Schwangerschaft und Trisomie 21

Meine Frau ist das zweite mal schwanger und immer wieder muß sie sich als „Normalschwangere“ unzähligen Tests stellen.

Nun kann man ja gegen ein nettes Ultraschallbild nicht negatives sagen, aber routinemäßig wird ein „Trippletest“ und eine „Nackenfaltenmessung“ durchgeführt.

Bei der regelmäßigen Blutuntersuchung einer Schwangeren kam es nun dazu ,das uns das Labor mitteilte ,das ein höheres Risiko auf Trisomie 21 (Down Syndrom) besteht.

Dieses Risiko bestand zu 1:285!

Dazu muß man wissen das vieles das Blutbild einer Schwangeren beeinflussen kann.(Stress,Ernährung ja sogar der Schlafrhytmus u.s.w.)

Bei einer Schwangeren kommt es im Durchschnitt zu einem Risiko für ein Down Syndrom von 1:300- 1:320.

Nun wurde also anhand der aus dem Rahmen fallenden Risikorechnung eine Fruchtwasseruntersuchung empfohlen.

Diese hat ein Verletzungsrisiko für das Kind um die 1:200.

Da fragt man sich schonmal ,warum hier die Behandlung an sich risikoreicher ist als das Risiko an sich.

Nun haben wir also ohne Zwischenfall die Fruchtwasseruntersuchung über „uns“ ergehen lassen.

Diese Probe wurde dann wieder an ein anderes Labor geschickt.

Das Ergebnis war wie erwartet::Keine Bestätigung des Verdachts.

Die freundliche Dame ,die mich anrief war sehr freundlich und sehr auskunftsfreudig.

Auf Nachfragen berichtete sie mir ,das normalerweise zur Risikoabschätzung die Messung der Nackenfalte und (der für Down Syndrom typische) verkürzte Nasenbeinrücken mit in die Berechnung des Risikos mit einbezogen werden.

Seit den Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen sind die Gynäkologen aber gezwungen möglichst Kostengünstige Labors zu beauftragen und dazu gehört auch das man Test A in Labor B macht und Test C in Labor Y.

Jedes Labor rechnet dann nur anhand seiner Ergebnisse seinen Risikofaktor aus ,obwohl es näher an der Wahrheit liegen würde ,würde man alle Faktoren die dafür mit eine Rolle spielen in die Bewertung mit einfließen lassen.

Das wäre zwar teurer im Einzelnen aber im Gesammten billiger.

Nach Angaben der Frauenärztin hat sie 5 mal so viele Fälle,die jetzt plötzlich einen Test machen müssen ,weil die Berechnungskriterien fürs Risiko jetzt ohne zuführen der Messungen fungieren.

Also werden immer mehr werdende Mütter durch nutzlose Test verunsichert.

Auch wenn das Ergebnis nachher gut ausfällt und jeder der einen Internetanschluß hat kann selbst auf Seiten nachlesen ,das man im Normalbereich der Messungen liegt und ein Test eigentlich überflüssig ist.

Es ist ja schön was heute alles medizinisch und technisch auf diesem Sektor machbar ist aber jeder Test muß ja erstmal Befundlos ausfallen und man sollte doch immer abwägen ob man sich so einen Spießrutenlauf des Wartens zumuten will.

Da die meißten dieser Tests um die 20.Schwangerschaftswoche durchgeführt werden ,frage ich mich eh ,was will man machen ,sollte der Test mal den Verdacht bestätigen?

Zu Anfang der Schwangerschaft hat man ja noch wenigstens eine Theoretische Wahl,aber gegen Mitte????

Ich finde die ganzen medizinischen Tests stiften mehr Unruhe (was ja auch nicht im Sinne der Schwangeren sein kann) als sie was nützen.

Nun haben wir erstmal ein Ergebnis was uns wieder (trotz des geringen Risikos) wieder etwas durchahtmen läßt.

Aber das warten zwischen den Tests ist nicht förderlich.

Ärgerlich ist dann nur die Tatsache ,das Gynäkologen uns beruhigen müssen und uns erklären müssen ,das logischerweise alle OK ist ,weil die Messungen und die vorhergehenden Test gut ausgefallen sind.

Ds sie aber die Proben einzelln zu den Labors schicken muß ,kann nur jeder nach dem urteilen was er hat.

Schließlich kann man ja auch nicht auf einen Dicken alten Mann mit Hüftleiden der fast Blind ist schließen ,wenn man mal eine Brille findet.

Schlimmer traf es da noch eine Bekannte von mir..(naja eher meiner Frau)

Die bekam den Verdacht auf „Schwerstbehinderung“ zu einem Risiko von 1:250.

Vor ein paar Wochen bekam sie ihren Test und der schließt eine Schwerstbehinderung zu 99,0 Prozent aus.

……….in diesem Sinne…..(Sollte eine Schwangere das lesen…laßt euch nicht verrückt machen…danke fürs Lesen.

Fernbeziehung

Es ist zwar schon ewig lange her aber ich kann mich noch gut daran erinnern.

Es war Anfang der 90er Jahre konnte ich nicht viel dagegen tun und ging eine Fernbeziehung ein.

Wir beide hatten uns im Urlaub kennen gelernt und irgendwie war es sofort mehr als ein Urlaubsflirt und es gab für uns beide keine Alternative als das über die Distanz von 600 Kilometern zu versuchen.

Urlaub zuende und nun saß ich in Berlin und sie weit im Süddeutschen Raum.

Diese Entfernung war für mich damals noch weiter und noch mehr Barrierenbehaftet als heute.

Damals war eben das Telefonieren noch extrem teuer und eine Zugfahrt dauerte immer über 8 Stunden.

An Billigflieger war ja damals noch nicht zu denken.

Heute kann man umsonst übers Internet Stundenlang telefonieren ,sogar mit Webcam oder per Internet sich den günstigsten Flug raussuchen.

Früher war das immer eine halbe Weltreise.

So ließen wir uns nun darauf ein das jeder ja praktisch in seiner Stadt sein leben weiterlebte und an den Wochenenden oder im Urlaub/Ferien konnte man sich dann länger sehen.

Die übliche Pendelei Freitags irgendwo hinzufahren und dann am Sonntan mit dem letzt möglichen Zug zurück teilten mit mir damals noch anderen ,wenn man sich so die Szenen auf den Bahnhöfen ansah.

Auch im Zug selber konnte man gut erkennen ,wer nach einer Arbeitswoche nach Hause fuhr und für wen das Leben jetzt erst wieder richtig begann..zumindest übers Wochenende.

Ich habe die Tatsache schnell akzeptiert, das man am Sonntag eben wußte ,das es wieder eine Woche dauern würde.

Manchmal fiel es mir ein bisschen schwerer und mal nicht ganz so schwer.

Oft habe ich die Nachteile der Beziehung auch als Vorteil gesehen.

Am Wochenden war ich dann für sie da und in einer anderen Welt und dann ging ich eben wieder zurück und hatte da meine Freunde und alles was einem so an der Heimat nahe steht.

Ich fand es sogar manchmal so besser.

Mein Argument war immer ,das man sich an an den Wochenenden mit „gemeinsamer Energie“ versorgen konnte und dann ist man wieder gesärkt für die Woche.

Sie sah das nie so.

Für sie war jeder Abschied, besonders in den ersten Jahren immer eine Qual.

Das Argument ,das jeder nun erstmal seins macht und das wir uns aufeinander freuen können ,war nicht ihr Argument.

Sie konnte die Zeit nicht mit Vorfreude überbrücken ,wollte mich eher gar nicht mehr hergeben ,ich hingegen genoß die Zeit bei ihr aber auch die Zeit ohne sie.

Kurz mir machte es nicht soviel aus, das ich jetzt wieder nach Hause mußte (oder sie) weil ich ja wußte das wir uns in 4 Tagen wieder sehen werden.

Aber scheinbar ticken da Frauen und Männer anders.

An den Wochenenden klebten wir dann ziemlich oft und eng zusammen ,was ich aber nach einer Arbeitswoche nicht so schlimm fand.

Meine Überzeugung von dem langen Bestand der Beziehung begründete ich auch dadurch ,das wir uns ja nicht täglich sahen und uns daher nicht überdrüssig werden konnen oder uns irgendwie auseinander leben konnten.

Beide hatten wir auch die Meinung das eine Liebe die so eine große Entfernung überbrückt und der soviel Steine (teuer telefonieren,lange fahren,lange warten) in den Weg gelegt werden vielleicht sogar stärker ist,wenn sie sich durch die Komponenten nicht auseinander reissen läßt.

Nun lebte der eine da und der andere da und ab und zu betrat der eine mal die Welt des anderen.

Aus einer Urlaubsbeziehung ist eine Beziehung geworden ,die immernoch in der Freizeit stattfand und somit immernoch irgendwie eine Urlaubsbeziehung war.

Der Gedanke daran irgendwas zu ändern hatten wir schon ,aber ich für mich schob ihn immer für mich voraus.

Nach dem Motto „Klar werden wir irgendwann irgendwo zusammenziehen ,aber erstmal …“.

Sie nahm das Problem schon ,für ihre Möglichkeiten , stärker in die Hand und ließ immer die Option stehen in Berlin zu studieren ,wenn es auch nur ein Semester wäre.(zur Probe praktisch).

Ich hatte das bestreben enger zusammen zu rücken auch aber immer mit dem Gedanken ,lieber morgen oder nächstes Jahr als jetzt.

Mir ging ja auch unter diesen Umständen gut und ich fand die Beziehung ja so ok wie sie war.

Dazu kommt noch ,das ich zu Hause ein klassisches Singleleben führe, (also kein Fremdgehen) aber kochen und Wohnen und das Gefühl der eigene Boss im Leben zu sein.

Das hätte ich aufgeben müssen ,welcher Gedanke mir nicht so gefiel.

Für mich war eben das Single Leben mit Wochenendausstiegsklausel angenehmer als der Gedanke einer täglichen Beziehungen mit Verpflichtungen und Abwaschen und regelmäßig arbeiten gehen und den Müll rausbringen und absprechen wenn man mal weggeht.

Mein Leben was ich damals führte war nicht mit dem Beziehungsleben zu decken ,was sie sich dann vorstellte..also schob ich die nächste Evolutionsstufe der Beziehung auf eine ganz lange Bank.

Nun passierte aber was ,was ich nie gadacht hätte.

Das fahren an den Wochenden zu ihr oder ihr Besuch wurde immer mehr Gewohnheit.

Berechenbare Gewohnheit.

Obwohl wir zueinader doch ziemlich offen waren ,gabs doch immer eine dünne Maske die man sich aufsetzte ,wenn man sich sah.

Ich habe gearbeitet wenn mir mal gerade ein Job zugeflogen kam, wenn das Geld von meinen Eltern kam ,dann brauchte ich mir also nicht die Finger schmutzig machen und morgens aufzustehen.

Ihr Leben sah aber im Idealfall viel planbarer aus als meine pure Lebensanarchie.

Nun gab man sch bei Besuchen immer etwas ordentlicher und arbeitsstrebsam als man wirklich war und war sie weg oder kam man zu Besuch ,ließ man dann wieder fünfe grade sein.

Da sich in meinem Leben auf Jahre gesehen nicht viel verändert hat und auch meine Lebenseinstellung um 14 Uhr mal zu sehen was der Tag bringt auch nicht abgestellt wurde trieb uns oft in einen großen Streit.

Hatte ich einen Gelegenheitsjob (irgendwoher muß ja das Geld für die Zugfahrt kommen) ging es dann ein bisschen besser…war ich wieder zufriedener Arbeitsloser 14 Uhr Aufsteher ,war wieder Streit vorrpogrammiert.

So hatte wir irgendwann die Woche zu Hause aber das freuen aufeinander war nicht wegen der verschiedenen Vorstellungen vom Leben abhanden gekommen.

Für mich war es dann nur noch Gewohnheit ,als würde ich zu meiner Schwester fahren.

Würde man mal ausklammern ,das wir noch ab und zu miteinader ins Bett gegangen sind , könnte man auch annehmen das es meine Schwester ist.

Das Feuer der Liebe war zu einem Kaugummi geworden ,den man irgendwie trotzdem nicht ausspucken wollte ,aber nur weil man dann gar nichts mehr im Mund hat und sich schon an ihn gewöhnt hat.

Sie hat so oft auf mich eingeredet ,ich sollte mein Leben in den Griff bekommen sonst weis sie nicht wie die Beziehung weiter gehen soll.

Auch in den letzten Phasen der Beziehung merkte ich das ihr noch sehr viel dran lag, das ich ein anderes Leben führen sollte und in den geregelten Verhältnissen könnte man sich dann weiterentwickeln.

Auf den in der Zukunft Möglichen Satz „Kann nicht kommen ,das Sozialamt zahlt nicht “ hatte sie weder Lust noch würde sie das Leben ihres Partners auf diesem Niveau respektieren können.

Klar ,wenn sie sich so eine Familie vorstellt und ich mag es aber lieber mal 4 Tage das Bett nicht zu verlassen ,das ist schon nicht der Idealfall.

Da hält so eine Frau wirklich nur noch die Liebe und die Hoffnung das sich das mal ändern würde.

Irgendwann war es dann soweit ,sie hatte jemanden neuen kennen gelernt, dem sie Gefühlsmäßig nicht so nahe stand wie mir aber er erfüllte die Ernährerrolle besser.

Die Trennung wäre sicherlich viel schneller über die Bühne gagangen ,wäre ich dann nicht nochmal (aus verletztem Stolz) zur Hochform aufgelaufen und hätte auf einmal den Liebesbriefe schreibenden Romeo markiert ,der dann sich selbst um Bewerbungsgespräche kümmert und der immer entweder von wahrer Liebe faselt oder vom Knoten der angeblich zur Änderung des Lebens geplatz sein soll.

Dieses kurzfristige Wandlung ließ sie lange noch zwischen den Stühlen sitzen ,aber sie steckte wohl schon zu sehr in ihrem Problem des mir Glaubens fest.

Wäre ja auch nicht so toll ,da ja alles meine Taktik war und das wird sie zum Teil auch so gesehen haben.

Jedensfalls konnte sie sich lange nicht für mich oder für ihn entscheiden ,sodass ich dann aus Kampfesmüdigkeit das Schlachtfeld verließ.

Wir einigten uns dann auf das scheinheilige Versprechen ,das wir mal ein bisschen Zeit ins Land gehen lassen und dann in ein paar Monaten gucken ,was sich verändert hat um dann vielleicht noch einen Versuch zu starten.

Zu einer strikten Trennung konnte sie sich nicht aufraffen sondern immer so eine Aussage mit Hintertür.

Die komische Moral der (wahren) Geschichte ist ,das Beziehungen oft daran kaputt gehen ,wo man es eigentlich nicht erwartet.

Wenns die doch zu große Entfernung gewesen wäre ,hätte man mit rechnen können.

Aber wie man sich in einer Wochenendbeziehung so entfernen kann ist mir ein Rätsel.

Das gute an der Geschichte:

Ich habe dann mein Leben so in den Griff bekommen ,wie sie es immer von mir haben wollte.

Erst um es ihr zu beweisen und dann weil ich mich selber darin wohl fühlte.

Gut 4 Jahre für eine Urlaubsbeziehung ist doch schon nicht schlecht..wer hat sonst so lange Urlaub?? ;-))

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen ..auch wenns ein bisschen länger war ,konnte mich aber dabei nicht kürzer fassen ,was raus muß muß raus.

Der wartende Tod

Gestern hab ich mich mal wieder mit meinem Vater getroffen.

Dieser mußte mir gleich eine schlimme Nachricht anvertrauen.

Einer seiner engsten Freunde liegt im Sterben.

Sein Freund ist wie mein Vater Mitte fünfzig und vor einem Jahr wurde Krebs diagnostiziert.

Dann war wohl alles weg und das bleibende Restrisiko hat sich bei ihm so negativ geäußert ,das nun keine Heilungschancen mehr bestehen.

Nun will man sich auf medizinischer Sicht nur darüber klar werden ,ob man ihm nun eine leichte Lebendverlägerung verschafft oder ob diese Maßnahme zu einer so kurzfristigen Lebensverlängerung führt ,das sich der Einsatz mit allen drum herum überhaupt noch lohnt oder ob sie ihn gleich ohne Behandlung nach Hause entlassen.

Hier geht es wahrscheinlich um 3 oder 6 Monate..aber das Urteil des Lebens steht fest.

Der Mann ist geschieden und hat einen Sohn in meinem Alter ,aber ich weis nichtmal ob er zu ihm überhaupt noch Kontakt hat.

Man sah meinem Vater an ,das er unter der Tatsache sehr leidet.

Mein Vater ist eigentlich nicht der Typ der mir fassungslos gegenübersteht und nicht richtig weis wie er sich verhalten soll und nicht weis ,wie er das verkraften soll.

Er weis nichtmal ob ihn sein Freund in diesem Zustand nochmal sehen will und er weis auch nicht ,ob er es durchhalten würde ihn zu sehen.

Für ihn steht fest ,ist es sein Wunsch ,wird er ihn besuchen auch wenns noch so weh tut.

Vielmehr quält mein Vater aber die Sitiuation mit der er nun vor seinem Freund umgehen muß.

Wie soll er sich ihm stellen?

Er kann ja schlecht reinkommen und ihm Mut zu sprechen und sagen „Das wird schon wieder!“

Es wird ja eben nicht wieder.

Eine Situation im Leben meines Vaters mit der er nicht so recht umgehen kann und die ihm schon viele schlaflose Nächte bereitet haben.

Nun hat der Freund meines Vaters auch schon seit Jahren wieder eine neue Freundin ,die natürlich auch mit den Nerven völlig am Ende ist.

Da sich mein Vater seinem Freund sehr verbunden fühlt ,möchte er das Leiden der Freundin auch noch durch ellenlange Gespräche auffangen ,dabei kommt er nichtmal für sich mit dieser Situation klar.

Die Situation ließ meinen Vater auch wieder die unvermeidliche Tatsche des Todes für alle präsent werden.

Wenn jemand aus seiner Mitte gerissen wird ,dann beschäftigt er sich auch generell mehr mit dem Thema Tod und auch seiner eigenen Vergänglichkeit.

Ich habe das an seinen Erzählungen und seinen weitreichenden Plänen gehört.

Durch das Bewußtwerden der Tatsache seiner eigenen Sterblichkeit und das alles manchmal ganz schnell gehen kann ,schwankt er zwischen Trauer um seinen Freund und Wehmut was sein eigenes Alter angeht und dem Drang seine verbleibenden Zeit möglicht Sinnvoll zu gestalten.

Schon gehen die Planungen bis in den Sommer hinaus ,was er noch alles an menschlichen Tagen und Familiären Erlebnisse bisher aus Zeitmangel auf die lange Bank geschoben hat.

Daher will er mit seiner Frau und seinem Sohn (ich ) und seinen Enkeln dieses Jahr soviel unternehmen ,wie ich es in den letzen 10 Jahren nicht von ihm gewöhnt war.

Der Tod oder nur der anstehende Tod eines geliebten Menschen ,läßt allzu oft die „Überlebenden“ (zumindest kurzfristig) enger zusammenrücken.

Familien kommen wieder zusammen und verkrachte Freunde beenden endlich ihren Streit.

So traurig auch der Tod eines geliebten Menschen ist ,aber paradoxerweise läßt er seine Hinterbliebenden manchmal intensiver und bewußter leben.

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Irak, Geld und nochwas

356 Mrd. US-Dollar hat der Irak Krieg bis heute gekostet.

Wenn wir mal ganz optimistisch ,könnte man jetzt die Hälfte geschafft haben.

Viel von dem was man offiziell erreichen wollte ,wurde ja nicht erreicht ,aber die eigentlichen Interressen sind wohl alle aufgegangen.

Sieht man sich mal die enorme Summe an ,dann frage ich mich ,was hätte man mit dem Geld alles auf direktem Wege erreichen können?

Es geht hier nicht primär um den Irak ,aber nehmen wir mal alle Kriegsplätze mit Amerikanischer Beteiligung.

Dann kommen noch jährliche Rüstungsausgaben von 300 Mrd Us Dollar hinzu.

Welchen Konflikt auf der Welt hätte man nicht einfach so rein finanziell lösen können ,hätte man das Geld dafür eingesetzt.

Vielleicht wäre einigen Menschen einges erspart geblieben und die USA hätte sich in den Augen der überfallenen Völker nicht zur Zielscheibe Nr.1 der Welt gemacht.

Gut die Frage kann ich mir selbst beantworten ,da die amerikanische Wirtschaft nur durch die Rüstungsindustrie am Leben gehalten wird.

Würde Woanders kein Blut mehr fließen ,wären Huntertausende da Arbeitslos und würden Millionen mit in die Arbeitslosigkeit reißen.

Das Wirtschaftssystem der USA (und damit auch Westeuropas) würde damit zusammenbrechen.

War nur mal so eine Überlegung ,das man mit dem Geld eigentlich hätte jeden Iraker bestechen können ,indem man ihm die Zukunft und der seiner Familie bis ins Jahr 2050 finanziell absichern könnte.

Ich glaube solch beschenkte wären schlechte Saddam Kämpfer gewesen.

Es ist doch ganz schön pervers ,das auf der Welt immer wieder einfach Menschen durch US-Bomben sterben müssen ,damit es in der Welt der Freiheit immer so weiter geht wie jetzt.

Hat irgenwie was von Vampir-Opfer Phänomen.oder?

Das Foto in meinem Blog erinnert mich ein bisschen ans dritte Reich in dem ja auch an Menschen einfach mal so Versuche gemacht wurden ,oder man sie so lange gequält hat um zu testen wieviel Schmerz der Mensch im Todeskampf verträgt.

Den Folterknechten damals wie heute sind wohl alle Züge der Menschlichkeit abhanden gekommen.

Dem Mann auf dem Foto hier wird schon nichts passieren ,schließlich kommt er aus einem Land ,was von Gott erwählt wurde….

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Keine Zeit….Expander der Zeit

Keine Zeit..das hört man immer wieder.

Versetzt man sich mal in die Zeit in der die Menschen noch in Hütten lebten ,da hieß es früh aufstehen und dann jagen gehen (sonst gabs nichts zu essen).

Zu Hause wird dann gegessen und die Jagd für morgen vorbereitet und bei Einbruch der Dunkelheit ..ab wieder ins Bett.

Ein „paar“ Jahre später ,als dann die industrielle Kinderarbeit auch auf der Tagesordnung stand ging man 10-12 Stunden arbeiten um sich und seine Familie über Wasser zu halten und kehrte dann in seine Arbeitersiedlung zurück.Und das 6 Tage die Woche.

Dann kamen erstmal 2 Kriege und dann die soziale Revolution.

Gewerkschaften und Arbeitszeitregelungen wurden geschaffen.

Dann kamen die Roboter ,die den Menschen das meißte der schweren Arbeit abgenommen hatten.

Bisher strebte der Mensch immer ,erst nach Arbeitsteilung und dann danach das ihm mehr und mehr die Arbeit abgenommen würde.

Mitlerweile haben wir es weit gebracht.

Eine Waschmaschine erspart es uns Stunden in der Waschküche mit Waschbrett zuzubringen.

Eine Spühlmaschine übernimmt das spühlen des Geschirrs und inzwischen gibts sogar Saugroboter ,die uns die 10 Minuten des täglichen Wohnungssaugens abnehmen.

Wir sitzen immer öfter im ICE oder gleich Flugzeug um einfach Zeit zu sparen.

Selbst der Videorekorder oder gar Festplattenrekorder weis per Showview durch eingabe von 6 Zahlen was er aufzunehmen hat und das er ggf. auf die Wunschsendung wartet mit der Aufnahme.

Ein Handy ermöglicht es uns nicht zu Hause auf einen wichtigen Anruf warten zu müssen.

Fast jede Erfindung hat damit zu tun uns das Leben bequemer und automatisierter zu machen.

Irgendwann werden wir nichtmal selber Auto fahren müssen,dann können wir wärend der Fahrt etwas Sinnvollesres machen.Navigationshilfen sparen uns Zeit, die wir beim Umwegfahren und Karte lesen einplanen müßten.(inkl. Stauumfahrung)

Und was hats genützt???

Keine Zeit …keine Zeit..keine Zeit….genau wie vor 1000 Jahren…oder gar noch schlimmer ,da wir ja jetzt in Minuten und Sekunden rechnen können.

Da haben wir eine so lange Fortschrittsperiode hinter uns ,in der wir uns von soviel Arbeit per Automatisierung befreit haben und haben weniger Freizeit als vorher.

Ist es ein Wesenszug des Menschen sich für jede gewonnene Stunde wieder mit 2 Stunden Arbeit zuzudrücken um dann wieder drann zu arbeiten ,wie man die 2 Stunden Arbeit auch in 90 Minuten erledigen kann?

Warum kann die Menschheit an sich ,durch Automatsierung ,erworbene Freizeit nicht einfach für das individuum zu Nutze machen?

Ein Wesenszug?Eine strebende Grundeingenschaft des Menschen?

Wohl eher nicht ,denn dann würde man nicht so über immer mehr Zeitmangel klagen.

Wer heute berufstätig ist ,hat kaum noch Zeit ,was mit seinen Kindern zu machen…das kann kein Wesenszug sein…das würde gegen die Biologie den Menschen gehen.

Also ein Gesellschaftsporblem ,mit dem erreichten nicht im Ansatz zufrieden zu sein?

Dafür würde sprechen ,das man als „Firmengesellschaft“ auch noch die 50 Sorte Waschmittel auf den Markt bringt und das Individuum Mensch auch noch die 50 Sorte ausprobiert ,ob nicht im Vergleich zu den anderen 49 nicht doch noch mehr Waschkraft herauszuholen ist…wie zumindest versprochen.

Ich bin davon fast überzeugt das wir das Zeitproblem nie in den Griff kriegen.

Wenn irgendwann alle Arbeit von Robotern erledigt wird und der Mensch noch nichtmal eine Überwachende Funktion hat, wird diese Tatsache einige nicht schlafen lassen ,bis sie rausgefunden haben ,wie man die Roboter 2 Sekunden am Tag schneller macht.

Der Rest wird aus anderen Gründen ,dafür einfach keine Zeit haben darüber nachzudenken….

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Das Küchenradio

Wieder eine Neue Folge meines Lieblingspodcast „Küchenradio“.

Viele Podcast laufen ja auf das gleiche raus…“Ich bin …und weis eigentlich nicht was ich hier erzählen soll…“

Die Crew vom Küchenradio haben immer ein interessantes Thema ,was in einer ungeschnittenen Sendung aufgenommen wird.

Man fühlt sich eher mit am Talktisch sitzen ,als an professionelles Radio.

Aber genau deswegen werden auch Themen und Meinungen angepackt die im Radio nicht bestehen könnten.

Immer wieder sehr informativ und lehrreich zuzuhören….

www.kuechenradio.org

Solarium

Ich muß zugeben ich war bis vor 3 Jahren auch gerade in den Wintermonaten

einmal die Woche im Solarium.

Ein bisschen gesünder aussehen ,ein wenig Lichttheraphie in der Dunklen Jahreszeit.

Neulich ging ich wieder an „meinem“ Solarium mal vorbei und da

kam eine Frau gerade raus und beim ersten Blick sagte ich mir schon

,das kann nicht gesund sein.

Manche übertreiben es ja damit in jeder Art und Weise.

Bei dieser Frau konnte man nicht erkennen ob sie 50 oder 70 ist.

Die Hautfarbe war so überstrahlt verdunkelt ,das es schon unnatürlich aussah.

Ich frage mich ,warum manche das so überteiben müssen.

Sie sah so aus als würde sie jeden Tag gehen und ihre Haut war so mit Falten

übersäht ,das sie einfach nur alt,starkt gebraucht und unnatürlich aussah.

Das hat nichts mehr mit gesund aussehen zu tun ,da jeder sofort die Überdimensionierung der

künstlichen UV Strahlendosis erkennt und es sieht einfach nur lächerlich aus.

Wie sich ihre Haut ,auch ohne weiterer Strahlendosis , noch im Alter verändern wird ,möchte ich

gar nicht wissen.

Manche wissen einfach nicht ,ab wann der Zenit zwischen Gebräuchlichkeit und Mißbrauch überschritten ist…

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Die Bürokratieverwaltungsbehörde

Zur Reduzierung von Bürokratischen Vorgängen habe ich mir mal so meine Gedanken gemacht.

„Jetzt wird der Staat schlanker und der Bürokratie der Kampf angesagt“ hieß es 1912 in Deutschland.

Naja richtig viel hat sich bisher nicht getan ,aber wie wärs damit.

Es müßte eine Bürokratieverwaltungsbehörde geben.

Einmal Zentral in Berlin und dann mit Vertretungen in den Hauptstädten der Bundesländer und kleineren Zweigstellen in den Landkreisen.

Diese würde dann jeden (aber wirklich jeden) Bürokratischen Akt werwalten und analysieren.

Jeder Überflüssige Akt könnte dann die Bürokratieverwaltungsbehörde der Bürokratieabbaubehörde melden ,die dann ebenfalls in Bund und Ländern genauso oft vertreten ist.

Diese beschäftigt sich dann mit den Vorschlägen von Bürokratieabbau durch ggf neue Bürokratieabbaurichtlinien und Bürokratieabbauverordnungen und Bürokratieabbaugesetzen.

Sollte es dann (wider Erwarten) zu dem Fall kommen ,das ein Bürokratischer Akt nicht immer notwenidig sein muß ,dann würde man es an die Bürokratieabbauaufsichtsbehörde weiterleiten ,die dann ggf. den Fall an das neu zu erschaffene Bürokratieabbaugericht vorbringt.

Sollte dieses Gericht in der 8 oder 9 Instanz zu dem Urteil kommen ,das dieser Akt an sich zu viel Bürokratie verursacht hat ,dann wird dieser Einzellfall der Bürokratieabbaubehörde gemeldet ,die es dann in der „Zentralen Archivstelle für erledigte Bürokratievorgänge“ einlagert.Natürlich mit Kopie an die Landesbürokratieabbauarchive.

So könnte dann das Bundes (oder Landesamt) für Bürokratieabbau halbjährlich einen Bericht über die Erfolge des Bürokratieabbaus berichten.

Das klingt jetzt vielleicht nach noch mehr Bürokratie als vorher ,aber es könnte ja eine Bürokratieabbaukontrollbehörde die Kontrolle darüber übernehmen das alle Beamten so effektiv arbeiten ,wie wir es von ihnen gewohnt sind.

Diese müßte natürlich von einer Bürokratieabbaukontrollbehörden-Überwachungsbehörde kontrolliert werden die natürlich allein dem Minister für Bürokratieabbau untersteht.

Ich hoffe ich habe keinen Antrag und keine DIN Norm vergessen..

Der Vorteil dieser Vision ,wir hätten keine Arbeitslosen und keine Leer stehenden Gebäude mehr in Deutschland ;-))

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Viel Zeit oder viel Geld

Wer ist als reicher anzusehen? Der ,der viel Geld besitzt und dafür jeden Tag 12-16 Stunden arbeiten muß?

Oder der ,der kaum Geld hat ,aber den ganzen Tag zu seiner freien Verfügung hat?

Würde man beide Elemente in einen Direkten Vergleich setzen sieht man schnell ,was hier wohl wertvoller ist.

Ich gehe arbeiten und investiere meine Zeit um an Geld zu kommen.

Ich könnte mir aber für das Geld keine Zeit kaufen.

Geld kann man in einer Bank stehlen oder vielleicht sogar im Lotto gewinnen..man kann es aber auch verlieren.

Zeit kann man kaum in größeren Mengen gewinnen…eher in kleineren Portionen verlieren.

Zeit ist absolut…Geld eher relativ.

Überall wird Zeit auf direktem Weg mit Geld gleichgesetzt und auch so verrechnet.

Ist man bereit in einem Bummelzug von Berlin nach Hannover zu fahren ,dann kostet es nicht so viel als würde man mit einem schnellen ICE fahren wollen.

Generell kann man fast überall sagen ,was man an Zeit spart, muß man an Geld drauflegen und wo man Geld spart muß man meißt mehr Zeit einrechnen.

Soll irgendein Vorhaben beschleunigt werden ,dann ist es meißt eine Kostenfrage.

(Wie man am Berliner Hauptbahnhof sehen konnte ,der ja mit dem Anpfiff zur WM 2006 fertig sein mußte).

Also ist Zeit erstmal als Wertvoller anzusehen als Geld.

Aber ohne Geld ist man nicht richtig frei.

Mit noch so viel Zeit ..kann man ohne Geld nicht existieren.

Ohne Geld ist man auf einen sehr engen Radius gefangen den man zur Not zu Fuß laufen kann.

Mit Geld wird man erst so frei ,das man sich weiter weg (von zu Hause) bewegen kann ,als man es zur Steinzeit noch getan hatte.

Ich denke die Lösung des Problems ist das Gleichgewicht zu halten.

Denn ohne Geld bin ich nicht frei (hab ja nichtmal was zu essen).

Und ohne Zeit bin ich auch nicht frei..(hab keine Zeit um irgendwas zu machen).

Die Balance zwischen Geld und Zeit in der die Freiheit entsteht muß jeder für sich selbst finden.

Manch einer braucht mehr Zeit und mach einer braucht mehr Geld.

Wer nun reicher ist ,der mit viel Lebenszeit oder der mit viel Geld…beantwortet komischerweise jeder anders .

Fragt man einen Jugendlichen ,der würde gerne mehr Geld haben…fragt man einen alten reichen Mann ,der würde dann sofort alle seine Reichtümer sofort aufgeben und auch arm sein …wenn er nocheinmal jung sein könnte.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Basisdemokratie

Nach einem Gespräch mit einem Aktivisten der Bewegung „Mehr Demokratie“ ( www.mehr-demokratie.de )vor einer ganzen Weile ,kam ich doch auf einen abstrakten Gedanken ,der sich aber durch den Aktivisten als Mögliche Option herausstellte.

Der Aktivist setze sich für die ,durchaus lohnenswerte , Fiktion ein ,das in Deutschland viel mehr demokratisch entschieden werden sollte.

Neben den Faktoren ,das viel zu viel Stellvertreter-Entscheidungen getroffen werden ,sollte viel mehr durch Volksentscheide entschieden werden.

Auch wenn ich das für nicht so gut halte ,da den meißten der Weitblick solcher Entscheidungen fehlt (da sie sich nicht lange genug damit beschäftigen können) ist es ja im Ansatz eine gute Idee.

Aber würde ich einen Volksentscheid ins Leben rufen ,das jeder Bürger jeden Monat 10.000 Euro zum ausgeben bekommt ,wie würde wohl mein Volksentscheid laufen.

Viele Entscheide sind durch EU Reglementierungen und der globalen wirtschaftlicher Vernetzung wohl kaum noch als rein deutscher Volksentscheid durchzubringen.

Aber bei anderen Themen, könnte man die eine oder andere Massendemonstration duch Volksentscheide ersetzen.

Gerade zur EU Osterweiterung sollte man die Europäher selbst fragen und nicht die wirtschaftlichen Mittelsmänner.

Meine Frage über die Demokratie selbst richtete sich jedoch gegen das Wunschziel Basisdemokratie.

Da dieser Aktivist die offene Ausübung der Demokratie als Demokratiestärkend beschrieb stellte ich folgende Frage:

Ich :“Hätten wir eine Basisdemokratie, dürfte ja jeder mit nötiger Unterstützung ein Volksentscheid hervorrufen.?“

Timo: „Ja,solange es demokratisch relevant ist, also nicht 99 zu 1 ausgehen würde.“

Ich: „Dürfte sich eine Demokratie…rein demokratisch selber abwählen und durch ,sagen wir mal eine Monarchie ersetzen?“

Timo: „Im Prinzip ja..klar“

Ich :“Also darf sich eine Demokratie selbst auflösen und ihre Ideale durch derzeit Verfassungswidrige Systeme ersetzen?“

Timo: „Das Wesen der Demokratie ist eben das sie ,wenn sie unkontrolliert existiert ,also als real existierende Basisdemokratie sich in alles verwandeln darf,solange es die Mehrheiten dafür gibt.“

Ich : „Also ist auch das Grundgesetz einer Basisdemokratie schutzlos ausgesetzt?“.

Timo: „Bei einer Basisdemokratie ,ja..bei einer Demokratie auf Volksentscheiden nicht

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Das Bestreben aber jeder Demokratiebewegung ist doch das erreichen einer Basisdemokratie.Denke ich mal.

Wenn nun das Volk beschließt ,man sollte das 3. Reich wieder aufleben lassen,dann ist es eben Demokratie?

Wenn nun das Volk drüber abstimmen würde ,den Paragrafen für Folterung und Todesstrafe doch zu streichen ,weil die Medien wieder mal ein Thema emotional hochkochen lassen, was dann?

Da finde ich doch ( mit allen Übeln) die Vertreterdemokratie besser.

Hier wählt man Vertreter aus und die sind dann für einen Demokratisch,sind aber dem Grundgesetz unterworfen.

Das Grundgesetz ist eine Maxime eines Volkes ,das man nichtmal durch Demokratie antasten dürfte.

Jede gute Demokratie braucht auch einen harten Kern ,über den man nicht verhandeln kann.

..in diesem Sinne…Danke fürs Lesen..

Scoring…Der Mensch in der Schublade

Durch ein Firmeninternes Seminar zum Thema Scoring bin ich dann doch ein bisschen stutzig geworden ,wie weitreichend dieses Thema ist.

Wir sind in der Firma gezwungen ein Scoring-Programm einzusetzen ,welches uns schneller ein Risiko für ein Projekt errechnen läßt.

Dabei geht es bei mir konkret um den schlecht planbaren zeitlichen Rahmen ,der dann jederzeit durch verschiedenste Umstellungen im System wieder neu errechnet werden kann.

Das Thema Scoring geht aber leut Seminar noch viel weiter.

Banken nutzen Scoring um ihre Kunden nach Kreditwürdigkeit zu prüfen ,ohne sie dabei ausspionieren zu müssen.

Große Versandhäuser werden eine teure Ware nur auf Vorkasse zustellen ,wenn man (selbst als SchuFa Frei und gut verdienend) in einer Gegend mit hoher Verschuldungsrate wohnt.

Beim Scoring wird immer vom Umfeld Ähnlicher auf die Person selbst geschlossen.

Das Thema Scoring soll sogar soweit gehen ,das Krankenkassen (wenn nicht schon Realität) die statistische Lebenserwartung ausrechnen und bei bestimmten Diagnosen den statistischen (vor allem finanziellen) Krankheits oder Lebensverlauf.

Blut und Urin können (und werden zwangsläufig) auf Drogen untersucht. (läßt sich nicht vermeiden und ist in einem normalen Blutbild zu erkennen).

Steht ein geheimer Drogenkonsum fest (zumindest nach den Werten zu urteilen) dann kommt man sofort in eine neue Schublade und bekommt wohl einige Punkte abgezogen auf der Skala der Versicherbarkeit.

Scoring wird aber auch per Umfrage eingeholt.

Wer ins Theater geht (und diese Information irgendwie zum Scoring Betreibenden kommt) der wird als intelligenter als ein Kinogänger eingestuft und damit auch gesünder Lebend und finanziell reicher.

Wer per Ratenzahlung kauft (Versandhaus) der ist dann eher als „Knapp bei Kasse “ anzusehen.

Handyverträge sind immer positiver zu bewerten als eine registrierte (muß ja jeder) PrePaid karte.

Diese Liste läßt sich glaube ich für jede Phantasie fortführen.

Ich denke fast ,das jede Information ,die legal zu beschaffen ist dort mit einfließt.

So entsteht immer mehr ein Netzwerk des privatwirtschaftlichem Scorings und wir werden immer mehr analysiert und immer feinfühliger und treffender sind die Treffer umso mehr Datensätze vorliegen.

Die Banken Versicherungen und Versandhäuser haben sich in einem Scoring Sammelnden Institut zusammen geschlossen.

Andere sammeln auch noch auf eigene Faust.

Mit zunehmender Tendenz werden aber rechliche Datenschutzbarrieren zwischen den Sammlern aufgehoben und somit ist ein flächendeckender Abgleich immer weiterreichend möglich.

Wer eine Payback oder ähnliche Karte hat ,verrät dem Metrokonzern ,was er für Lebensgewohnheiten hat.

Bei jedem Einsatz der Karte ,wird der komplette Einkauf mit Datum,Uhrzeit,Filialnummer und Besitzer der Karte an die Statistik weitergeleitet.

Beim Abgleich mit Metro könnte man dann bei Neckermann schon wissen ,warum man ein Fitnesgerät bei ihnen bestellt.

Man hat bei Real zu viele Süßigkeiten gekauft und fährt eben lieber mit dem Auto als mit dem Fahrrad …ist also zu Dick.

Die Tatsche ,das man schon 3 Diätzeitschriften in den letzen 5 Jahren aboniert hat ,verrät das das Fitnesgerät auch umsonst sein wird.

Bleibt nur zu errechnen ,ob man die Ratenzahlung noch im Leben hinbekommt ,denn statistisch gesehen haben Fettleibige Personen nicht die höchste Lebenserwartung.

Scoring…die Flächendeckende Rasterfahndung des kapitalistischen optimierens des Verbrauchers und des Reingewinns.

Ab in die Schublade…..

..in diesem Sinne…danke fürs Lesen

Ein Recht auf Nichtarbeit

Ich habe selber Arbeitslose in meinem Bekanntenkreis.

Aus denen Schilderungen und der Medienberichterstattung geht hervor ,das man es selbst als arbeitswilliger Arbeitsloser nicht leicht hat.

Da muß man sich (auch in aussichtslosen Fällen) immer weiter bewerben und der Arbeitsagentur ständig über den Lauf der Dinge Bericht erstatten.

Aber was ist mit denen ,die gar nicht arbeiten wollen?

Auch die müssen zumindest so tun als würden sie alles tun um irgendwie Arbeit zu finden.

Schlägt man mal unser Grundgesetz auf ,finde ich keinen Satz über eine generelle Arbeitspflicht.

Also ist das Drängen zur Arbeitssuche gesellschaftliches Gesetz, das JobCenter und Arbeitsagentur durchsetzen.

Wer aber arbeiten will ,der braucht diese Form der gängelden „Motivation“ nicht!

Wer nicht arbeiten will ,der wird auch nach Androhung von Sanktionen (also doch Arbeitspflicht??) Mittel und Wege finden ,sich dem zu entziehen.

Ich finde es schonmal unsinnig 100.000 Arbeitslose in 5.000 Jobs drängeln zu wollen.

Würde die Gesetze so fnktionieren ,wie sie erdacht wurden ,dann sollte man mit Arbeit finfnziell immer besser dastehen als ohen Arbeit.

(Klammern wir hier mal Schwarzarbeit und Billigstlöhne mal aus).

Dann sollte doch die Arbeitsagentur mal ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen und das ist ,für mich ,die Arbeitsvermittlung der Wollenden.

Ich weis das ist eine gewagte Illusion ,aber sollte man dei Arbeitsunwilligen nicht einfach in Nichtarbeit entlassen?

Es macht auch für keinen Arbeitgeber einen Sinn jemanden zugewiesen zu bekommen ,der da so schnell wie möglich wieder raus will.

Somit sollte doch erstmal jeder ein Recht auf Nichtarbeit haben aber jeder zur jeden Zeit die Möglichkeit haben arbeiten zu gehen.

Die finanziellen Lebensmöglichkeiten dürfen sich natürlich nie gleichstellen ,ob man nun arbeitet oder nicht.

Aber vielen würde vielleicht ein bescheidenes Leben reichen ,wenn sie dafür alle Zeit als Freizeit einsetzen dürften.

Vielleicht kommt bei dem einen oder anderen ,durch freies (und freiwilliges) Schaffen was bedeutenderes für die ganze Gesellschaft raus ,als würde man ihn Lebenslang seine Zeit zwanghaft am Fließband vertrödeln lassen.

Durch eine gerechtere und sozialere Steuerreform (vor allem Umverteilung) könnte dieses Model sogar funktionieren ,ohne das der Arbeitnehmer einen zu hohen Preis für seine zu Hause bleibenden Mitmenschen zahlen müßte.

Soll doch ein Arbeitsunwilliger zu Hause bleiben und die jenigen vorlassen ,die das auch wollen.

Man kann doch niemanden zwingen ein finanziell lukrativeres Leben führen zu wollen.

Mit einer solchen Akzeptanz könnten viele auch ihr Leben ganz neu planen.

Mal braucht man Geld und geht arbeiten und dann braucht man wieder Zeit um es auch auszugeben.

Vielleich würde sich diese neue Gesellschaft neu formieren in die einen ,die was schaffen und die anderen die genug Zeit haben und dadurch die richtigen Ideen haben.

Auf diesen Gedanken bin ich gekommen als ich mir mal das Leben der Harry Potter Autorin näher angesehen habe.

Sie selber lebte von Sozialhilfe und hatte daher genug Zeit um sich eine lange Geschichte auszuspinnen ,die viele viele (auch arbeitende) Menschen fasziniert hat.

Hätte man die Frau den ganzen Tag den Park fegen lassen ,hätte sie bisher maximal ein Tagebuch über ihr Kreativitäts-Lähmendes Leben geschrieben.

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen..und natürlich kommentieren..

Die Bundeswehr

Nun wird die Bundeswehr schon über die ganze Welt verstreut.

Was tut sie da?

Was sucht eine Verteidigungsarmee in Afghanistan?

Kann es sein ,das uns nach dem Fall der Mauer in ganz Europa ,die potentiellen Feinde abhanden gekommen sind?

Wäre das nicht ein Signal die Bundeswehr aufzulösen (weil nicht mehr nötig)?

Warum die Aufgaben zwanghaft auf andere Gebiete ausdehnen ?

Manch einer würde jetzt mit der Floskel kommen…aber der internationale Terrorismuß…wenn es ihn denn wirklich so geben würde,dann kann man gegen Rucksackträger ganz sicher nicht mit dem Eurofighter gegen ihn ankommen.

Sollte nicht Deutschland (mit Rückblick auf seine Millitärische Vergangenheit) das erste Land sein ,was sich aus dem Kriegsdienst verabschiedet?!

Schon jetzt sieht man in den Werbefilmen der Bundeswehr auch den Einsatz in Katastrophengebieten als Einsatzort…das läßt ahnen ,das nichtmal die Bundeswehr selber von einer möglichen oder zukünftigen Bedrohung ausgeht.

Wer jetzt sagt man müsse sich gegen die möglichen Kriegsherren von Morgen schützen, dem kann ich nur sagen:

Gegen China und Russland oder Pakistan und Indien nützt auch keine Bundeswehr…

…in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Die Westernpfanne

Mal was ganz anderes : Ein gutes Rezept

Die Westernpfanne (Von Georg Schnurer)

Zutaten

3 Zwiebeln (zartere Gemüter können es erst einmal mit einer versuchen)

4 dicke Streifen Schinkenspeck, alternativ: getrocknetes Rindfleisch. Gut geeignet sind auch Cabanossis (das sind kleine scharfe Würstchen).

4-5 Hand voll getrocknete Rote Bohnen (gut vorgeweicht), alternativ eignen sich natürlich auch Rote Bohnen aus der Dose

1 Dose Mais

4-6 Knoblauchzehen

1 Rote Paprika

2 TL Peperoni-Mark (vorsichtige Köche verwenden hier Paprikapüree oder Tomatenmark)

8 EL Ketchup

2 EL Worcestershire-Sauce

2 TL scharfer Senf

1 EL Weissweinessig

einen ordentlichen Hieb „Fiesta Quest for Fire“ — aber Vorsicht, nicht übertreiben, das Zeug ist wirklich sehr scharf (Westernpfannen-Einsteiger sollten diese Zutat erst einmal weglassen und statt dessen 2-3 Spritzer Tabasco nehmen)

Salz, Pfeffer aus der Mühle und brauner Zucker nach Geschmack

Zubereitung

Man nehme eine große gusseiserne Pfanne nebst passendem Dreifuß und platziere diese über einem gut brennenden Feuer. Die Zwiebeln schälen und würfeln, die zerdrückten geschälten Knoblauchzehen untermischen. Den Schinkenspeck und die Paprika würfeln.

Inzwischen sollte die Pfanne richtig heiß sein, also hinein mit dem Schinkenspeck. Sobald dieser leicht gebräunt ist, die Zwiebeln mit dem Knoblauch zugeben und glasig werden lassen, dann die Paprika zugeben und leicht anbraten. Anschließend die Bohnen, den Mais und das Peperoni-Mark zugeben. Das ganze gut 40 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren und gegebenenfalls etwas Wasser zugeben, damit die Westernpfanne nicht anbrennt. Aber Vorsicht, „schwimmen“ soll das Gericht nicht. Zu guter letzt nach Geschmack abwürzen.

Die Westernpfanne isst man stilecht aus einem Blechteller und mit einem Holzlöffel. Dazu reicht man ein gutes Bier, reichlich Weißbrot und zum krönenden Abschluss einen echten Malzwhisky. Banausen können natürlich auch einen Burbon reichen. Unverzichtbar für einen gelungenen Westernpfannenabend ist natürlich gute Countrymusik …

Und nun: Guten Appetit!

Warnhinweis

Nehmen Sie für die Zubereitung auf dem Feuer keine beschichteten Pfannen — die meisten Beschichtungen mögen diese Behandlung gar nicht und lösen sich ab. Wer keine Erfahrungen mit scharfen Gerichten hat, sollte es langsam und vorsichtig angehen. Zum „Ablöschen“ eignet sich wahlweise Brot oder ein Glas Milch. Das darin enthaltene Fett bindet das für die Schärfe verantwortliche Capsaicins, Wasser und andere nicht fetthaltige Getränke lindern das Feuer dagegen kaum.

..in diesem Sinne….

Wer hat Glück??

Hmmm letzten Samstag ein Blick auf die Lottozahlen und wohl wieder kein Glück gehabt.

Oder doch?

Naja nun nicht im Lotto, da spiele ich auch viel zu selten.

Aber was ist Glück und wer hat Glück?

Als Glück empfinden wir positive und unerwartete Zufälle.

Aber was ist mit dem Glück ,was uns jeden Tag immer wieder ins Haus kommt?

Zum Beispiel ich.

Ich stehe jeden Tag gesund auf und habe keinerlei Schmerzen.

Ich habe eine liebe Frau und ein frechen gesunden Sohn und meine Frau ist mit dem 2.Kind schwanger.

Ich habe einen intakten Freundeskreis und einen guten Job.

Ich habe genug zu essen ,das ich sogar nach dem wählen kann ,was mir schmeckt.

Ich habe keine unwindbaren Aufgaben in der Zukunft oder eine Zukunft mit ungewissem Ausgang.

Sind das nicht alles stätige Glücksfälle?

Man nimmt sie nur nicht als Glück an ,weil sie zu alltäglich sind und man sich so daran gewöhnt hat ,das sie erwartet werden.

Erst wenn einer dieser Komponenten wegbricht und man sie irgendwann wiedererlangt ,spricht man vom Glück.

Bleibt dieser Zustand noch ist es kein Glück was jeden Tag neu kommt ,sondern irgendwann Normalität.

Glück muß als Bezeichnung für das Erlangen einer Sache oder einen Zustandes herhalten ,aber selten für den Bestand der Sache oder des Zustandes.

Das liegt immer am Streben der Menschen immer noch was besseres rausholen zu wollen.

Das ansich ist ja von Grund aus eine gute Eigenschaft ,denn ohne streben würde man stillstehen und man hätte sich mit vielen Dingen abgefunden ,die man heute besser gestalten könnte.

Aber wenn sich die Frage um das Glück stellt ,muß man auch immer die Analyse des derzeitigen Lebens zum Verlgeich nehmen.

Man sollte nicht nach dem Glück streben,als würde man bei Null anfangen.

Man sollte immer eine Beziehung von derzeitigem Befinden und Zustand und dem zu erreichenden herstellen.

Dann werden viele feststellen ,das auch sie nicht Glücksimmun sind ,sondern schon jede Menge Glück hatten.

Natürlich sollte man immer weiter streben ,aber nie die Position vergessen auf der er sich befindet und das ist fast nie eine Unglückliche

Glücklich kann nur der jenige sein ,der auch irgendwann mit dem zufrieden sein kann ,was er hat und erreicht hat.

Eine reine Bewußtseinsfrage.

…in diesem Sinne…Danke fürs Lesen

Das Wesen einer Bank

Was macht eigentlich eine Bank?

Man gibt einer Bank sein Geld und bekommt dafür vielleicht 0,5 Prozent Zinsen.

Das ist nichtmal der Satz der Durchschnittsinflation ,als wird das Geld auf der Bank immer weniger (zumindest an Wert).Was macht die Bank mit meinem Geld?

Verleiht es extrem teuer weiter…oder legt es Gewinnbringend an (so um die 20 Prozent Gewinn)

Gibt einem die Bank mal Geld ,dann sind wir sehr sehr weit entfernt von den 0,5 Prozent.

Dafür das man der Bank mein Geld anvertraut , muß man meißt noch Gebühren bezahlen.

Eine Bank ist also durch und durch ein Gewinninsitut.

Bei Philosophischer Betrachtung häuft eine Bank immer mehr Geld an…oder (Bankensprache) sie vermehren es.

Aber Geld hat doch kein biologisches Geschlecht,kann sich also nicht vermehren.

Geld drucken drüfen die wenigsten Banken und dann auch nicht nach belieben.

Es ist nahezu immer die gleiche Geldmenge im Umlauf und wie kann die Bank dann Geld vermehren?

Wenn die Bank zu mehr Geld kommt ,dann kann es ja nur irgendwo anders weg genommen werden. (Ist ja immer gleich viel da).

Also ist eine Bank ein internes Geldumschichtungs oder Geld-neuverteilungs Institut.

Wer wenig Geld anlegen kann ,bekommt nur wenig mehr.

Wer viel Geld anlegen kann , bekommt viel mehr.

Also findet eine Umverteilung von unten nach oben statt.

Da niemand der wenig Geld hat ,auf der Straße einem reichen Mann sein Geld geben würde ,ist eben die Insitution Bank geschaffen worden.

Banken leisten rein philosophisch keine Arbeit ,da sie nichts erschaffen und keine Dienstleistung erbringen.

Eine Bank ist nur eine simple mathematische Rechnung.

Die aufklappende Schere zwischen Arm und Reich sind die Begleiterscheinungen des Schaffens der Bank.

Es ist genug Geld da,es herrscht nur zunehmend ein Verteilungsproblem vor.

Durch ihr Wesen schafft die Bank keine soziale Gerechtigkeit ,denn ihr Prinzip (wie beschrieben) zielt genau in die entgegengesetzte Richtung.

Die Bank ist eine Manifestation des Imperialen Kapitalismuß in der nur der bereichert werden kann ,der schon reich ist!

Ein schlauer Mann sagte einmal:

„Was ist schon ein Banküberfall im Vergleich zu einer Gründung einer Bank!“

..in diesem Sinne …Danke fürs Lesen…

Reich sein..

Jeder wird sich schonmal überlegt haben ,wie angenehm es wohl sein muß richtig reich zu sein.

Ist es sicherlich auch ,aber man sollte mal hier das ganze Geld ins Verhältnis setzen.

Sicherlich kann man sich alles kaufen und hat keine finanziellen Probleme.

Arbeiten muß man auch nicht so ,man kann daher in der Welt rumreisen und sich da aufhalten ,wo man will.

Aber die Sache hat auch eine Schattenseite.

Wäre man reich ,dann wäre man erstmal nicht wie alle anderen und man hätte was ,was viele anderen gern hätten.

Einigen ist es egal ,einige beneiden einen ,andere haben es auf das Geld abgesehen und versuchen irgendwie ranzukommen.

Man hätte viele viele Freunde und man könnte nue wissen welchen Beweggrund diese „Freunde“ haben.

Es wäre unmöglich Freunde nach Scheinheilige-Geld-Freunde und echte Freunde zu sortieren.

Möglicherweise würde man sich nur mit flaschen Freunden umgeben.

Auch würde man nie wissen in welchem Zeichen die Beziehung zu seinem Partner steht.

Ob es die Frau oder Mann ehrlich meint,oder ob diese(r) nur ein angenehmes Leben haben will und einem ….naja zwangsgedrungen erträgt.

Hat man dann auch noch Kinder ,dann kann man sich nie sicher sein ,ob diese Kinder in einem Leben klar kommen würden ,in dem sie selber für ihr Geld sorgen müßten.

Meißt wachsen die Kids ja in Verhältnisse rein ,die sie nie erwirtschaften könnten.

Weiterhin kann man sich auch nie sicher fühlen.

Entführungen und Einbrüche sind einfach mal eine stätige Gefahr ,wenn es was zu holen gibt.

Kommt da der Sprößling mal 30 min später nach Hause ,weis man nicht ,ob man die Polizei schon rufen soll oder ob er sich beim Freund an der Playstation verzettelt hat.

So Angehem auch Reichtum ist ,er hat viele viele Lebenseinschränkende Nachteile.

Ich würde sogar behaupten ,das die Einschränkungen in diesem Leben die ,durch Reichtum gewonnene, Freiheit wieder ausgleichen.

Hat man nicht viel Geld ,kann man sich in der Kneipe mit ehrlichen anderen Menschen unterhalten.

Hat man Geld, wird man immer angehalten da und da mal was springen zu lassen ,bis man selber nichts mehr hätte.

“ Du hast doch soviel Geld ,kauf mir mal ein neues Autto“…klar kann man das…aber wenn man jeden Wunsch nachkommen würde ,wäre man erstens selber arm und obendrein wäre man noch ausgenuzt worden.

Hat man nicht viel Geld ,kann man davon ausgehen ,der sich jetzt noch mit einem beschäftigt ,dem liegt was an dem Menschen und nicht am Geld ,was ja nicht vorhanden ist.

Als Reicher muß man sich also in reichen Kreisen bewegen und da (könnte ich mir vorstellen) muß man sich immer wieder vergleichen lassen.

Außerdem denke ich mal das ich da nicht allein als Mensch akzeptiert werde ,sondern mein Kontostand und Status ist genauso wichtig um mich in dieser Gruppe zu idendifizieren.

Aber der Aspekt der Gefahr ,das jemanden (und davon gibts viele) mein Geld wichtiger sein könnte als mein Leben oder das meiner Familie ist der schwerwiegendste.

Auch das ich nie wüßte ob die Frau mit den Kindern bei mir wäre ,wenn ich nichts mehr hätte.

Dann wäre mein Geld alles und ich wäre nichts wert.

So traumhaft das auch ist ,genug Geld zu haben …beim Betrachten dieser Aspekte ..bin ich echt froh ,das ich nicht reich bin!!!

…in diesem Sinne….Danke fürs Lesen…und kommentieren

Hartz4 und die Ein-Euro-Jobs

Seit Anfang des Jahres kann ich aus meinem Bürofenster beobachten ,wie dort 5 Ein-Euro Jobber den Zaun einer evangelischen Kirche streichen.

Dieser Zaun ist etwa 15 Meter lang.

Gestern hab ich zwei von denen mal angesprochen.

Sie waren sehr auskunftsfreudig und berichteten mir ,das sie alle 5 für diese Aufgabe 14 Tage Zeit haben den Zaun zu streichen (2 mal).

Die beiden hatten lange in einer Malerfirma gearbeitet und erzählten weiter ,das sie das in einer Firma alleine an einem Tag schaffen müßten.

Nun sind sie zu fünft ,weil immer davon ausgegangen wird ,das mindestens die Hälfte nicht zur auferlegten Arbeit erscheint.

Nun „schiebe man eine ruhige Kugel“ weil man ja nicht sofort fertig werden will und dann 13 Tage gelangweilt vor dem fertigen Zaun rumstehen will.

Ich frage mich ,welchen Sinn hat das , ausgebildete Maler solche Arbeiten duchführen zu lassen und warum ein solcher Zeitrahmen ,das die Betroffenen selber sagen ,das es einfach Schwachsinn ist.

Weder hat diese Aktion einen weiterbildenden noch einen resozialisierenden Charakter, da alle lieber in einer richtigen Firma mit richtigem Geld arbeiten würden.

Außerdem sollten Ein-Euro Jobber doch auch nur Arbeiten erledigen die niemanden den Arbeitsplatz wegnehmen würden.

Nun geht die Malerfirma also leer aus ,die die Kirche hätte dafür beauftragen müssen.

Liebe evangelische Kirche ,das finanzielle Ausnutzen von Bedürftigen steht aber bestimmt nicht in der Bibel ,oder?

Mathäus 3 Fers 5 :Warum für etwas Geld ausgeben ,wenn du es auch umsonst haben kannst???

…in diesem Sinne…danke fürs Lesen

Mülltrennung mal ganz anders

Gestern hat es mich mal wieder in ein Fastfoodrestaurant verschlagen.

Beim wegbringen des (an Massen) anfallenden Restmülls machte ich dann eine seltsame Erfahrung.

Der „Mülleimer“ hatte 3 Einwurffächer.

(Pappe und Papier+Dosen und Metall und Bioabfall)

Es gibt also immernoch Restaurants die nichtnur neben dem Essen auch jede Menge Müll mit verkaufen ,sondern die auch ein hohes Maß an Unweltbewußtsein haben.

Der Komische an der Sache war aber ,das der Mülleimer selbst keine inwändigen Trennwände hat.Ja es sah sogar so aus ,als wären da gar keine Vorgesehen.

Warum sollen die Gäste lange Schlangen vor dem Mülleimer verursachen ,weil jeder erstmal selbst gucken und sortieren muß und dann fällt alles in einen Eimer.

Es ist ja lobenswert ,das diese Kette versucht Umweltfreundlich zu wirken ,aber dann sollten wie wenigstens 3 getrennte Eimer aufstellen und den ganzen Müll abseits der Augen der Gäste in einer große Mülltonne zusammenführen.

Für wie dumm hält man seine Gäste eigentlich?

..in diesem Sinne..Danke fürs Lesen

Präventive Behandlung von Pädophilen

Es ist schon ein paar Monate her ,als ich die Anzeige mal in einer Berliner Zeitung gelesen habe ,aber aktuelle Anlässe bringen mich nochmal drauf zurück.

In dieser Anzeige wurden freiwillige Männer mit pädophilen Neigungen gesucht, die sich (ich glaube) in der Charite-Klinik melden sollten.

Ziel war es eine psychologische Analyse zu erstellen (sonst kommt man ja an solche Probanden schlecht ran) und gleichzeitig den Betroffenen präventiv behandeln.

Später entstand (oder kam dazu) die Initiative „Kein Täter werden“.

http://www.kein-taeter-werden.de

Das erste Lesen dieser Anzeige fand ich schon irgendwie seltsam.

Schließlich wußte man vor ein paar Jahren noch nichtmal ,das es solche krankhaften Neigungen gibt.

Der erste Schritt in die Öffentlichkeit auf die psychisch Kranken hinzu vermittelte den Eindruck ,es nun mit einer Neuen Sache zu tun zu haben, die es bisher nicht gab und und kommen diese Verbrechen scheinbar immer öfter vor ,das man sich schon getwungen sieht Prävention zu betreiben.

So als wäre es ein Virus der sich immer schneller und bedrohlicher ausbreitet.

Beim zweiten mal Nachdenken finde ich diese Idee richtig gut.

Wenn es auch nur einen gibt ,der diese Neigungen hat und selbst Angst hat zum Täter zu werden und sich entschließt sich behandeln zu lassen, dann hat die Sache schon was genützt.

Die Studien die darüber derzeit an der Berliner Charite druchgeführt werden ,haben das Ziel zu bestimmen ,wie es zu diesem perversen Vorstellungsvermögen kommen kann und zielt darauf die Ursachen zu ermitteln.

Zeitgleich wird behandlungsbereiten Risiokandidaten eine Behandlung angeboten.

Ein Gutes Beispiel der Bekämpfung der einer unannehmbaren Situation in der immer wieder Kinder für sowas mißbraucht werden und gleichzeitiger Ursachenforschung.

Warum kann ein solches Beispiel nicht auch für andere fatalen Kapitalverbrechen gültig sein?

Der Kanibale von Rothenburg war eine Zeit in den Medien und ist schon wieder vergessen.

Man sollte solch extreme Perversionen doch auf allen Erfolg versprechenden Linien verfolgen und immer alle Möglichkeiten anbieten.

Vielleicht ließe sich die eine oder andere Gewalttat oder Vergewaltigung damit verhindern und mit der Erforschung der Ursachen vielleicht auch die Verbrechenszahl senken.

In diesem Sinne…Danke fürs Lesen..