein dritter des Preises (oder mehr) dafür zu bekommen ,wenn man halb so viel Videos sein eigen nennen kann???

Was steckt dahinter?

Vielleicht kam der Verkauf von YouTube zu einem schlechten Zeitpunkt das man solche Gedanken hat,vielleicht hat er aber auch gerade deswegen viele auf den Zug aufspringen lassen?

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Studieren…aber wohin?

Sehr viele Abiturienten in Deutschland wählen dann den langen Gang des Studierens.

Zuerst muß ich mal ablassen ,das ich Studiengebühren für falsch halte.

Bildung (in jedem Stadium) muß kostenfrei bleiben.

Gut nach dem 20.Semester kann man drüber reden ,ob man beschleunigende Sanktionen einführt ,aber ansonsten sollten wir froh sein ,das in Deutschland soviele den Weg wagen sich so hoch zu bilden.

Das ganze hat natürlich auch eine Schattenseite.

Ich kenne 5 Abloventen der Rechtswissenschaften (kurz Jura) die ihr Studium gut abgeschlossen haben.

Zwei davon arbeiten mitlerweile in einfachen Jobs um sich die Brötchen zu verdienen ,die anderen sind Stammkunden bei der Agentur für Arbeit..mit schlechten Aussichten.

Wenn man in einer beliebigen Stadt mal auf die Schilder an den Hauswänden guckt ,die eine nach der anderen Anwaltskanzlei anpreist ,dann weis man auch warum.

Soviel können wir gar nicht prozessieren ,wie es Anwälte gibt.

Der Markt ist einfach schon seit Jahren komplett dicht.

Und wenn in einer 120.000 Einwohnerstadt wie Heidelberg jedes Semester wieder 500 Junganwälte ins Leben entlassen werden ,dann stehen diese vor einem überfüllten Markt.

Fast das gleiche gilt für angehende Ärzte.

Als Arzt braucht man eine Lizenz die gemessen an der Einwohnerdichte verteilt wird..auch hier haben alle 1000 Einwohner mindestens ein Mediziner..ausgenommen die neuen Bundesländer.

In den Krankenhäusern ist der Bedarf an neuen Medizinern ebenfalls schon Jahre gedeckt ,ganz im Gegenteil..durch die Gesundheitsreformen sind eher noch Einsparungen im Personal vorgesehen.

In welche Zukunft steuern nun unsere neuen Akademiker?

Natürlich ist es immer als gut anzusehen ,wenn möglichst viele einen weitergehenden Bildungsweg gehen.

Aber immer häufiger werden sie in Jobs eingesetzt ,für die sie einfach überqualifiziert sind.

Für mich auf der einen Seite eine große Ressourcenverschwendung von Fachkräften.

Auf der anderen Seite kann es keine Firma geben die vieleicht 1000 Mann stark ist , in der dann 800 als Führungskräfte eingesetzt werden und die restlichen 200 in der Produktion.

Da aber der Zweig der Produktion und fast alle Jobs mit weniger Anspruch seit Jahren nach China und co exportiert werden ,müssen wir doch mit unserem höheren Bildungsstand einer großen Mehrheit der Bevölkerung etwas anfangen können.

Studieren ist in China ein Privileg für sehr wenige …dafür wird dort billig produziert.

Hier kann nicht billig produziert werden ,also wäre es doch das Beste aus Deutschland ein Land der klugen Köpfe zu machen.

Also eine Art Schwerpunktverlagerung zugunsten der hohen Dichte an Universitätsabgänger.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen…

Unendlichkeit

Wie soll man sich die Unendlichkeit des Universums vorstellen.

Würde man sich länger ernsthaft damit beschäftigen ,würde man wohl ,wegen der Unfassbarkeit für den menschlichen Verstand, verrückt werden.

Vorstellen und begreifen kann man diese Tatsache nicht ,nur akzeptieren.

Wie könnte auch das Universum ein Ende haben?

Würde irgendeine Begrenzung existieren ,dann wäre die Frage ,was hinter dieser Begrenzung wäre..irgendwas muß ja dahinter sein.

Die einzigste Annahme eines Begrenzten Universums würde auf der „Wiederholungstheorie“ beruhen.

Das bedeutet ,wenn man nur weit genug reist ,kommt man irgendwo wieder am Anfang an…wie ein Raum-Zeit Ring.

Dann wäre das Universum ein fixer Raum.

Dieser Raum (egal wie groß er ist) würde dem Betrachter (gehe jetzt mal von mir aus) eine gewisse Klaustrophobie bescheren.

Die Tatsache ,das man sich in einem begrenzten Raum befindet ,gibt eine Grenze auf ,die man mit seinem Verstand erfassen könnte und sich allein durch die Tatsache beengt fühlen könnte.

Also ist es aus der Sicht des Verstandes besser von einem unendlichen Universum auszugehen ,das nur die Barrieren der begehbarkeit hat.

Man wird niemals ans Ende des Universums gelangen.

Trotz (meißt) erdgebundener Menschen ist es eine Wohltat von einer Unendlichkeit auszugehen und somit (theoretisch) unbegrenzt Raum für alle zu haben.

Das Phänomen läßt sich auch im kleinen beobachten.

Viele mögen den Gedanken am Meer zu sitzen und kein Land am anderen Ende entdecken zu können.

Ein Eindruck von „genug Raum“.

Bei einem See hingegen würden viele schon überlegen ,ob es schaffbar ist hinüber zu schwimmen….

Der Mensch und seine Grenzen.

Grenzen sollen immer überwunden werden aber letztlich wäre es schlecht ,wenn wir KEINE Grenze mehr hätten ,die wir überwinden könnten.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen..

Perfekte Abstimmung

Eine wahre Geschichte aus dem Dorf meiner Eltern.

Alles began vor 2 Jahren.

Da wurde die Straße (war ja nur eine DDR Buckelpiste) neu gemacht.

Als diese dann gerade fertig war kamen die Berliner Wasserbetriebe und legten neue und/oder überhaupt mal Kanalisation.

Als die Stadtwerke dann abrückten ,kam die Telekom um ihr Breitbandnetz unter die Erde zu legen.

Die Telekom war gerade fertig tat das gleiche noch ein Anbieter der Konkurrenz.

Straße auf ..Straße zu…was für ein Blödsinn.

Nun ist die Straße schlimmer als sie zu DDR-Zeiten war.

Aber wie ich das spendable Investitionsverhalten im Osten Deutschlands kenne ,wird die Straße auch wieder neu gemacht werden.(Schilder sind schon aufgestellt)

…und alles geht wieder von vorne los..???

….in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Man ganz schnell wohin…Fehlanzeige

Mal was ganz anderes.Peinliche Situation.

Man ist mit dem Auto oder der S-Bahn unterwegs.(Für mich trifft das letztere zu)

Und dann merkt man so ,das man in nächster Zeit mal auf die Toilette müßte..(was größeres).

Dieses „demnächst“ Gefühl steigert sich dann innerhalb der nächsten 3 Minuten auf „Fünf vor Zwölf“..was nun.

Mit dem Auto kann man schnell an einem Restaurant rannfahren ,wenn man nicht gerade im Stau steckt.

Aber in der S-Bahn?

Wie schnell sich doch die menschlichen Synapsen des Gehirns in Extremsituationen sofort der neuen „bedrohlichen“ Lage anpassen.

Da gehen einem in Sekunden soviel Gedanken und Gedankenspiele durch den Kopf.

Sofort fallen mir alle ,mir bekannten , öffentlichen Toiletten von Berlin ein.

In Sekundenschnelle kann ich die in Bezug auf meine derzeitige Position besser in Relation bringen als jedes GPS Gerät.

Diverse Notfallpläne schießen einem so durch den Kopf.

Warum gibts in dieser Stadt so wenig öffentliche Toiletten? Und erst recht in Nähe einer U-Bahn oder S-Bahn Station.

Schnell formieren sich die Notfallpläne A,B,C,D u.s.w bis hin zum ,was tun ,wenn es nichtmehr reichen sollte?Was macht man dann?

Alle Notfallpläne werden durch die Interwallmäßig erscheinende Dringlichkeit immer wieder in ihrer Priorität durcheinander geworfen.

Warum kann man in S-Bahn Wagen oder Autositzen keine Nottoiletten installieren?

Mitlerweile konnte ich mich schon kaum noch auf meine Notfallpläne konzentrieren ,da mir langsam schon jeder Mitreisende meine verzweifelte Notlage ansah.

Keiner konnte mir aber helfen, wie sollte man auch jemanden in meiner Lage helfen? Unmöglich.

Hin und her laufen in einem S-Bahn Wagon , damit könnte ich sogar den Leuten hinter den Überwachungskameras spanisch (oder besser arabisch) vorkommen.

Nur gut das ich keinen Rucksack bei habe..obwohl ,wenn ich dann könnte ich..ach lieber schnell vergessen ,so eine Sauerei…….!

Fazit der real erlebten Geschichte:

Ein leuchtendes „M“ einer Fastfootkette hat mich dann mit seinen hygenisch einwandfreien Sanitäranlagen erlöst.

Ein Hoch auf die hohe Netzdichte dieser Fastfoodbude.

Endlich geschafft.

.in diesem Sinne…Danke fürs Lesen…

2018…das wars dann mit deutscher Bergbautradition

Da sollen doch wirklich alle Zechen für Steinkohlegewinnung geschlossen werden.

Aber Steinkohle kommt ja schon langer eher aus Osteuropa, das ist billiger und Geiz ist Geil ,das werden auch die Kumpel im Ruhrpott und im Saarland merken ,wenn sie irgendwann in einer Region ,die völlig auf den Bergbau ausgerichtet ist ,sich neue Jobs suchen müssen.

Ein Länderverordneter K.O. Schlag für eine ganze Zunft.

Naja weg von der Kohle und weg von der Atomkraft hinzu zu Solarzellen im „sonnenverwöhnten“ Deutschland und hinzu Windrädern ,die entweder wegen Strums abgeschaltet werden müssen oder auch im Betrieb nicht so effektiv sind ,da die Betriebskosten so hoch sind ,das sie nur knapp einen Gewinn abwerfen.

Wie wärs denn wenn Deutschland generell aus dem Bund der Energieerzeuger Austritt und nur noch reinen Strom importiert.

Das wäre doch bestimmt nur gering teurer und man könnte auch gleich seine Abhängigkeit von Rußland und co vergrößern in dem man nach dem Bau der Ostseepipeline nur noch auf russisches Gas setzt.

….in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Einer für Alle

Da hab ich doch wiedermal ein Aufladeteil gefunden und weis nicht welches Gerät sich damit aufladen läßt.

Normalerweise suche ich immer das passende Aufladeteil zum jeweiligen Gerät.

Es wäre doch sicherlich machbar seitens der Industrie sich auf einen Standard zu einigen um dann ein Netzteil und Aufladeteil zu haben das auf fast alle Geräte past.

Das kann doch nicht so schwer sein.

Jeder Hersteller geht hier seinen eigenen Verbraucherunfreudlichen weg.

Technisch machbar wird doch sowas in jedem Fall sein.

Ich hab nur die Nase voll ,das ich für jedes Gerät auch nur speziel selektierte Aufladekabel nutzen kann und sich so nun die Kabel langsam mehr (und chaotisch verknoteten) Platz brauchen als die Geräte selber.

Da sollten mal die ,an Benutzerfreundlichkeit interessierten ,Unternehmen mal über ihren Schatten springen und die unnützen Einzelgänge abschaffen und sich auf einen Standard bei Netzteil und Aufladekabel einigen.

Ich habe sogar noch ein altes Siemens Handy ,das nicht mit den Netzladern der aktuellen Geräte kompatibel ist…also zählt auch die Lizenzausrede nicht mehr..

Aber wie der Chaos Computer Club das mal formulierte :

„Kabelsalat ist gesund“!!

In diesem Sinne….Danke fürs Lesen

Tempolimit für den Klimaschutz

Naja das Argument Tempolimit fürs Leben ,aufgrund der Tatsache das viele tödlichen Unfälle mit angemessener Geschwindigkeit nicht tödlich gewesen wären aber selbst das trifft wohl im Allgemeinen eher auf Bundesstraßen zu ,wo bereits ein Tempolimit besteht.

Aber bremsen fürs Klima scheint mir da doch schon sehr übertrieben.

Solange Benzin den derzeitigen Preis hat ,wird kein Raser langsamer fahren…warum auch ,wenn er es bezahlen kann.

Jeder bestimmt selbst ,wie schnell er fahren will.

Man kann an die Vernunft der 230 km/h fahrenden Schicht appelieren ,aber von Verboten halte ich nichts.

Wenn in den nächsten Jahren der Bezinpreis schleichend immer weiter steigt ,wird das auch das Tempo der Masse zügeln.

Man kann nicht auf den Autoshows die 300 PS Wagen feiern und gleichzeitig für ein Tempolimit für den Klimaschutz sein.

In den USA gibt es ein generelles Tempolimit ,aber so richtig Klimaschützend ist das bei denen wohl auch nicht so.

Da fährt man dann ganz entspannt mit 65 Meilen die Stunde mit seinem 12 Liter Leihwagen an den Schornsteinen von Detroit und Chicago vorbei..da gehen Ursache und Wirkung ein wenig auseinander.

Ein Tempolimit sieht mir hier angesichts des industriellen CO2 Ausstroßes mehr als unverhältnismäßig aus.

Aber vielleicht sollten wir alle mal die Lichtfunktion des Handys ausschalten um Strom zu sparen ,vielleicht gleichen wir damit den Stromverbrauch eines kleinen Unternehmen wieder aus?

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen..

Erdöl und die Zukunft

So ziemlich jedem ist klar ,wie sehr wir alle in unserem Fortschritt am Tropf des Erdöls hängen.

Fast nichts geht mehr ohne Öl.

Gestern sah ich in n-tv noch einen Bericht über den Flughafen Tokio.

Es ging im Prinzip darum ,das dort ein gigantischer Flughafen errichtet wurder ,der nun schon wieder aus allen Nähten platzt.

Eine zweite Landebahn ist schon im Bau und eine Erweiterung ist schon voll im Gange.

Überall auf der Welt werden die gigantischen Flughäfen ausgebaut und erweitert.

Überall wo es es nur kleinere Flughäfen gibt ,plant man eher einen gigantischen Neubau ,da eine Erweiterung nichtmehr lohnt.(Wie in Berlin).

Man bekommt den Eindruck ,das man die Flughäfen gar nicht so schnell ausbauen kann ,wie die Passagierzahlen und die Flugbewegungen ansteigen.

Weiterhin werden (Blick auf Ost-Europa) massenweise neue Autobahnen gebaut .(Was sicherlich auch durch die EU-Förderrung für Infrastruktur kommt).

Mein Gedanke dabei ist nun.

Wir wissen alle von unserer Abhängigkeit vom Öl und wir wissen auch von den begrenzten Vorkommen.

Und trotzdem bauen wir die Dinge aus ,die primär auf Öl angewiesen sind.

Wenn ich da die Reden von den Flughafen Managern und Straßenbauern höre ,das z.B. Tokio in 10-20 Jahren der größte Flughafen Asiens werden soll oder das man bis 2020 eine Autobahn von Berlin bis nach Moskau bauen will.

Die Zukunftsprognosen gehen so weit voraus ,das ich mich wundere ,wie man da die begrenzten Vorkommen des Erdöls außer Acht lassen kann.

Ich kann doch nicht mit meinem eigenen Durst an einem tropfenden Wasserhahn angewiesen sein und planen ,mein (Tropfen für Tropfen gewonnenes) Wasser bald Eimerweise zu verkaufen.

So naiv kann man doch nicht planen.

Um sich zunehmend auf neue energiepolitische Tatsachen einzustellen (gerade wenn es um Zukunftsplanung geht) plant man in richtung Erdöltropf ,der aber nicht aufgefüllt werden kann.

In Indien werden Flughäfen geplant ,die dann fertig sein werden ,wenn Erdöl so teuer ist ,das sich kaum jemand mehr ein Flug leisten kann.

Dann stehen den Flughäfen im Mumbai 45 Millionen Passagiere zur Verfügung und vielleicht 4 Millionen werden ihn dann noch nutzen können.

Gibt es ernsthafte Ansätze, neben den Analysen, sich aus dieser Einbahnstraße zu befreien?

Gibt es schon weitergehende Forschungen über alternative Antriebsmethoden für Flugzeuge??

Gibt es wenigstens Ansätze für eine Forschung ,die uns aus dieser Kriese führen könnte?

Wenn man sich mal Gedanken macht ,wie eine Welt mit einem Ölpreis über 200 Dollar/Barrel aussehen könnte,ist das schon eine düstere Aussicht.

Bisher sind sich Geologen noch nicht einig ,ab wann der Anfang vom Ende droht….aber so lange ist es wohl nichtmehr hin…..

Mehr zum Peak-Öl:

http://www.peakoil.de/

….in diesem Sinne..Danke fürs Lesen und kommentieren..